Eine Bekannte von mir die hatte durch Hartz4 mehr Geld als wenn sie arbeiten gegangen wäre. Sie hatte ein Auto, eine Wohnung und das mindeste gedeckt. Sie hat sich trotzdem weiterhin nach Arbeit umgesehen und letztlich einen Job bekommen, wo sie 800-900€ netto monatlich verdient. Damit zahlt sie Miete, laufenden Kosten und sie muss ihre Tochter noch mit durchbringen. Jetzt zieht mal alles ab, was sie hat - da hat ein Arbeitsloser mit seinen 300 € mehr als sie. Und ich hab mir die Rechnung angeguckt, das ist fakt! Sie ist nur arbeiten gegangen, weil sie es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren konnte, einfach zuhause zu sitzen.
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Original geschrieben von yox
Bis vor ein paar Jahren,war die Meinung über Arbeitslose nicht so (War damals gesundheitlich selber ca. 1Jahr ohne Job). Das hat sich nach und nach erst in den letzten 5-7 Jahren in den Köpfen der "normalen" Bevölkerung etabliert.
Das mag an den Medien liegen, aber was soll man dran ändern?
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Original geschrieben von IGGY
1. Die Freundin die man Jahre durchgefüttert hat, damit Sie Ihre Schule und Ausbildung fertig macht. Die dann aber wenn man plötzlich arbeitslos ist mit Ihrem Gehalt schneller weg ist wie einem lieb ist. Da war nur noch ein Kondensstrahl von Ihr am Horizont. Naja hat damit wenigsten Platz für meine jetzige Frau gemacht.
Seit doch froh das solche Frauen dann weg sind. Das liegt nicht an der Arbeitslosigkeit sondern an der Frau, das die wegrennt.
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2. Der Azubi in der Bank der voller Stolz deinen Dispo von 5000€ auf 0 in weniger als 5 Sekunden reduziert. Deine Mastercard Gold die Bekannschaft mit der Schere macht.
Zeig doch mal die Alternative auf? Dispo von 2000 € und ne normale Mastercard sollte einem Arbeitslosen etwa zustehen?
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gehängt hat, um mitgeteilt zu bekommen. Wir danken für Ihre Bewerbung, dennoch haben wir uns für jemanden anderen entschieden. Bitte sehen sie das nicht als bla bla bla! Wisst Ihr was das für Gefühle in einem auslöst.
Das gefühl kennt jeder, der sich trotz bestehendem Arbeitsverhältnis bewirbt.
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4. Gut zur Not könnte man auch zum Arbeitsamt laufen. Wären zwar nur ne Stunde Fussmarsch um ja kein Luxusgut wie Internet und Pc zu besitzen. Aber jeden Tag zwei Stunden laufen nur um Stellenangebote zu prüfen. Das Busticket kostet glaub ich 70 Euro für den Monat. Woher nehmen wenn nicht stehlen?
Das Arbeitsamt zahlt die Fahrtkosten für die Arbeitssuche, imho. Desweiteren gibt es Förderungen um Förderungen um Förderungen...
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Wehe es kommen unerwartete Kosten auf einen zu. Die Waschmaschine geht kapput, der Herd oder der Fernseher. Oder besser man bekommt am Anfang des Jahres eine deftige Gasnachzahlung, da das Gas ja um ca. 20-30 % erhöht worden ist. Strom und Wasser noch nicht mit eingerechnet. Ja da hat man dann ein Problem.
Ach, eine defekte Waschmaschine ist unerwartet? Genauso die Lebenshaltungskosten? *PlOP* da sind sie.
Sowas läßt sich genauso planen und ersparnisse decken auch solche Kosten ab. Ich hab immer das Gefühl, dass manche einfach nie gelernt haben zu wirtschaften, weil sie monatlich ihren Geldeingang hatten, nun aber es nicht einsehen auf jeden Cent zu schauen. Das ist aber nun mal nötig.
Und die ganze Schwarzmalerei bringt doch garnix. Das gehört noch nicht mal zum Stammtisch.
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6. Der Lieblingsonkel der auf einmal im Ausland verstorben ist. Wo die ganze Familie daran teilnimmt nur du nicht weil das Geld fürs verreisen fehlt und leztes Jahr es noch kein Urlaubsanspruch für ALG2 Empfänger gab.
Sollte das Arbeitsamt das auch etwa zahlen?
Bevor also gemeckert wird, bietet doch mal vernünftige Alternativen wie man das ganze finanzieren lassen soll. Wenn man nämlich die Mastercard, die Reise zum "toten Onkel" und sonstwas bezahlt kriegt, dann ist das ein Fass ohne Boden. Wo fängt es an und wo hört es auf.