Wir haben eine Kinder-Patenschaft in Kenia über World Vision (kostet 360 € pro Jahr).
Bevor wir den "Vertrag" abgeschlossen haben, habe ich mich rudimentär über die Seriosität von WV informiert, war eigentlich alles ganz überzeugend.
Was mir etwas negativ in der Zwischenzeit aufgefallen ist, ist dass WV sehr viel Werbung macht (bspw regelmäßig teure Spiegel-Beilagen) und in den Skandal um Product Placement in ARD-Vorabendserien verwickelt war (IIRC hat WV Geld gezahlt, dass eine Serienfigur ein Kind über WV adoptiert).
Ansonsten schreiben wir unserem Patenkind regelmäßig und schicken Schulsachen o.ä. und bekommen dafür auch regelmäßig Post zurück.
Edit1 :
ZitatOriginal geschrieben von AdministratorDr
Sagen wir es mal so, es ist ein guter Ansatz löst aber nicht die Probleme in diesen Regionen.
Man bekommt übrigens auch regelmäßig Prospekte über die Arbeit in den Projekten. Es wird also nicht einfach nur Geld gespendet, um Essen zu bezahlen, was dann nächstes Jahr wieder fehlt, sondern es werden Projekte zur Selbsthilfe (Essensanbau, Schulen) unterstützt. Mit der Hilfe wird somit eine Nachhaltigkeit erzielt. D.h. Hilfe zur Selbsthilfe.
Edit 2:
Letztens haben wir sogar eine Kopie von einem Schulzeugnis unserer "Patentochter" bekommen. In Mathe muss die Kleine noch ein bisschen zulegen...
Aber das wird in diesem Teil der Welt eines ihrer geringeren Probleme sein...