Beiträge von AdministratorDr

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    Original geschrieben von Weesel
    90% davon ist schwachsinn, und sollte auch als solcher behandelt werden!


    der springende punkt meiner meinung nach ist die tatsache, dass ein mensch, unbeachtet vom rest seiner umwelt, solche neigungen entwickeln konnte und sich nur noch zu helfen wußte indem er einfach alle die ihn bisher ignoriert hatten erschoßen hat...


    Und schon ist man wieder beim Thema "veränderte Werte im Wandel der Zeit". Auch wenn 90 % Schwachsinn sind, kann man nicht pauschal aburteilen.

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    geschichten über wilde bären in amerika, oder dem überforderten sherif der stunden zum einsatzort braucht, sind zwar amüsant, aber dem kern des problems absolut nicht zuträglich...


    Sehe ich genauso. Der Link ist total lächerlich. Zumal: Sag das mal den Grenzbewohnern in Bayern in denen sich ein Bär tumelt.

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    Original geschrieben von HappyDay989
    Genau das hättest Du einem ehemaligen Sportschützen (von dem Du auch noch wissen solltest, daß er Sportschütze war, weil er es in eben diesem Thread auch geschrieben hat) nicht sagen sollen. Ich habe fast fünf Jahre lang zwei Faustfeuerwaffen zuhause gehabt, und dazu mehr mindestens 50 Patronen für jedes Kaliber, das ich damals schoß.


    Du hast aber mein Posting gesehen? Ich frag nur noch mal nach, weil sich dein Posting und die Diskussion über Sportwaffen längst erledigt hat. :)

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    Und weiß Du, wie viele Menschen ich mit meinen Waffen getötet habe? Oder wie oft mir Gewaltphantasien durch den Kopf gingen, von Amokläufen, "Abrechnungen" mit rauchenden Colts in den Händen u. ä. Schwachsinn? Oder wie oft ich mich hingesetzt, einfach meine Waffen in Händen gehalten und sie gestreichelt habe, dabei leise vor mich hinmurmelnd "Geduld, eure Stunde kommt auch noch"? :rolleyes:


    Daran sieht man einmal mehr deine selektive Sichtweise auf die Dinge. Du überliest mein Posting und unterstellst mir das ich behaupten würde Sportschützen wären genauso. Jeder einigermaßen normale Mensch weiß doch das man z.B. ein Sportgewehr zerlegt im Kofferraum transportieren muss und das die Strafen extrem hoch sind. Was ist die eigentliche Intention deines Postings? Die Verharmlosung von Waffen bedingt durch deinen ständigen Gebrauch als ehemaliger Sportschütze? Ich kann da leider nur folgendes Zitat anbringen, was wirklich sehr gelungen ist:

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    Deswegen kannst Du ihren Sinn aber nicht generell zu Sportgeräten umdeuten. Weil sonst wären die weltweiten Krisenherde kollektive Sportveranstaltungen...


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    Du wirst die Antworten auf meine (zugegeben rhetorischen) Fragen schon erahnen: Nicht ein einziges Mal. Einfach deshalb, weil für mich Feuerwaffen nie etwas anderes waren als reine Sportgeräte, die dazu geschaffen waren, aus einer genau festgelegten Entfernung Löcher in Papierscheiben zu stanzen, und dies so, daß alle Löcher möglichst eng beieinander im Mittelpunkt der Scheibe lagen. Noch Fragen? Dann frag.


    Nein, Fragen habe ich nicht. Aber auch bei Sportschützen sollte man die entsprechende Eignung vorher prüfen.

    Printus
    Manchmal steckt in jeder Ironie ein bisschen Wahrheit:

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    Die Spur führt nach Nordkorea und damit auf die Achse des Bösen. Oder eben umgekehrt und dann aber direkt ins Weiße Haus. Eine kurze Notiz in einem amerikanischen Weblog wirft nämlich ein völlig neues Licht auf den ach so geheimnisumwitterten Amokläufer Cho Seung Hui, der die Netzgemeinde gerade an den Rand des Wahnsinns treibt, weil er angeblich im Internet keine Spuren hinterlassen hat. Doch das ist ein Irrtum.


    Am 12. April, also vier Tage vor der grausamen Tat an der Virginia Polytechnic Institute and State University, schreibt ein gewisser Ismail Ax in dem Blog Presidentax.blogspot.com, dass 1971 in Südkorea ein kleiner Junge spurlos verschwunden sei. Und die von der USA eingesetzte Asian Intelligence Agency (AIA) den Medien Südkoreas verboten habe, darüber zu berichten, und wer es dennoch wagen sollte, der musste, wie es heißt, mit dem Schlimmsten rechnen, also mit einem wohl eher unfreiwilligen Tod.


