Um das Argument noch von einer anderen Seite her aufzuziehen:
Die Erfüllung homosexueller Kinderwünsche wäre letzten Endes Ausdruck eines egalitaristischen Gesellschaftsbildes, das auch gefühlte biologische "Nachteile", die ich einfach Besonderheiten nennen würde, konsequent auszugleichen versucht.
Beim Marathonlauf gibt es doch auch keinen Zeitbonus für kürzere Beine.
Gleichheit an Grundrechten, Gleichheit vor dem Gesetz, das sind die Orte, an denen (Verteilungs-) Gerechtigkeit gut aufgehoben ist.
Aber wenn jeder immer dasselbe bekommt ist das doch - gerade bei naturgegebenen Dingen - eine Perversion der iustitia distrubutiva.
Ich befürchte, dass das etwas hart klingt.
Darum zur Entschärfung: sollte auf demokratischem Weg entschieden werden, dass solche Kinderwünsche zu erfüllen und zu unterstützen sind, würde ich das natürlich akzeptieren, wenn auch schmollend. ![]()