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Original geschrieben von autares
Ich versteh dich nicht? Wenn du ein Akienfonds mit einem Hedge Fonds vergleichst, dann hat der Hedge Fonds die niedrigere Vola, da er sein Investment hedged?
Nicht vergleichst, mischt!
Du mischt Aktien mit Hedge Fonds. Dann hedged der HF das Gesamtportfolio .
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Ferner vergleichst du jetzt das Risiko mit der Vola? Vola ist lediglich die Schwankungsbreite, negativ wird sie zum Risiko, positiv wird sie zur Chance. Die geringe Korrelation des HF zu Aktien wird ja gerade durch das Hedgen erreicht.
Nein Risiko ist in der BWL definiert als: Abweichung der Rendite vom Erwartungswert. D.h. Risiko kann auch eine positive Abweichung der Rendite vom EW sein (sprich "mehr" Gewinn als "geplant"). Risiko ist also zunächst nichts negatives per sé.
Mit einem einzelen HF kann ich groß gewinnen oder groß verlieren. Egal was passiert: Er entwickelt sich in jedem Fall "anders" als das Restportfolio aus Aktien. Damit hedge ich das Risiko des Gesamtportfolios.
Warum waren wohl HFs für Privatanleger so lange verboten? Wenn sie so eine niedrige Vola bzw. Risiko hätten ja wohl nicht. Warum sind schon diverse HFs gecrashed? Weil man riskante Strategien anwendet (Leerverkäufe, Ermerging Markets, Leverage, d.h. Einsatz von Femdkapital) Bis vor kurzen durften dt. Fondsgesellschaften nicht mal in HFs investieren, sondern nur in Dach-Hedgefonds, d.h. HFs, die in Hfs investieren.
Schau doch nur, in was ein HF-Manager investiert: Bspw. verfolgt er Strategie in einem Emerging Market in Asien (e.g. Thailand). Da macht er in 1. Jahr 80% Gewinn, im nächsten aber vielleicht -40% Verlust. Vergleich doch mal das mit der Entwicklung einer einzelnen Dax-30-Aktie.
Bei Aktien verringere ich das Risiko durch Kauf mehrerer Titel. Genau das geht aber bei HFs nur sehr begrenzt. Daher kannst Du eben nicht mit dem Tremont argumentieren.