Beiträge von <registered>

    aber sicher!


    Bei mir zu Hause ist das fast schon ein Ritual.
    Bei den Briten ist "Dinner for One" angeblich gar nicht so bekannt.
    Wer weiß, welches Deutschlandbild unseren Nachbarländern über die Medien vermittelt wird, wenn immer nur ein paar Sendungen gezeigt werden...


    Gutes Neues,


    Ben.


    (der immer noch schmollt, weil er die Erkan und Stefan-Interpretation dieses Klassikers versäumt hat).

    Zitat

    Ich kann über die beiden leider nicht Lachen.


    Ich schon. Und wie!


    Ich kringle mich auf dem Boden vor Lachen!


    Besonders gut finde ich die hintersinnigen Interviews. Die Fragen lassen oft mehr Hirnschmalz vermuten, als der gute Harald Schmidt mit seinen ganzen Gagschreibern aufbringen kann.


    So ein Ärger, dass ich das gestern nicht gesehen habe.


    Ben.

    Danke an alle, die auch bei schwierigen Themen ihre Fachkenntnis einbringen.


    Danke an alle, die das haben, was man "Streitkultur" nennt.


    Danke an alle, die beim Posten auf Rechtschreibung achten.


    Besonderen Dank an alle, die TT am laufen halten.




    Möge das neue Jahr viele interessante Threads bringen!


    Ben.

    Bowling for Columbine


    Gesehen und für *gut* befunden!


    Man darf nur nicht vergessen, dass Herr Moore nicht gegen Amerika, sondern für ein anderes Amerika ist.


    Habt ihr mal im Internet ein bisserl gestöbert? Die Rezeption des Film war nämlich nicht nur positiv. Im Gegenteil, von rechts und teils auch von links rüttelt man an Moore's Glaubwürdigkeit.


    Ben.

    Hallo Benny,


    den Gigabeat habe ich mir auch angesehen. Dagegen spricht, dass er nur 8MB Ram hat (iPod hat 32). Da hat man beim Joggen schneller mal Probleme.


    Was auch gegen die Konkurrenz spricht ist die geringere Verbreitung ihrer Player. Beim iPod sind wohl alle Mängel bekannt, man weiß, auf was man sich einläßt. Zudem gibt es eine sehr aktive Community, die sich dieser Probleme auch annimmt.


    n8,


    Ben.

    Hallo nochmal, NY-Kani


    Kommt eben drauf an, was Du damit machen willst. Wenn Du den Player in der Jackentasche tragen willst, kommen eigentlich nur Zen oder iPod in Frage.
    Ich würde mir momentan nichts anderes kaufen. Wenn's Dir zu teuer ist, warte noch bis zur nächsten Macworld, das ist eine Ausstellung, nach der oft die Preise gesenkt werden (Januar) oder schick jemanden in die USA ;)


    Wegen Fotos schau einfach mal auf


    http://www.ipodlounge.com


    Da gibt's eine riesige Galerie und eine aktuelle Preisübersicht für die USA.
    5GB-Version, refurbished, altes Modell z.B. für 180$.
    Zur Größe sei noch gesagt, dass das 20GB-Modell wirklich nur unwesentlich größer ist als die anderen beiden. Ca. 2mm dicker und 20-30 Gramm schwerer.


    Außerdem kannst Du Dich dort in den Foren sehr gut einlesen.


    Nachteile sind:


    Wertverfall wahrscheinlich extrem.
    Batterie fest eingebaut, nur ein Jahr Garantie.
    Ersatzteilfrage für Batterien noch ungelöst.
    Speichert (noch) keine Daten direkt von der Digicam und nimmt nicht auf.
    Hat nur Firewire während die meisten PCs mit USB2 ausgestattet sind.
    Maximalkapazität 20Gig (das liegt an der verwendeten Festplatte von Toshiba, die ist nur etwa so groß wie eine PCMCIA-Karte).
    Extrem kratzempfindlich (meiner steckt in einer Haftfolie)


    Genial ist:


    Die Größe.
    Die Bedienung, das Touchpad läßt sich dogar durch die Jackentasche durch bedienen.
    Der Sound.
    Das Gefühl ein paar hundert CDs, mehrere Photoalben und einige Programme ständig bei sich zu haben!

    Zitat

    was würdet ihr sagen lieber mp3 player für ca 150 euro kaufen...


    Ich habe mir noch in der Woche, als er von Steve Jobs angekündigt wurde, den "größten" iPod bestellt und die Entscheidung bis heute nicht bereut.


