Beiträge von o2neuling

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer klaren Antwort Deinerseits auf eine simple Frage?


    Eher schlecht, derartige Ablenkungsversuche ignoriert man nämlich besser. Damit dürfte nach 23 Stunden nun endgültig feststehen, dass hier keiner weiß, wie auf anderem Wege eine Neuwahl herbeizuführen ist. Ach ja, Trollfütterung ist schon ein verdammt spaßiges Hobby. :rolleyes:


    EDIT: Ausnahmsweise setze ich die Trollfütterung doch mal fort. Vielleicht bringt es ja wider Erwarten etwas. Solltest Du mit der Frage, die ich mir aus einem Gewurschtel einander widersprechender Dinge raussuchen durfte, dieses hier meinen

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Ich hätte wirklich gerne gewußt, warum der Bundestag keinen neuen Kanzler wählen kann. Weil rot-grün die Mehrheit hat und diese Mehrheit ihrem Kanzler vertraut? Hmmm...


    dann gibt es zwei Möglichkeiten:


    - Herr Schröder hat das Vertrauen des Bundestags nicht. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass ein anderer es hat => Aussagenlogik.
    - Herr Schröder hat es sehr wohl, will es aber nicht haben, weil dies der einzige Weg ist, um zu einer Neuwahl zu kommen.


    Du scheinst Dich nicht so recht entscheiden zu können, welche der beiden Möglichkeiten jetzt zu kritisieren ist, wahrscheinlich beide, da es in beiden Fällen um Herrn Schröder geht. Wenn beide oder auch nur die zweite Möglichkeit zu kritisieren sind, wüsste ich jetzt wirklich gerne Deinen Vorschlag für eine andere Art und Weise, zur Neuwahl zu kommen. Auf diesen Vorschlag warte ich jetzt aber nicht mehr, weil es keinen gibt.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Ich hätte wirklich gerne gewußt, warum der Bundestag keinen neuen Kanzler wählen kann. Weil rot-grün die Mehrheit hat und diese Mehrheit ihrem Kanzler vertraut? Hmmm...


    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit ein wenig Aussagenlogik? Dieser Satz hier ist ein klassisches "aus A folgt B, also folgt aus B auch A" - das ist ein häufiger Anfängerfehler. Nein, aus der Aussage "aus A folgt B" folgt nicht die Aussage "aus B folgt A", sondern die Aussage "aus dem Gegenteil von B folgt das Gegenteil von A". "aus A folgt B" und "aus B folgt A" können natürlich auch mal gleichzeitig gelten, wenn A und B gleich sind, dann sind aber beide Aussagen getrennt zu beweisen. Es ist bekannt, dass diese Spielchen meistens trotzdem funktionieren, aber nicht bei mir.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Was 1983 praktiziert wurde hat mich damals, ehrlich gesagt, nicht interessiert, und steht auch für 2005 gar nicht zur Debatte. Aber mach Dir nichts draus, dieses "Der hat aber damals dies+das (falsch) gemacht, dann darf ich das jetzt auch" versuche ich meinen Kindern auch immer noch gelegentlich abzugewöhnen.


    Da mach ich mir tatsächlich nichts draus, weil mir Dein Erziehungsstil und Deine Kinder genauso wurscht sind wie Dir die Praxis von 1983. Ich weiß übrigens auch, warum es Dich damals nicht interessiert hat. Nicht ganz so egal ist es, dass Rechtsfragen in diesem Staat sehr wohl an vorangegangenen Ereignissen und Entscheidungen entlang bewertet werden. Du kannst es gerne fortsetzen, mir in dieser geschickt versteckten Art und Weise kindisches Verhalten zu unterstellen, dies kann aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man das einfach so macht.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Daß der Bundespräsident an Kanzlerernennungen und -entlassungen immer beteiligt ist, ist mir nicht entgangen, das kannst Du mir glauben. Daß er sich aber das Ergebnis einer getürkten Vertrauensfrage vorlegen lassen muß, um auf diese unehrliche Weise zur Auflösung des Bundestags bewegt zu werden, das muß nicht sein.


