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Original geschrieben von Erik Meijer
Simpel gesagt könnte man sagen, dass das Opfer natürlich immer wichtiger / schützenswerter ist als die persönlichen Daten. Genauso wie man sagen kann, wer sich nix vorzuwerfen hat, für den sollte das alles kein Problem sein.
Wirklich sehr simpel. Dann könnte man ja alle Bürger freiwillig aufnehmen, ohne das man was angestellt hat, oder?
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Original geschrieben von Erik Meijer
Prinzipiell sehe ich das ähnlich - wenn denn gesichert wäre, dass die Daten auch wirklich nur für diesen Zweck gespeichert würden und sonst damit nichts angefangen würde.
Eben genau das ist nicht der Fall. Woher will man wissen, ob es wirklich "zweckgebundene" Auswertungen gibt?
Spätestens wenn der erste flüchtende Bankräuber per Mautbrücke gefunden wird, ist auch hier die Hölle los.
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Und das ist imho letztlich auch die entscheidende Frage für den genetischen Fingerabdruck. Wenn es nur in der Straftäterkartei bliebe, dann fänd ich das nicht verkehrt, den bei angemessenen Delikten (sexuelle Nötigung, Vergewaltigung u.ä., Raub, Mord, Totschlag etc. pp.) zu erheben.
Wenn das wirklich so wäre, aber was hat man dadurch gewonnen? Einen Opferschutz hat man in dem Fall ja noch nicht mal erreicht, da das Opfer dann tot ist und der Täter gefasst wird.
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Angst habe ich persönlich zwar vor all dem keine, weil ich für mich immer sage, mir isses egal, ich hab nix zu verbergen. Aber ich kann die Bedenkenträger durchaus verstehen.
Genau das sagt sich die Mehrheit auch. Ich hab nix zu verbergen, aber wir sind nun mal Menschen. Wir machen alle mal irgendwo Fehler.
Was wäre es für eine Welt, in der Maschinen, jeden Fehler registrieren und uns darüber informieren (Knöllchen, zu schnell gefahren, zu dicht aufgefahren ...)
Was hier diskutiert wird ist eindeutig ne klasse höher als die alltäglichen kleinen "Delikte" die wir alle begehen, trotz alledem ist die Entwicklung dahin höchst bedenklich.