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Original geschrieben von Elke2002
Ja, aber Deine Formulierung "die Menschen" ist typisch. - Man schiebt immer alles auf 'die anderen', nur sich selber lässt man außen vor, ohne zu bedenken, dass man für "die anderen" ja auch selber zur Menge der "anderen" gehört. - Wie gesagt: eine Sache der Perspektive.
Aber wir kommen da nicht raus: WIR alle sind "die Menschen".
(Und ob das so viel mit dem Bildungsgrad zu tun hat, bin ich nicht sicher.)
Möchtest du den allen ernstes lieber folgende Formulierung hören, damit sie auch absolut korrekt ist? Bitte schön:
"Weil es die meisten Menschen die lieber nach dem Herdenmuster handeln doch nicht anders haben wollen? Von selbst passiert ja nichts. Oder wieviel hundert Jahre sollen wir noch warten? Es scheint der Trend mehr dahin zu gehen "Leben und sterben lassen"
Eins ist doch klar. Wenn man Pauschalisierungen nutzt, dann doch nicht deswegen weil wirklich jeder einzelne damit so gemeint ist. Ich möchte viel mehr, damit ausdrücken, dass ein Großteil davon genauso handeln.
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Natürlich werden nie alle mitziehen, aber es reicht schon mal, wenn nicht alle alles auf "die anderen" schieben.
Eigentlich müsstest du mich langsam kennen (oder doch nicht?), dass ich nicht bis ins kleinste Detail pauschal alle damit unter einen Hut bringen möchte.
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Das ist keine Illusion. Ich habe oft (im Kleinen) die Erfahrung gemacht, dass der Mensch ein Herdentier ist. Solange es genug Gras gibt, gibt es kaum etwas Wichtigeres. Wenn es Probleme gibt, werden die erst mal verdrängt. Wenn alle vom Hügel springen, springt man hinterher. ABER wenn mal ein paar Leute in eine andere Richtung gehen, zockeln auch bald ein paar hinterher.
Wenn ich ehrlich bin, ist mir aber auch das suspekt. Wenn mir nur jemand hinterherzockelt, weil ich etwas tue, dann halte ich es aber auch nicht für das an sich motivierendste Mittel. Viel mehr muss der- oder diejenige davon überzeugt sein, wieso das jeweilige handeln gut ist. Das bringt auf Dauer mehr.
Das erinnert mich übrigens an die ganzen "pseudo" karitativen Auswüchse von Wirtschaftsunternehmen, denen es letztlich nur um PR geht. Auch da wird dann argumentiert, dass es ja 'immerhin etwas ist', was dort geleistet wird. Diese Pseudomoral geht mir da einfach auf den Wecker. Würden diese Unternehmen mal ohne großes PR gehabe was tun, dann wäre es mehr als nur Lobenswert. Aber das machen halt nur die wenigsten. Fehlt nur doch, das pro erschossenen Iraker 100 € an eine Irakische Wiederaufbau Gesellschaft spendet, aber das traut man sich dann doch nicht. Geld wiegt Menschenleben und zerstörte Natur leider nicht auf!
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1.) Einer macht den Anfang! Dann werden auch andere aktiv. Meist ist der Hinderungsgrund nämlich Angst gewesen, etwas Falsches zu tun.
Wie gesagt, ich halte deine These für illusorisch. Es mag in kleinen Dingen funktionieren. Schon bei Ratsentscheidungen kleinerer Städte bis hin zu den große Parlamenten dieses Landes ist es fast unmöglich als Einzelner eine Bewegung zu gründen. Dafür ist viel Glück, Talent, Lobby und Geld gefragt damit man sowas umsetzen kann. Schau ins Geschichtsbuch: Sowas funktioniert nicht am laufenden Band. Revolutionen/Veränderungen brauchen manchmal viel Zeit.