    Ich glaube Dir gar nichts, weil Du das Grundgesetz nicht kennst. Stell Dir mal vor, auch der Bundespräsident hat eine Rolle und eine Aufgabe und wird alle paar Jahre sogar mal gebraucht. Du stellst den Präsidenten hier in eine Opferrolle, in der er sich nicht mal selbst sieht, meinst Du nicht, dass er selbst das nach all der Beratung, die er in Anspruch genommen hat, vielleicht ein klein wenig besser weiß?


    Der Bundespräsident hat übrigens gestern um 20:15 auch noch ganz andere Sachen gesagt, aber dass das in diesen seitenlangen Bashings hier untergeht, überrascht mich nicht. Er hat den Föderalismus in seiner jetzigen Form als überholt bezeichnet, dies ist eine ganz klare und angebrachte und auch notwendige Warnung davor, dass die jetzigen Probleme wiederkommen werden und durch diese Neuwahl nur aufgeschoben, aber nicht gelöst sind. Weißt Du, wann es losging, dass nach dem letzten Regierungswechsel die Länder gekippt sind? Im Januar 1999 in Hessen, vier Monate nach der Bundestagswahl. Das kann und wird sich wiederholen, schon in zwei Jahren kann es soweit sein, dass wir die genau die jetzige Lage mit umgekehrten Vorzeichen haben. Kurzfristig hilft dagegen eine Neuwahl, langfristig reicht sie nicht aus.


    Alle reden über Reformen, auch über solche, die wehtun und vom Einzelnen Verzicht abverlangen. Und wann kommt endlich die Föderalismusreform? Wann beschränkt sich der Bund auf seines und die Länder auf ihres, damit die Parlamentskammern sich endlich wieder ergänzen und weniger behindern? Auch darüber hat der arme mit getürkten Vertrauensfragen traktierte Bundespräsident gesprochen. Dies ist sehr wertvoll, weil es mal ein Hinausdenken über den kurzsichtigen Tellerrand der angeblich vollständigen Liste von Ursachen ist, aber leider interessiert sich keine Sau dafür, weil es viel angenehmer und einfacher ist, permanent zu bashen.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Und um bei Deiner Symbolsprache zu bleiben: ich gehe davon aus, daß XY schlecht ist. Und die Mehrheit des Volkes ist wohl auch dieser Meinung, denn die Mehrheit seiner Repräsentanten mißtraut ja XY, oder nicht?


    Nein, das ist die Mehrheit des Volkes auch am 22. Juli 2005 immer noch nicht, denn in der Personenfrage, auf die Du Dich hier ganz konkret beziehst, davon brauchst Du jetzt auch gar nicht abzulenken, liegt am 22. Juli 2005 ein Gleichstand vor, dem in den letzten Wochen ein ständiges Hin und Her vorangegangen ist. Die versuchte Verwischung zwischen dem Volk und seinen Repräsentanten ist daneben und einmal mehr ein Beweis dafür, dass wichtige Grundlagen über die Gestaltung des parlamentarischen Systems durch das Grundgesetz nicht bekannt sind.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Weiter ging es mir aber darum, den Noch-Kanzler nicht als mutig und konsequent dastehen zu lassen, denn das ist er nicht. Es gäbe durchaus andere Wege zu einer Neuwahl als durch eine getürkte Vertrauensfrage.


    Als besonders mutig und konsequent stellst Du Dich hier aber auch nicht dar, denn ich höre jetzt zum wiederholten Male, dass es "durchaus andere Wege zu einer Neuwahl als durch eine getürkte Vertrauensfrage" gäbe, aber welche das sind, behältst Du seit fast sieben Stunden für Dich. Ja, welche sind das denn? Sei doch mal so mutig und spring über Deinen Schatten, raus mit der Sprache. Auch die Nennung der konkreten Stellen im Grundgesetz, in denen Du bitte mal nachliest und es mir Nixchecker dann mal erklärst, war nicht erfolgreich.


    Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder Du weißt von dieser geheimnisvollen anderen Möglichkeit und behältst sie für Dich, dies ist kein guter Stil, aber Dein gutes Recht, oder aber Du kennst die geheimnisvolle andere Möglichkeit doch nicht und gibst nur vor, sie zu kennen, garniert mit dem Vorwurf der Unehrlichkeit an andere, das darf ja wohl nicht wahr sein! Dazu fällt mir nur noch folgendes ein, das Dir vielleicht nicht ganz unbekannt sein dürfte:

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Ruderei vor, zurück, seitwärts, nein danke!