    Klingt komisch, doch dahinter verbirgt sich ein ganz unkomischer Plan der AIA. Sie hatte den Jungen entführt, um ihn auszubilden. Er sollte nämlich später die Rolle des nordkoreanischen Präsidentensohns, Kim Jong-il, spielen, den wiederum zuvor die AIA entführen würde. Man wollte also heimlich die beiden Kinder austauschen. Und genau das ist, wie man in dem Weblog lesen kann, inzwischen tatsächlich geschehen. Mit der Folge, dass die USA seitdem Asien kontrollieren mittels falscher Drohungen eines falschen Präsidenten.


    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25104/1.html

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    Du musst Dich einfach mal versuchen in diese Zeit zu versetzten. Wenn Du dich geweigert hast und bist ins KZ gekommen, warste eigentlich schon so gut wie tot. Wer will das schon ?


    Es geht sich nicht ums hineinversetzen sondern um die Realität. Es gab eine ganze Menge, die lieber den Tod in Kauf genommen haben, anstatt als Soldat im Krieg andere umzubringen. Dazu gehört meiner Meinung nach eine Menge Courage!

    Was ist denn mit denen die es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren konnten sich in das NS-System zu integrieren und als Folge ins KZ kamen?


    Was unterscheidet diese denn von all den anderen die einfach, wie VFBler sagt, angebliche keine Wahl hatten?

    Ich glaube das liegt einfach daran, dass viele noch nicht verstanden haben das die Welt nicht Rosa und plüschich ist.


    Ich hab auch so einen Kollegen, der checkt sowas einfach nicht obwohl er ansonsten nicht dumm ist, aber irgendwas ist bei ihm da nicht so ausgeprägt. :rolleyes: Der würde glatt auf sowas noch reinfallen.

    Den Sportlichen Zweck hab ich jetzt mal außen vor gestellt. Denn ein Maschinengewehr oder Kleinkaliberwaffe wird wohl in den seltensten Fällen sportlich genutzt. ;)


    Natürlich ist nicht jeder der eine Waffe besitzt ein Mörder, aber was ich nun mal besitze, nutze ich im Extremfall auch.

    Selbst mit Tempolimit wird es Tote geben. Autos sind dazu geschaffen jemand oder etwas von A nach B zu bringen. Welchen Sinn haben Waffen außer zu töten und zu verletzen? Du setzt zwei Dinge miteinander gleich die ungleicher nicht sein können.


    42636 Menschen starben bei Verkehrsunfällen in den USA. Setzt man die Zahlen in Relation zur Einwohnerzahl, dann sind es 144,2 Verkehrstote pro eine Million Einwohner in den USA. In Deutschland lag diese Zahl 2003 bei 80 Toten pro eine Million Einwohner (6606 Unfalltote in 2003).


    Also, wenn du das Argument Autofahren anführen möchtest, dann schau besser vorher in die Statistik ;)

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    Richtig, es wird früher oder später höchstwahrscheinlich wieder Amokschützen geben. Es wird auch - statistisch gesehen - bis morgen früh wieder einige Verkehrstote gegeben haben, aber deshalb käme kaum jemand auf die Idee, ein generelles Verbot von Automobilen zu fordern.


    Der Vergleich hinkt doch gewaltig oder willst du etwa damit sagen, dass die massenweise vorhandenen Waffen keinerlei Probleme in den USA darstellen? Genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn es zu Familiendramen und Bandenkriegen kommt, spielen Waffen eine entscheidende Rolle. Es gibt jährlich 11000 Menschen in den USA die durch Kugeln sterben. In Deutschland sind es gerade mal 119. Na, was meinst du woran liegt das wohl?

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    Sollen wir Europäer, der wir unsere eigenen Probleme kaum selbst geregelt bekommen und im Balkan-Konflikt wortreich und tatenlos zusahen, wie Menschen vor unserer Haustür massakriert wurden, jetzt den Amerikanern Empfehlungen geben, wie sie die Politik ihrer inneren Sicherheit zu gestalten haben? Das wäre wohl höchst anmaßend, um es einmal zurückhaltend auszudrücken.


    Ja, dem ist so. Würde man nur Kritik anbringen dürfen, wenn man selbst keine Probleme hätte, könnte jegliche Debatte per se eingestampft werden mit dem entsprechenden Hinweis darauf. Jeder muss sich Kritik und Argumenten aussetzen. Wir sind uns doch im klaren, dass Amokläufe auch geschehen wenn man keine Waffen kaufen darf. Aber sie setzen die Hemmschwelle deutlich nach unten. Ich frag mal provozierend wieviele Amokläufe wohl nicht stattgefunden hätten, wenn keine Waffen greifbar gewesen wären.