Beiträge von o2neuling

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    Original geschrieben von KX250
    Sorry - aber daran glaub ich nicht - Sachsen-Anhalt, MVP, Berlin zeigen es das es geht.


    Das sind aber auch ostdeutsche Bundesländer. OK, Berlin nicht so richtig, aber es ist sicherlich klar, was gemeint ist.


    Eine gesamtdeutsche Wahl ist etwas völlig anderes. In den westdeutschen Bundesländern gibt es eine sehr hohe emotionale Ablehnung. Das geht einfach nicht. Irgendwann vielleicht doch, aber jetzt nicht.

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    Original geschrieben von KX250
    Ich glaube Schröder sogar, dass er selber dafür nicht zur Verfügung steht, die Parteilinke favorisiert aber dieses Modell und Wowereit bringt sich schon als mutmaßlicher Kanzler für dieses Modell ins Spiel.


    Ja. Aber nicht jetzt. Dafür ist es viel zu oft ausgeschlossen worden. Dort, wo es gemacht wird, ist es nie vorher ausgeschlossen worden und dort, wo es ausgeschlossen wurde, ist es nie gemacht worden. Ich habe keinen Anlass, jetzt von irgend etwas anderem auszugehen.

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    Original geschrieben von KX250
    Ehe die SPD als Juniorpartner in eine große Koalition geht, bleibt Sie lieber an der Macht und holt die Linke dafür ins Boot.


    Warum nicht? Was macht Dich da so sicher? Darf ich daran erinnern, dass wir in einem föderalistischen Staat leben und Dauerwahlkampf haben? Ständig wird irgendwo gewählt. Die SPD kann und wird das jetzt nicht machen, wenn sie es doch tun würde, würde sie völlig unangemessene und unnötige Risiken eingehen.

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    Original geschrieben von Martyn
    2002 haben die Grünen in einem Berliner Wahlkreis sogar ein Direktmandat gewonnen.


    Dieses Mandat haben nicht die Grünen gewonnen, sondern eine bekannte und polarisierende Einzelperson, die die Grünen eigentlich schon entsorgt hatten und gar nicht mehr haben wollten (=> kein sicherer Listenplatz).

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    Original geschrieben von Stefan
    Die Gute-Laune-Partei [...]


    Eine "Gute-Laune-Partei" sind die Grünen ebenfalls nicht.

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    Original geschrieben von Stefan
    Politische Kompetenz spreche ich pauschal, ausser Martyn (;)), niemandem ab.


    Das ist gut so, ich glaube allerdings, dass das Problem nicht in der erster Linie an fehlender politischer Kompetenz (daran auch, aber nicht nur), sondern eher an "Uneinsichtigkeit" liegt. "Uneinsichtigkeit" meine ich gar nicht böse, ich will niemandem aufzwingen, etwas "einzusehen", sondern ich meine fehlende Einsicht in die Notwendigkeit, zur Kenntnis zu nehmen, dass es bestimme Sachen niemals geben wird, so dass es reine Zeitverschwendung ist, sich darüber immer wieder von vorne den Kopf zu zerbrechen.


    Manchmal kommt es mir so vor wie bei den Grünen der 80er und frühen 90er Jahre, um mal bei dem Beispiel zu bleiben, als es dort noch Leute gab, denen man hundertmal das kleine Einmaleins vorrechnen konnte, ohne dass auch nur ein Bruchteil davon überhaupt beim Gegenüber angekommen wäre. Mit dem kleinen Unterschied, dass unser Sorgenkind von den Grünen nichts wissen will...

    Re: Re: Re: Re: Re: Zur Frage der Koalition


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    Original geschrieben von Stefan
    Aber auch 14% für die Grünen auf Bundesebene sprechen nicht gerade von Kompetenz der Möchtegern-Wähler.


    Ich finde es sehr mutig, wie Du den Bürgern in Großstädten kollektiv die Kompetenz absprichst. Da haben die Grünen nämlich noch viel höhere Stimmenanteile. Sogar in der Hauptstadt des Bundeslandes, dessen Einwohner für ihre besondere Klugheit bekannt sind.