    Man erlebt ja wirklich vieles in anonymen Foren, aber ein derartiges "das ist falsch, man hätte es auch richtig machen können, aber wie, sag ich nicht" ist wirklich selten. Und wenn dann zu diesem inkonsequenten Gewurschtel auch noch eine Art, mit dem ausgestreckten Finger auf die angebliche Inkonsequenz anderer zu zeigen hinzukommt, nervt es einfach nur! Aber wie sagte doch ein gewisser Thomas2000 irgendwann einmal:

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Du könntest Politiker sein/werden, die reden auch so schön konsequent an der Antwort auf gestellte Fragen vorbei.


    Denn an der Frage, wie es denn jetzt stattdessen ganz konkret gehen soll, mogelst Du Dich verblüffend simpel vorbei mit der geschickten Verfahrensweise, das, was man anderen vorwirft, obwohl sie es nicht tun, einfach selbst zu tun. Und jetzt wüsste ich gerne Deinen Vorschlag für eine angemessene Art und Weise, zur Neuwahl zu kommen. Aber der kommt wahrscheinlich nie, es gibt nämlich keinen.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Erstens hast Du es mir bisher noch gar nicht erklärt :p [...]


    Das haben andere in diesem Thread bereits zur Genüge getan. Die Sache muss nicht jedem von jedem erklärt worden sein, oder täusche ich mich und es gilt das Motto "es wurde zwar schon alles gesagt, aber nicht von jedem"?

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    Original geschrieben von Thomas2000
    [...] zweitens steht in den erwähnten Artikeln nichts davon, daß der Kanzler nicht zurücktreten darf.


    Ja, der Kanzler darf nach Belieben zurücktreten, aber dadurch wird er sein Amt nicht los! Worum geht es Dir überhaupt, um den technischen Vorgang, dass der Kanzler zurücktritt oder darum, dass er weg ist? Ich hatte den Eindruck, dass Du vor allem erstmal den Kanzler weghaben willst.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Wenn aber der SPD-Vorsitzende seine Leute zu Enthaltungen (!) auffordert, um die Abstimmung im Gegen-Sinne des Kanzlerantrages sicherzustellen, selber aber dem Kanzler das fortgesetzte Vertrauen zusichert, da kann doch wohl irgend etwas nicht stimmen.


    Mit dieser Problematik, die bereits 1983 einmal praktiziert wurde, wie Du sicherlich weißt, aber aus gutem Grund nicht sagst, weil es ja damals in die richtige Richtung ging und deswegen hier nicht in die Argumentation passt, wird sich das Bundesverfasungsgericht erneut beschäftigen. Andere als das Bundesverfassungsgericht können darüber prima reden, aber nicht entscheiden.


    Ich nehme mal die Reaktion vorweg: Jetzt hat dieser böse Kanzler, anstatt einfach sinn- und effektloserweise zurückzutreten, in kühndreister Weise nicht nur den Bundespräsidenten, sondern auch noch das Bundesverfassungsgericht "reingezogen".

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Durch diese kühndreiste Aufstellung einer Behauptung wird letztere nicht wahrer. Wieso sollte der Bundestag das nicht können?


    Anstatt andere Leute als "kühndreist" zu bezeichnen, könntest Du mal ein wenig an Deiner Vergesslichkeit arbeiten. Ich helfe in der Zwischenzeit gerne aus:

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Wäre Schröder konsequent gewesen, hätten er und die Seinen eingestehen müssen, daß sie unfähig sind, zurücktreten und in der Versenkung verschwinden müssen [...]


    Lies Deine hier fettgedruckten Worte einfach nochmal und erklär mir dann, wie der Kanzler und die Seinen sich selbst "in die Versenkung" befördern sollen. Einen anderen Kanzler als jemanden aus denen Seinen des jetzigen Kanzlers kann der 15. Bundestag nicht wählen. Den Kanzler und die Seinen wirst Du nur nach einer Auflösung des 15. Bundestags los.


