ZitatWenn du damit meinst, dass die Kids viel zu selten die (negativen) Konsequenzen ihres Verhalten mal durchstehen müssen, stimme ich zu.
Es kommt halt auf den Lehrer an. Ein Freund von mir, der als Ingenieur nur Zeitverträge bekam und selbst eine Familie zu ernähren hat, wird im Moment Lehrer.
Was der berichtet, da fallen einem die Augen aus, das glaubste nicht. Aber auch er hat sich respekt verschafft. Im ersten Jahr haben sie ihm auf der Nase rumgetanzt und er hat kaum Ruhe reingekriegt. Inzwischen hat er den Respekt, den er benötigt um zu unterrichten. Wie läuft das ab?
In etwa so:
- Ein Schüler (man muss dazusagen gymnasiale Oberstufe) makiert den Max und wird zu Unterrichtsbeginn nicht still.
- Er bittet ihn ruhig zu sein, der Schüler reagiert nicht.
- Er setzt ihn für 15 min vor die Tür. Keinerlei Diskussion, sondern einfach vor die Tür setzen.
- Der Schüler kommt nach 15 min wieder rein und fängt an zu diskutieren, wer er denn sei.
- Er zum Schüler :"Damit ist der Unterricht für dich vorbei."
- Schüler: :eek:
- Der Schüler ist inzwischen lamm fromm und der Lehrer selber verhält sich ihm gegenüber auch ganz normal, es wird also nichts nachgetragen - Situation geklärt. Im Prinzip klappt die Methode ganz gut, weil er den Schülern klar macht, das sie da seien um zu lernen und keiner kann bei einem gewissen Lärmpegel lernen.
Was ich damit sagen will: Ich stimme BigBlue007 zu (auch wenns hier kritisiert wird oder als Stammtischparole abgetan wird) aber es ist nun mal die Realität, dass Eltern den Erziehungsauftrag übernehmen sollten. Ich könnte euch noch Stunden über den Alltag eines Lehrers erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen.