Es kommt halt immer auf die Tätigkeit an.
Es gibt Unternehmen die lassen selbst eine einfache Sachbearbeiterin von zuhause arbeiten. Man muss sich da aber im klaren sein, dass man letztlich die Kosten für zwei Arbeitsplätze zahlt.
Kostentechnisch steht man fast immer auf der Verliererseite. Es gibt gewisse Vorschriften an ein Heimarbeitsplatz, was die Raumgestaltung angeht. Desweiteren ist natürlich auch eine zweite EDV-Anlage zu beschaffen, denn ohne EDV geht nun mal nichts. Betreut werden muss sowas natürlich auch, sprich es entstehen Fahrtkosten wenn der Sysadmin zum Heimarbeitsplatz gerufen wird (sofern nicht angebunden).
Typischen Tätigkeiten die mir bekannt sind (grob gefasst):
- Alle IT-Tätigkeiten, die nicht ein zwingendes erscheinen vor Ort erfordern (Programmierer, Datenbankadministratoren)
- Technische Zeichner
Ein spezielles Konzept ist mir nicht bekannt. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Es gibt Mütter, die möchten 2-3 Mal die Woche von zuhause arbeiten und kommen dafür an 2-3 Tagen ins Büro. Dann gibt es noch die Möglichkeit das ganze Netzwerktechnisch ans Hausnetz anzubinden (auch immer kostspielig) oder aber dem Mitarbeiter lediglich einen Laptop anzubieten + USB Stick um die Daten auszutauschen.
Der Mitarbeiter erhält im übrigen nicht weniger noch mehr an Gehalt dafür das er das ganze auf sich nimmt, es fördert maximal die Zufriedenheit des Mitarbeiters. Man steht dafür aber in der Gefahr, dass der Mitarbeiter evtl. zuhause rumgammelt sofern er Tätigkeiten wahrnimmt, die man nicht an Stückzahlen festmachen kann bzw. an einem erkennbaren Fortschritt im Projekt.