    Richtig ist, dass der 15. Bundestag einen anderen SPD-Kanzler wählen könnte, theoretisch sogar in einer anderen Koaltition als der jetzigen. Dies widerspricht aber genau dem, was Du heute um 13:28 geschrieben und bereits wieder vergessen hast, denn schließlich wolltest Du ja nicht nur den Kanzler, sondern auch die Seinen weghaben, was so aber gar nicht geht.


    Für diesen Fall, der nicht eingetreten ist, aber jederzeit eintreten konnte, wurden ja schon Gerüchte über einen angeblichen "Plan B" bereitgelegt und schon hätte der "wer sagt am lautesten, dass man es ihm nicht recht machen kann"-Wettbewerb auf dieser Schiene weitergehen können.

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Na, bemerkst Du Deinen Denkfehler selbst?


    Nein, dafür bemerke ich etwas ganz anderes.


    Was soll überhaupt diese unsachliche "den Bundespräsidenten da mit reinzuziehen"-Aussage bedeuten? Der Bundespräsident ist an jeder Kanzlerernennung und -entlassung beteiligt. Auch das hätte jeder durch die Lektüre des Grundgesetzes selbst herausfinden können.


    o2neuling

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    Original geschrieben von Thomas2000
    Wäre Schröder konsequent gewesen, hätten er und die Seinen eingestehen müssen, daß sie unfähig sind, zurücktreten und in der Versenkung verschwinden müssen anstatt so ein Schmierentheater zu inszenieren und den Bundespräsidenten da mit reinzuziehen.


    Müssen wir ein und dasselbe denn immer und immer wieder von vorne diskutieren? Durch einen Rücktritt wird ein Bundeskanzler sein Amt nicht los. Lies doch bitte erstmal das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, bevor Du Deine Expertenmeinung und Deine Ratschläge kundtust. Das ist kein "Schmierentheater", weil es anders nicht geht und der Bundespräsident wurde nicht "reingezogen", weil ohne ihn gar nichts läuft.


    Ich will Dir das jetzt nicht alles nochmal erklären, lies bitte einfach selbst die Artikel 63, 67 und 68 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Langsam aber sicher kann man derartige Kommentare wirklich nur noch in die Kategorie "Bashing" einordnen. Wer Schröder weghaben will, der kann es nur auf diesem Weg tun, weil ein Rücktritt Schröders einfach nur dazu geführt hätte, dass er solange weiter im Amt bleibt, bis der Bundestag einen neuen wählt, was der 15. Bundestag aufgrund seiner Zusammensetzung aber nicht kann.


    Es ist ja wirklich völlig in Ordnung, von Schröder nichts zu halten, aber ihm aus dieser Sache jetzt auch noch den Strick zu drehen, er sei unehrlich oder unglaubwürdig oder was auch immer, bringt einfach nichts. Wenn die Verfahrensweise Deiner Meinung nach falsch war, dann lautet die Alternative dazu, dass der 15. Bundestag bis zum Ende der Wahlperiode bestehen bleibt, und zwar mit der Schröder-Regierung.


    Mal was ganz grundsätzliches als Nachtrag:


    Ich habe ehrlich gesagt ein massives Problem mit diesen "Person XY ist schlecht, was Person XY gestern getan hat, ist schlecht, was Person XY heute tut, ist schlecht und was Person XY morgen tun wird, ist sowieso ganz schlecht, einfach nur weil es Person XY ist"-Beiträgen. Es steht jedem zu, Person XY schlecht zu finden, meinetwegen auch ohne Begründung, aber alternativlose Dinge können nicht schlechter als die nächstbeste Alternative sein, weil es einfach keine gibt.


    Der Vollständigkeit halber muss man hier dazusagen, dass es sehr wohl genau eine (1) Alternative gegeben hätte, und zwar einfach weiterzumachen. Aber dann wäre Person XY als genauso unehrlich oder unglaubwürdig oder was auch immer aus der Sache herausgekommen, weil es ja Person XY ist. Allen recht machen kann man es leider nicht. Aber das ist noch lange kein Grund, einen "Das ist falsch, ich weiß ganz genau, dass es falsch ist, aber wie es stattdessen richtig geht, sage ich nicht, Hauptsache jeder weiß, dass es so, wie es gelaufen ist, falsch war"-Beitrag abzusetzen.