    Re: Re: Re: Zur Frage der Koalition


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    Original geschrieben von Stefan
    [...] und das hohe Abschneiden der PDS und Grünen zeigen ganz deutlich, dass die dort teilnehmenden Wähler noch keinesfalls reif für eine Wahlentscheidung sind. Wir brauchen weder ein linkes, noch ein rechtes Extrem [...]


    Die Grünen sind keine linke Partei und erst recht nicht "extrem".


    Martyn: Willst Du nach der n-ten jetzt in die n+1-te Runde in Deiner öffentlichen Kreisbewegung einsteigen? Wir haben es begriffen, dass Du Dich zwischen dem Ausstieg aus dem Atomausstieg und dem Wahlrecht ab 16 nicht entscheiden kannst, und wir können Dir leider nicht helfen. Über die bloße Wiederholung bereits ausreichend oder besser gesagt mehr als ausreichend besprochener und wiederholter Dinge hinaus bringt es niemandem etwas. Auch nach dem n+2-ten Mal werden sowohl wir als auch Du nur wissen, was wir jetzt schon wissen. Es ist gut jetzt.

    Re: Entschuldige mal.....


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    Original geschrieben von Masche66
    Deine (wenn auch leise) Kritik weise ich zurück! "Angie" ist Schröder damals massiv angegangen, weil er sich gegen die amerikanische Kriegstreiberpolitik gewandt hatte und das auch im Wahlkampf (aus)genutzt hat.


    Eben: Ich habe es wirklich so in Erinnerung, dass es vor allem um die Art und Weise ging, wie die Kandidaten ihre Position dargestellt haben. Herr Schröder hat das ja wirklich sehr stark im Wahlkampf genutzt. Ich will gar nicht sagen, dass das nicht in Ordnung gewesen sei, die Kritik bezog sich aber insbesondere darauf und nicht so sehr auf die inhaltliche Position. Da waren die beiden gar nicht so weit auseinander. Herr Schröder hat allerdings durch seine Kompromisslosigkeit besser überzeugt.


    Herr Stoiber und Frau Merkel, sie damals zwar nicht als Kanzlerkandidatin, aber immerhin als Parteivorsitzende, hatten vor allem die Art und Weise der Verwertung im Wahlkampf kritisiert und sehr wohl dazugesagt, dass sie in der Sache auch gegen eine Kriegsbeteiligung waren. Ob sie das auch durchgehalten hätten, kann ich nicht beurteilen, aber mit der Kritik, dass die Beziehung zu den USA unter der Verwertung im Wahlkampf leiden würde, lagen sie in jedem Fall richtig. Wobei ich an der Stelle nicht sagen würde, dass der Schaden wirklich so dauerhaft und dramatisch war, wie es teilweise an die Wand gemalt wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie, wenn sie die Wahl gewonnen hätten, umgekippt wären, aber eine Überzeugungstat wäre es nicht gewesen.


    Übrigens: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Haltung der Bundesregierung, nicht mit Truppen am Krieg teilzunehmen, aber trotzdem Überflugsrechte einzuräumen, vor kurzem massiv kritisiert und indirekt nahegelegt, dass dies unter Umständen durchaus als Beteiligung gewertet werden kann. Insofern sollte man die Rolle von Herrn Schröder nicht überschätzen, wobei ich aber auch der Meinung bin, dass er damals grundsätzlich richtig gehandelt hat.

    Re: Zur Frage der Koalition


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    Original geschrieben von Masche66
    Dennoch: Ich bin froh und dankbar, dass wir nicht in den gefährlichen Irak-Krieg gezogen sind (Merkel wollte das) [...]


    Da tust Du Frau Merkel Unrecht, das wollte sie nämlich nicht.


    Ob sie, oder vielmehr der damalige Kandidat ihrer Partei, es trotzdem gemacht hätte, kann niemand ausschließen, aber dass sie es wollte, ist nicht richtig.

