Ich hab mal eine Frage, an die Automatikfahrer:
Verlernt man mit der Zeit das schalten? Die Frage ist wirklich ernsthaft gestellt, denn ich kann mir vorstellen, dass wenn man jahrelang nur Automatik fährt, das es einem schwer fällt den richtigen Schleifpunkt zu finden zum anfahren.
Weswegen ich frage:
Nun ja, jetzt fahre ich seit Oktober eine 6-Gang Schaltbox und merke doch wie oft ich am schalten bin. Sobald jemand 80 fährt bin ich im 6. Gang, fährt er 75-70 muss ich runter in den 5. und will ich dann auch noch überholen gehts in den 4. Gang (wegen Drehmoment). Die ersten Wochen ist mir das noch nicht so aufgefallen, aber gerade wenn man Überland fährt und mal jemand nicht 100 fährt ist es eine Qual für mich.
Dagegen fuhr letztens ein Altea mit DSG an mir vorbei, was der abging, nachdem er das Pedal runtergetreten hat, war schon beeindruckend. Ich revidiere also meine Meinung, zwei Seiten zuvor.
Ein Freund von mir (Gruß an Dan) hatte mal, wie er hier auch selbst gepostet hatte, den 230 Kompressor im Sportcoupé. Am Anfang war ich mir nicht so sicher ob es so genial ist, aber nachdem er mal durchgetreten hat, war ich eindeutig überzeugt davon. Dazu kam, das ein andere Bekannter mich neulich mit seinem 3er BMW (2.0 d) Automatik hat fahren lassen.
Eins musste ich sofort zugeben:
- Der Überblick und die Konzentration sind deutlich mehr auf der Straße anstatt beim "Gänge rühren". Da kann keiner behaupten, das wäre langweilig, sondern man kann sich wirklich super unterhalten, sich auf die Straße konzentrieren und beim abbiegen ist es ebenfalls ein Traum. Jetzt muss ich immer anbremsen, Gang runter, Blick zur Seite, noch ein Gang runter, Blinker setzen, Schulterblick, vorher noch ein Gang runter, beschleunigen.
Mein Fazit:
Mein nächster Wagen wird höchstwahrscheinlich ein Automatikwagen werden. Die eigentliche Angst bleibt jedoch, nämlich, dass man das Schaltwagenfahren verlernt.