Das Geschäft der privaten Wettanbieter ist seit Jahren ein Katz-und-Maus-Spiel.
Der Firmensitz in Malta, das Franchising, das alles deutet auf Ausweichstrategien hin. Der Staat will sich das Geschäft nämlich nicht entgehen lassen, was auch niemanden wundert. Mich jedenfalls nicht. Und ich sag dir auch ganz ehrlich:
mir ist es lieber, der Staat holt sich einen Teil seiner Einnahmen bei Leuten, die genügend Geld haben, um damit zu wetten, als bei den Steuern, die alle treffen.
Ich bin zwar kein Jurist, aber es ist doch nicht unlogisch, dass die privaten Wettanbieter entsprechend der aktuell gültigen Rechtslage behandelt werden und nicht auf de Basis eines Urteils des BVerfG, das noch gar nicht gefällt ist.
Es gibt normalerweise keine rückwirkenden Gesetze. Und dieses Prinzip wirkt auch oft genug zu Gunsten von Leuten, die sich daneben benommen haben.