    Sitze hier gerade und habe meine ganze Musiksammlung auf Zufallswiedergabe gestellt :)


    Ist natürlich so eine Sache mit dem Preis. Aber lass Dir eins gesagt sein, gute MP3-Spieler mit Festplatte waren schon immer sauteuer und der iPod war der erste, der eine angenehme Größe mit einer schnellen Schnittstelle verbunden hat.


    Ich beobachte den MP3-Player Markt seit es die Dinger mit Festplatte gibt. Die Nomad Jukeboxen waren mir zu groß und zu primitiv, die PJB-100 von Hango zu teuer für die gebotene Leistung (kostet heute immer noch so viel wie der 20 Gig iPod). Schade ist, dass der iPod bei dem Preis keine Bilder direkt von der Digicam speichern kann und das fehlen der Aufnahmefunktion ist auch unverständlich. Schließlich unterstützt der Chip im iPod dieses Feature.


    Trotzdem ist der iPod, wie hier schon gesagt wurde, das Beste, was man momentan bekommen kann.



    Wenn Du irgendwie kannst, besorg ihn Dir in den USA. Man sollte den Idiotenaufschlag, den wir Europäer immer zahlen, wenn es um Konsumerelektronik geht, aushebeln.


    Gruß,


    Ben.


    P.S. iPod klingt mit den Standardkopfhörern gut und mit wirklich ausgewachsenen Kopfhörern sogar genial!

    Ich will djangobe's letzten Absatz zum Anlass nehmen und das ansprechen, was ich bei diesem Verbrechen für besonders diskussionswürdig halte. Als Stichworte sind mir "Albtraum" und "Öffentlichkeit" in Erinnerung geblieben.


    Bemerkenswert finde ich weniger die Qualität des Verbrechens. Die verblasst ziemlich schnell, wenn man an die Kriegsverbrechen der letzten Jahre zurückdenkt, die dem aktuellen Fall auch an der zur Ausübung nötigen geistigen Abnormalität in nichts nachstehen. Es wundert mich nicht besonders, dass es vereinzelt zu Fällen von Kannibalismus kommen kann. Es ist zwar selten, kommt aber dennoch vor und es lassen sich einige auch historische Beispiele dafür finden.


    Als bemerkenswert ist doch viel mehr anzusehen, wie sich zwei Menschen mit so extremen, seltenen Geisteskrankheiten moderner Kommunikationsmittel bedienten um zueinander zu finden, wie der sprichwörtliche Topf den passenden Deckel.


    Man kann also spekulieren, dass diese Tat in einer Zeit ohne Chats, Diskussionsforen und Usenet in dieser Form nicht stattgefunden hätte. Also als Verbrechen ein gefundenens Fressen (pun not intended) für Verfechter einer "guten alten Zeit" in der stärkere Familienstrukturen eine stärkere Kontrolle und somit eventuell ein frühes Entdecken derartiger Neigungen ermöglichen hätten können.


    In Wirklichkeit verhält es sich aber so, dass die Polizei erst durch eine Anzeige eines Newsgroup-Benutzers auf den Kannibalen aufmerksam wurde, das neue Medium die Ermittler also erst auf die Spur brachte. Durch die Fortschritte in der Kriminalistik ist davon auszugehen, dass schreckliche Verbrechen aufgeklärt werden können, die noch vor einigen Jahrzehnten gänzlich unentdeckt geblieben wären. Womöglich hätte derselbe Täter in den 60er Jahren mangels geeigneter Triebbefriedigung wahllos Menschen in seinem Haus getötet, ohne dass das jemals ans Licht gekommen wäre.


    Natürlich weiden sich die Medien an dieser Tragödie und die Öffentlichkeit leidet an Albträumen, weil der brave Computerfreak von nebenan ein Kannibale sein könnte. Dass das europaweit vielleicht alle 50 Jahre ein Mal vorkommt tritt in den Hintergrund.


    Michael Moore argumentiert in "Bowling for Columbine", dass Angst ein Volk klein halten kann und die zunehmende quotenbedingte Gewaltorientierung der Berichterstattung im Fernsehen einer Regierung helfen kann, unpopuläre Entscheidungen durchzubringen.


    Das mag für Deutschland nur in geringerem Maße zutreffen.
    Die Hysterie und der Pessimismus, der hierzulande herrscht, erhalten aber mit Sicherheit weiteren Auftrieb.


    Und Pessimismus ist das letzte, was wir zur Zeit brauchen können.