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    Original geschrieben von Masche66
    Wenn die Stimmung im Lande weiter so kippt, könnte es ja nochmal klappen mit Rot/Grün!


    Nein, das klappt nie im Leben. Das einzige, das noch klappen kann und meiner Einschätzung nach auch klappen wird, ist, dass Schwarz-Gelb nicht klappt.


    D-Love: Wenn Du es schon so genau (nicht nur genau"er", sondern ganz genau) beantworten willst, dann müsste man auch Kuriositäten wie diese hier berücksichtigen:


    http://www.hr-online.de/websit…standard_document_9925898

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    Original geschrieben von PDMsouljah
    hy hoffe das ist einen extra thread wert, da es mich seid wochen beschäftigt?


    Naja, kann man so oder so sehen...

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    Original geschrieben von PDMsouljah
    die union verlor in der letzten woche 2 prozent und liegt bei 41%, und schon
    heisst es die wahl ist wieder offen, dabei ist die spd bei 34%.


    Nein, die Wahl ist natürlich nicht "offen", sondern mehr oder weniger entschieden. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht trotzdem versuchen soll, möglichst viel herauszuholen.

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    Original geschrieben von PDMsouljah
    - benötigt man für eine koalition mehr als 50% oder reicht es wenn eine koalition mehr prozente hat, als eine andere koaliton?


    Keine der beiden Aussagen ist richtig.


    Genauer gesagt: Man braucht mehr als 50% der Stimmen im Bundestag. Im Bundestag landen aber nur die Stimmen der Parteien, die mehr als 5% haben. Angenommen, es würden insgesamt 4% aller Stimmen auf Parteien entfallen, die weniger als 5% haben, dann blieben 96% wirksame Stimmen übrig. Von denen braucht man die Mehrheit, also eine mehr als 48%.

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    Original geschrieben von PDMsouljah
    - darf nur der mit den meisten stimmen koalitionspartner aussuchen?


    Nein, natürlich nicht. Die SPD hat von 1969 bis 1982 insgesamt 13 Jahre lang als zweitstärkste Partei den Kanzler gestellt und mit der FDP regiert.


    Genauer gesagt: Einmal in der Zeit hatte sie tatsächlich die meisten Stimmen, dreimal nicht, aber immer hatte sie zusammen mit der FDP mehr Stimmen als die CDU/CSU. Nur darauf kommt es an.

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    Original geschrieben von PDMsouljah
    die fragen haetten sich mir nie gestellt, nur frage ich mich warum die spd plötzlich so optimistisch ist, da sie und die union noch immernin 7% trennen.


    Die sind deshalb so "optimistisch", weil wir zur Zeit Wahlkampf haben und man einfach nicht mit einer Einstellung, eigentlich gar nicht mehr gewinnen zu können, ernsthaft in einen Wahlkampf gehen kann. Mehr steckt da nicht dahinter.


    Natürlich wissen die SPD-Leute, dass sie die Wahl nicht gewinnen werden. Sie wollen aber trotzdem möglichst viel rausholen und deswegen müssen sie sich so verhalten.

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    Original geschrieben von Martyn
    Okay, das sowas in dieser Legislaturperiode als Gesetz verabschiedet wird glaube ich auch nicht, aber eine Liberale Regierung, also entweder mit Beteiligung der Grünen oder der FDP würde eher den Weg dazu vorbereiten. Eine Volksregierung aka Grosse Koalition wäre bei diesem Thema ein deutlicher Rückschritt.


    Was meinst Du mit "Rückschritt"? Gab es denn bisher irgendeinen auch noch so bescheidenen "Fortschritt" in diese Richtung? Nur zur Erinnerung, Regierungen mit Beteiligung der Grünen und der FDP haben wir in Deutschland jetzt seit nicht weniger als 36 Jahren am Stück. Ich argumentiere jetzt gar nicht mehr am Thema, sondern will Dich nur davon abbringen, dass Du Dich ständig in diesen völlig unveränderbaren Kleinigkeiten verzettelst.


