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Original geschrieben von Marko
Dass Vodafone nen Sitz hier hat, ändert doch nichts daran, dass es ne ausländische Firma geworden ist. Klar haben die hier Mitarbeiter (zumindest die paar, die sie von Mannesmann übrig gelassen haben), aber solche Mitarbeiter haben komplett deutsche Firmen vermutlich auch. 
Was genau willst du uns damit eigentlich sagen?
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Original geschrieben von Marko
Wenn unser Staat schon zugesehen hat, wie das Unternehmen verscherbelt und zerstückelt wurde, können sie wenigsten aufhören, Geld hinein zu stecken. Würden die Franzosen mitmachen, wenn T-Mobile France Telecom oder die Lufthansa Air France komplett übernehmen würde? Nein, die hängen an ihren Unternehmen und halten sie in eigener Hand. Hat sich T-Mobile mit der Umbenennung von max.mobil in T-Mobile in Österreich ein Ei gelegt? Ja, ein ziemlich gewaltiges sogar, denn das klingt zu sehr nach Deutschland und wird in Österreich daher abgelehnt. Etwas nationales Denken ist völlig normal und auch in Ordnung, aber hier bekommt anscheinend jeder nen Flattermann, wenn er etwas gegen das Ausland sagt...
Zuerst einmal sollten wir uns nun wirklich nicht an den Franzosen orientieren! So ist das nun mal, im Gegenzug übernehmen ja auch deutsche Firmen Unternehmen aus anderen Ländern, diese Gefahr besteht eben meine börsennotierten Aktiengesellschaften.
Gegen wen im Ausland möchtest du denn nun etwas sagen? Gegen England?
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Original geschrieben von Marko
Stattdessen wird lieber alles in die Welt hinaus verhökert und am Ende auch noch zu Kreuze gekrochen. Bloß keinen falschen Eindruck erwecken und sich damit im Ausland lieber zum Deppen (Aventis/Sanofi) machen. Nein, sowas ist mehr als verwunderlich!
Wir könnten die Planwirtschaft wieder zum Leben erwecken, lauter volkswirtschaftliche Produktionsgenossenschaften, wäre dies in deinem Sinne?
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Original geschrieben von Marko
Um eines klarzustellen: Ich bin nicht gegen Ausland an sich, ganz im Gegeteil! Ich bin sogar für einen EU-Beitritt der Türkei (und das ist nicht einfach im Bayern-Ländle). Aber ich bin auch für den Erhalt gewisser nationaler Werte, zu denen imho auch Traditionsunternehmen gehören.
Mit dieser Aussage disqualifizierst du dich selber! Sollte die Türkei jemals in die EU aufgenommen werden ( ich hoffe, ich lebe dann nicht mehr, zumindest nicht in Deutschland), dann droht uns eine gewaltige Zuwanderung aus diesem Lande, was das bedeutet, muß ich an dieser Stelle wohl kaum explizit erklären.
Ein gewaltiger Widerspruch zu deinen sonstigen möchtegernpatriotischen Aussagen.
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Original geschrieben von Marko
Und ich bin dafür, dass der Staat mit unserem Geld zunächst unseren eigenen Firmen hilft, im Zweifel also denen mit dem höherem Anteil an dt. Eignerschaft. Dass z.B. auch Renault hier dt. Mitarbeiter hat, ändert nichts daran, dass die Polizei und andere im staatlichen Auftrag trotzdem dt. Marken fahren sollten.
Bei uns fährt die Polizei VW, wo liegt das Problem?
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Original geschrieben von Marko
Alle (!) jammern (allen voran die Politiker), wie schlecht es der dt. Wirtschaft gehe, und kaufen anschließend Sony, Peugeot, Nokia und Co. Da ist dann ja wohl irgendwo der Wurm drin. Wenn dabei der Staat auch noch mit "gutem" Beispiel voran geht, wird es irgendwann wirklich eng mit der heimischen Wirtschaft.
Mit den deutschen Produkten verhält es sich ähnlich wie mit den Fußballern, die wenigen Guten sind kaum zu bezahlen! 
Gruß,
Oliver