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    Original geschrieben von marlborolights
    Gewesen! Unser erster Mann im Staate darf kein Mitglied einer Partei sein.


    Aber selbstverständlich darf und ist er das.

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    Original geschrieben von qwasy
    Zumal in der Zeit nach Schröder (und dem Wahlschock durch die Linken) wohl erstmal wieder ein sozialistischer Ruck durch die SPD geht, was die FDP noch weiter wegrückt.


    Du scheinst offenbar gar nicht den Gedanken aufgeben zu wollen, dass irgendwoher der Sozialismus droht, kann das sein oder wie sind diese überall eingestreuten Bemerkungen zu verstehen?

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    Original geschrieben von Antwort
    -Office (Word, Excel, Powerpoint, Access)


    Am vollständigsten und bei jeder Distribution dabei ist OpenOffice.org. Eine gute Software, deren Langsamkeit aber manchmal ein wenig nervt. In den Vorab-Versionen zu 2.0 ist auch ein Access-Ersatz. Alternative: Softmaker Office. Nicht ganz so vollständig, aber viel schlanker und schneller (50 Euro). Von Softmaker gibt es übrigens auch eine eingeschränkte kostenlose Version, die bei SuSE dabei ist und problemlos auf Fedora-Systemen installiert werden kann.

    Zitat

    Original geschrieben von Antwort
    -E-Mail-Programm


    Als Outlook-Ersatz: Evolution oder Kontact. Als reiner Mailer mit GUI ohne Terminplaner: Thunderbird. Oder aber ein Konsolenmailer, das ist allerdings nicht ganz so mein Fall. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Antwort
    -Browser


    Firefox, Mozilla, Konqueror, Galeon, Opera - je nach Geschmack.

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    Original geschrieben von Antwort
    -Grafikprogramm


    Wofür: Bearbeitung oder Katalogisierung oder beides?

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    Original geschrieben von Antwort
    -Editor


    KDE und GNOME bringen jeweils einen guten mit. Es gibt aber wirklich sehr viele.

    Zitat

    Original geschrieben von Antwort
    -Brennprogramm (CD / DVD)


    k3b für KDE oder gnomebaker für GNOME oder, wenn es was kosten darf, auch Nero (19 Euro).

    Zitat

    Original geschrieben von Antwort
    -Handy-Sync-Software (in meinem Fall Siemens)


    Das ist schwierig. Ich habe da eher schlechte Erfahrungen gemacht. Am ehesten ginge wahrscheinlich noch kmobiletools, das hat eine Synchronisierungsmöglichkeit mit dem KDE-Adressbuch. multisync zickt bei mir leider rum.

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    Original geschrieben von Antwort
    -Explorer


    Dateimanager? KDE und GNOME bringen jeweils einen mit. Als desktopunabhängigen Dateimanager empfehle ich den X File Explorer.

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    Original geschrieben von Antwort
    -HTML-Editor (ähnlich Dreamweaver etc)


    Ähnlich wie Dreamweaver ist schwierig. Am ehesten vielleicht Nvu oder Quanta.

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    Original geschrieben von Antwort
    -Java-Runtime


    Gibt es einmal von Sun und einmal von IBM und einmal von Blackdown. Such Die eines aus.

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    Original geschrieben von Antwort
    -Mail - Verschlüsselung (PGP)


    Evolution und Kontact können es von sich aus, für Thunderbird gibt es eine Erweiterung dafür.

    Zitat

    Original geschrieben von Antwort
    -MediaPlayer (Musik + Video, so viele Codecs wie möglich)


    MPlayer gefällt mir nicht so sehr, anderen dafür um so mehr. Ich würde VLC oder xine mit einem zum Desktop passenden Frontend nehmen.

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    Original geschrieben von Antwort
    -Video-Bearbeitung (ähnlich Ulead Video Studio) / Capturen


    Eher schwierig, soweit ich weiß.

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    Original geschrieben von Antwort
    -PerToPer Software


    *hüstel* -> siehe Forenregeln. Das Programm mit einem B am Anfang und einem T am Ende läuft dank Python auch unter Linux. Alternativ gäbe es was in Java mit einem A am Anfang. Das Programm, das unter Windows mit E beginnt, gibt es nicht für Linux, dafür aber einen Port, der statt mit E mit einem A beginnt.