    Glaub mir einfach: Niemand wird den Weg dazu bereiten, weil der Gedanke nicht einmal im Ansatz mehrheitsfähig ist und sowohl die SPD als auch CDU und CSU und vor allem auch die Teile der Bevölkerung, die durch die beiden vertreten werden, sowas von dagegen sind, dass sich da nichts tun wird, ganz egal, wie man dazu steht. Ich verstehe gar nicht, wie man sich mit dem Thema derart lange aufhalten kann.

    Martyn: Jetzt komm doch bitte langsam mal in die Pötte. Ich meine es wirklich nicht böse.


    Von folgendem kannst Du ausgehen:


    - Die nächste Regierungskoalition wird aus genau zwei Parteien bestehen, nicht mehr und nicht weniger, alles unter der Voraussetzung, dass man CDU und CSU als eine Partei zählt. Welche das sein werden, weiß niemand, aber es sind keine hellseherischen Kräfte erforderlich, um zu ahnen, dass es entweder CDU/CSU und FDP oder CDU/CSU und SPD sein werden. Was dies für die Bedeutung einer FDP-Zweitstimme bedeutet, bedarf keiner Erläuterung.


    - Es wird keine Ampelkoalition geben. Niemand will das. Sowas hat es auf Bundesebene noch nie und auf Landesebene erst einmal gegeben, und da hat es nicht gut geklappt. Natürlich passiert alles, was jemals passiert, irgendwann zum ersten Mal, aber auf Bundesebene sind bisher immer nur Konstellationen zustande gekommen, die es vorher auf Landesebene gab und dort auch funktioniert haben. Ich rechne nicht damit, dass es jetzt zu so einem Experiment kommen wird.


    - Es wird kein Wahlrecht ab 16 geben, also brauchst Du dies bei Deiner Entscheidung auch nicht zu berücksichtigen. Es wird ebenfalls keine Drogenlegalisierung geben, also brauchst Du dies ebenfalls nicht zu berücksichtigen. Auf beides hast Du keinen Einfluss, weil beide Themen sowas von sonnenklar entschieden sind, dass man seine Entscheidung wirklich auf die Themen stützen sollte, wo sie auch etwas bewirken kann.


    - Du wählst durch das Ankreuzen aus einer Landesliste nicht gezielt den Kandidaten auf Platz 3, sondern die Liste als Ganzes. Wähler können sich nicht ihre eigenen Listen zusammensetzen, sondern müssen mit dem klarkommen, was angeboten wird. Oft im Leben treten Situationen ein, in denen man zwischen Dingen abwägen muss, die beide nicht perfekt sind. Es ist sehr hilfreich, irgendwann mal einzusehen, dass dies eine Realität ist, die man nicht ändern kann und mit der man umgehen lernen sollte.


    - Es gibt keine Wahlpflicht in Deutschland. Es ist keine Schande, sich nicht entscheiden zu können, sich nicht entscheiden zu wollen oder aus sonstigen, beliebigen Gründen keine Entscheidung zu treffen.


    Du drehst Dich permanent im Kreis, verzettelst Dich in Kleinigkeiten, die überhaupt nicht entscheidungsrelevant sind, weil sie nicht zur Diskussion stehen und lässt das ganze Forum demonstrativ daran teilnehmen. Ich glaube, dass Du damit weder uns noch Dir selbst weiterhilfst.


    Ich empfehle, ein Blatt Papier und einen Bleistift in die Hand zu nehmen, mit dem Bleistift auf das Papier zu schreiben, welche Optionen zur Verfügung stehen und welche die Konsequenzen diese Optionen haben und das Blatt Papier dann ein, zwei oder drei Tage lang zur Seite zu legen und ausschließlich andere Dinge zu tun. Ja, genau. Ein, zwei oder drei Tage lang nicht im Kreis drehen, bitte.


