Beiträge von <registered>

    Zitat

    Original geschrieben von Evilution
    ...
    Für mich stellt sich also Die Frage: ~290 Euro fürs E71 oder ~420 Euro fürs E72 ausgeben.
    Und die Vorteile des E72 rechtfertigen auf dem Papier für mich aktuell den Aufpreis, der kurz nach dem Verkaufsstart eventuell noch etwas geringer wird.
    Sollte was nicht passen - umso besser. Kann ich mir ein dann noch günstigeres E71 kaufen.



    Der Preis für ein nagelneues e71 z.B aus einer Vertragsverlängerung liegt schon jetzt bei nur noch ca. 230 Euro. Und wie du schon sagst, teurer wird es nicht mehr werden...

    Das e72 hat zusätzlich HSUPA, einen 3.5mm Klinkenstecker für den Kopfhörer (nicht 2,5mm wie beim e71), eine Kamera mit an die 5 Megapixel, einen besseren Prozessor und mehr Speicher.


    Der Aufpreis für diese Vorzüge scheint aber so groß auszufallen, dass sich das nur für die wenigsten Benutzer lohnt.


    Im Gegenteil: falls der Preis des e71 wegen des Nachfolgers noch stärker unter Druck gerät, fällt die Entscheidung für das ältere Gerät noch leichter.


    Das neue Design ist Geschmackssache.


    Ich habe mehrere e71-Nutzer in meinem Umfeld, die es auf meine Empfehlung hin gekauft haben. Ich werde niemandem raten, umzusteigen. Vielleicht später mal.



    Und wie Hamburger Jung schon schreibt, das e72 muss sich erst noch als würdiger Nachfolger beweisen.

    Re: Re: Re: Re: Krankenhausrechnung NewYork - nicht bezahlt.


    Zitat

    Original geschrieben von senderlisteffm
    Ist es in amerikanischen Krankenhäusern nicht so, daß die einen mit dem Kopf unterm Arm auf die Straße jagen, wenn man nicht vor der Behandlung bezahlt?


    Um auch das noch aufzulösen:
    bis vor kurzem glaubte ich das auch. Stimmt aber nicht. In der Praxis werden echte Notfallpatienten erst mal versorgt und danach versucht das Krankenhaus, das Geld einzutreiben.


    Eher hast du in der Notaufnahme schlechte Karten, solange du den Kopf noch auf den Schultern trägst. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    @registered:


    Ich gebe hier noch einmal einen Denkanstoss für dich und für alle anderen:



    Den ich natürlich untertänigst entgegennehme. :D





    Dann sind die Verantwortlichen bei JPMorgan einfach Helden! Ja, so richtige Erfinder im besten Sinn. Masters of the Universe. Einstein war ein Wurm dagegen.


    Die CDOs haben aus volkswirtschaftlicher Sicht unterm Strich mehr geschadet, als genutzt. Ihre Erfinder sind nicht zu bewundern, viel mehr ist deren Verantwortungslosikeit zu kritisieren!




    Ich habe den Eindruck, dass du nicht wahrhaben willst, warum es eben nicht legitim ist, so eine Lawine an Intransparenz ins Rollen zu bringen. Legal waren die CDOs und das "ganze andere Credit Zeug", ja.



    Aber sie waren aus zwei Gründen nicht legitim:


    - sie waren erstens nicht legitim, weil es gerade das erklärte Ziel beim Entwickeln dieser Instrumente war, Intransparenz zu schaffen.


    - sie waren zweitens nicht legitim, weil - und das ist das wichtigere Argument - die Zockerei nicht im luftleeren Raum stattfand, sondern unter Beteiligung von Banken, deren Schulden völlig unbeteiligte Dritte (Steuerzahler) jetzt über Jahre mit abstottern dürfen. Über die Folgen für die Realwirtschaft und künftige Arbeitslose haben wir Beide noch gar nicht gesprochen.


    Aber das war ja der Threadtitel und somit schließt sich der Kreis.

    Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, wenn du mich jetzt dazu drängst, druckreife Vorschläge für neue Regeln im IB-Bereich zu machen. Ich lese mir den Text wie gesagt gerne durch, bleibe aber dabei, dass die Banker ihr Haus selbst sauber halten müssen.


    Es ist etwas gehörig schief gelaufen, die Regeln müssen geändert werden und vehementer durchgesetzt werden. Meine grundsätzliche Haltung bei derartigen Konstellationen ist eben, dass das mit Hilfe und Druck "von innen" bessere Chancen auf Erfolg hat. Es ist nicht mein Anspruch, die besten Regulierungsvorschläge zu machen. Ihr Banker müsst wissen, unter welchen Bedingungen künftige Katastrophen verhindert werden können. Und Eure Ideen dann auch mit Nachdruck einbringen.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Wie stellst Du Dir denn neue "Regelungen" vor?


    Danke, das lese ich mir heute Abend durch.


    Nun, da das nicht mein Fachgebiet ist, erwarte ich mir wie gesagt aus den Reihen der Bankangestellten entsprechende Vorschläge. Bzw. ich hätte mir mehr Mut erwartet, bevor das Ganze den Bach 'runter ging.


    Was ich zum Beispiel gar nicht verstehen kann ist die Bezahlung amerikanischer Ratingagenturen durch den Herausgeber des Papiers. Da kann doch keine objektive Bewertung stattfinden.


    Dann müsste es (engere) Grenzen dafür geben, wie stark Banken "gehebelt" sein dürfen, wie viel sie also im Verhältnis zum Eigenkapital spekulieren dürfen.


    Ob es so viele Landesbanken geben muss die dann auch noch im fernsten Ausland Geschäfte tätigen und zum Teil Briefkastenfirmen in Steueroasen gründen, ist auch so eine Frage.


    Edit: und ob eine Bank in Zukunft so groß werden darf, dass sie als systemrelevant eingestuft werden muss, dahinter mache ich das dickste Fragezeichen.


    Edit2: wenn eine Behörde so unterbesetzt und zahnlos ist, wie die BaFin es angeblich war, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn Gesetze nichts helfen. Bei der BaFin wird sich auch Vieles ändern müssen.