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    Original geschrieben von Antwort
    -Homebanking


    KMyMoney soll gut sein, ich kenne es aber nicht. Alternativ gäbe es MoneyPlex (40 Euro). Davon gibt es ebenfalls eine kostenlose Version, die bei SuSE dabei ist. Diese lässt sich durch einen Trick auf anderen Systemen betreiben, man muss nur eine Datei /etc/SuSE-release erstellen.

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    Original geschrieben von Goodzilla
    Hmm... eigentlich habe ich gedacht, daß man/Du zwischen den Zeilen lesen kann daß Faulenzer in diesem Zusammenhang Leute sind, die von Sozialhilfe/Kindergeld/usw. leben... :(


    Nein, so klar ist das nicht rauszulesen. Ich hab mir das schon gedacht und nehme es auch voll zur Kenntnis, keine Sorge, ich bin Dir als Person auch nicht böse, aber versuch Deinen Beitrag mal aus einem ganz neutralen Standpunkt zu lesen. Das ist möglicherweise nicht ganz einfach, aber einen Versuch ist es wert, vielleicht wird es dann deutlich.


    Ein klein wenig aufpassen sollte man schon, wie man solche Dinge sagt. Es ist immer sehr leicht, aus der Perspektive von jemandem, dem es gut geht, zu sagen "es ist gut, dass es mir gut geht", das ist ja auch völlig in Ordnung, aber man muss höllisch aufpassen, dass daraus kein "dass es anderen nicht so gut geht, ist vielleicht nicht gut, aber auch nicht das schlechteste" wird. Auf genau solchen Dingen beruht nämlich die angespannte Stimmung, von der ganz andere Leute, denen Du es sicherlich nicht wünschst, profitieren.


    [small]Edit: Beitrag war voller Rechtschreibfehler, ich glaub, ich muss ins Bett.[/small]

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    Original geschrieben von qwasy
    Aber gerade beim sensiblen Thema Bürgerrechte habe ich (nicht nur bei SLS) das Gefühl, dass Prinzipien uneingeschränkten Vorrang vor der kritischen Auseinandersetzung haben.


    Genau das finde ich im Bereich der Bürgerrechte erst recht wichtig, weil sich erstens kaum jemand auch nur ansatzweise dafür interessiert (O-Ton vieler Menschen: "Sollen sie doch, ich habe nichts zu verbergen"), weil zweitens sowieso immer ein ganz anderer Kompromiss herauskommt, da die Befürworter von Beschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte aufgrund des Mangels an öffentlichem Interesse in der stärkeren Position sind und weil diese Dinge drittens zumeist unumkehrbar sind (oder glaubt jemand ernsthaft, dass die demnächst kommende 48monatige Speicherung von Verbindungsdaten jemals wieder aufgehoben wird?).

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    Original geschrieben von qwasy
    Man muss hier nicht den Großen Lauschangriff bemühen, aber das reflexartige Nein-Rufen, sobald auch nur der Begriff "Überwachung" in irgendeinem Zusammenhang fällt [...]


    Naja, bei den Sozialthemen war reflexartiges Nein-Rufen noch in Ordnung, jedenfalls meine ich mich dunkel daran zu erinnern, dass auf meine Behauptung, ein bekannter bayerischer Sozialpolitiker sei kein Verhinderer, sondern wolle lediglich das gerechtestmögliche aus der Situation machen, vereinfacht ausgedrückt mit einem "geht nicht" geantwortet wurde. Das kam schon irgendwie als reflexartiges Nein-Rufen herüber.


    Ich bin jedenfalls der Meinung, dass Deutschland gerade jetzt auch solche Persönlichkeiten gut brauchen kann, die auch mal über den kollektiven Antiterror-Wegsperr-Einheitsbrei hinausdenken. Andere Leute, denen diese Dinge besonders wichtig waren, wie etwa Herr Hirsch und Frau Hamm-Brücher, sind ja bereits vor geraumer Zeit erfolgreich entsorgt worden. Übrigens, da Du vorhin in Deiner Argumentation auch auf die Freiheit hingewiesen hattest: Es gibt nicht nur finanzielle Freiheit. Finanzielle Freiheit ist wichtig, aber nicht ausreichend. Mir reicht sie jedenfalls definitiv nicht.