    Nach drei Tagen nimmst Du das Blatt Papier dann wieder heraus, machst einen dicken Strich drunter und fängst an, die Punkte zu gewichten. Alle Dinge, die sich nicht ändern werden, werden mit dem Faktor "0" gewichtet. Alle Dinge, die unwichtig sind, werden mit dem Faktor "1" gewichtet. Alle Dinge, die mäßig wichtig sind, werdem mit dem Faktor "2" gewichtet und alle Dinge, die absolut entscheidend sind, werden mit dem Faktor "3" gewichtet. Dann addierst Du die Punkte, schüttest noch eine großzügige Prise Bauchgefühl hinzu und rührst einmal kräftig um - fertig ist die Wahlentscheidung.

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Das ein *Ausländer* keine Cdu wählt ist doch logisch!


    Erstens ist das schlicht falsch und zweitens: Wenn es denn so wäre, könnte man sich ja mal ganz vorsichtig die Frage stellen, warum es so ist. Aber dass es dazu jemals kommen wird, bezweifle ich sehr.


    Deine falsche Aussage bedeutet doch mehr oder weniger: Auch konservativ denkende Menschen würden in Deutschland nicht konservativ wählen, einzig und allein deshalb, weil sie Ausländer sind. Preisfrage: Woran könnte das denn liegen, wenn es so wäre?

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Schröder lebt doch von diesen Menschen,deswegen setzt er sich auch bei der Türkei so ein.Stichwort EU.


    Wow. Eine messerscharfe außen- und sicherheitspolitische Analyse, wie man sie nur in Handy-Foren erleben kann.


    Um es ganz klar zu sagen: Das ist Unsinn der allerabsurdesten Sorte. Wenn es so wäre, was nicht der Fall ist, dann würde Schröder riskieren, viel mehr Stimmen zu verlieren, als er auf der anderen Seite dazugewinnen kann. Bedarf das noch irgendeiner Erläuterung? Sind Dir die außen- und sicherheitspolitischen Beweggründe, wegen derer übrigens insbesondere die USA eine sehr enge Anbindung der Türkei an die EU, ja, an die EU und nicht nur an die NATO, wünschen, nicht bekannt?

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Fakt ist das man nirgendwo anders so einfach vom Staat leben kann,ohne dafür etwas zu tun.
    Wenn ein *Ausländer* 10-20 Jahre hier lebt,Hilfe vom Staat in Anspruch nimmt(wovon die Hälfte nach Anatolien geht),dann immernoch nicht der deutschen Sprache mächtig ist,frag ich mich was derjenige in Deutschland zu suchen hat.


    Interessanter "Fakt". Wo kann ich mehr über diesen "Fakt" erfahren? Diffuse Meinungen sind keine "Fakten" und werden auch nicht dadurch zu solchen, dass man sie als solche bezeichnet. Das ist kein guter Diskussionsstil.

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Solche Leute haben keinen Anspruch auf soziale Hilfe,denn sie versuchen nicht sich richtig zu integrieren.


    Wo kann ich mehr darüber erfahren, inwiefern sie nicht versuchen, sich "richtig" zu integrieren? Wenn man sie nicht lässt, dann ist es auch nicht verwunderlich, dass es nicht klappt.

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Es kommt immer das Vorurteil der Türken,jedoch
    bieten sie einem soviele Beispiele,dass man gar nicht weiß,wo man anfangen soll.


    Genau das meine ich: Ein diffuses Meinungsbild, von dem kein Mensch weiß, wo es eigentlich überhaupt herkommt, das aber trotzdem sehr intensiv und sorgfältig gepflegt wird, weiß der Geier warum. Vor irgendwem muss man ja Angst haben, irgendjemand muss ja dafür verantwortlich sein, dass die Gesellschaft so vermurkst ist.


    Eigentlich ging es hier ursprünglich um eine sehr merkwürdige Idee von Martyn in Bezug auf das Wahlrecht. Jetzt sind wir schon wieder beim Austausch diffuser Feindbilder, wie fast jedes Mal. Warum enden Diskussionen zu solchen Themen immer auf diese Art und Weise?