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    Original geschrieben von Goodzilla
    Ist es ein Verbrechen, davon überzeugt zu sein daß es Leuten, die hart arbeiten oder technisch/wirtschaftlich/creativ begabt sind zu Recht besser gehen soll als den .... anderen? Jeder so wie er's verdient... Mit welchen Recht soll das Leben der Tüchtigen zugunsten von Faulenzern eingeschränkt werden?


    Es dreht sich alles im Kreis, sowohl in dieser Diskussion als auch in der Realität. Das zeigt sich besonders deutlich in diesem Absatz hier: Nein, das ist kein Verbrechen, sondern es soll so sein und nein, die Gegenüberstellung von Tüchtigen auf der einen Seite und Faulenzern auf der anderen Seite ist trotzdem voll daneben. Ich finde es echt frustrierend!


    Normalerweise halte ich nichts von der Ausbreitung privater Angelegenheiten in Foren, aber da Du in Deinem Beitrag Sachen schreibst, die hier wirklich genau so zutreffen, ausnahmsweise: Es gibt da so einen wirklich sehr tüchtigen diplomierten und promovierten Atomphysiker, Problem: Er bewirbt sich und bekommt trotzdem keinen Job, weil er mit 55 Jahren leider zu alt ist. Arbeitslos gemeldet ist er seit Jahren nicht, obwohl er de facto arbeitslos ist und theoretisch Ansprüche hätte, diese nimmt er aber nicht wahr, weil er es nicht will oder nicht kann oder was auch immer.


    Das Geld bringt seine Frau nach Hause, er könnte dasselbe tun, wenn er denn nicht schon so alt wäre. Das persönliche Selbstvertrauen leidet und darunter leidet wiederum das Klima in der Familie, weil es eine Situation ist, an der niemand schuld ist und die trotzdem nicht änderbar ist. Ganz nebenbei ist er einer von denjenigen, die in keiner 5-Millionen-Statistik auftauchen, stattdessen liest man in Foren immer wieder die Gegenüberstellung: Die einen sind tüchtig und die anderen sind Faulenzer. Das sind original von Dir verwendete Begriffe!


    Darüber kotzt er sich wahrscheinlich jedes mal genauso aus wie ich gerade, sicher weiß ich es jedoch nicht, weil über das Thema wegen des Frustpotenzials nicht gesprochen wird. Es hängt mir dermaßen zum Hals raus, ich kann es nicht mehr hören! Sozialleistungen werden von diesem Menschen übrigens weder angenommen noch erwünscht, deswegen passt er nicht mal in die Schublade, auf die immer so gerne mit dem Finger gezeigt wird, wenn es gerade passt.


    In solchen Situationen habe ich wirklich vollstes Verständnis für Leute, die etwas tun, was ich selbst nicht tun werde: Denen, die derart schlecht über sie reden, eine virtuelle Ohrfeige verpassen und mit der Linkspartei sympathisieren. Er tut es übrigens auch nicht.

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    Original geschrieben von qwasy
    Und wenn Du die FDP wählst, dann kann ich damit sehr gut leben, die haben gute Ideen, gute Leute und v.a. sehr oft Ahnung von dem was sie sagen. Abgesehen vllt. vom Vorsitzenden und manchen Damen mit mehrzeiligen Nachnamen auf der Visitenkarte, die sich zuweilen etwas unqualifiziert äußern.


    Gerade Frau Leutheusser-Schnarrenberger, die hier sicherlich gemeint ist, finde ich in der FDP äußerst wichtig. Ohne sie hätte die FDP ihr Profil als Partei der Bürgerrechte doch schon längst verloren. Ich wüsste jedenfalls nicht, wer außer Frau Leutheusser-Schnarrenberger noch daran erinnert, dass es sich bei der FDP um eine Bürgerrechtspartei handelt oder handeln soll.

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    Original geschrieben von qwasy
    Der eine sieht's als Gefahr, der andere als Chance. Gerade in den sozialen Belangen sehe ich im Falle einer Regierungsübernahme durch die Union eine sehr große Chance für das Land, die allerdings durch Leute wie Seehofer und seine zahlreichen Unterstützer, u.a. die beiden Polit-Opas Blüm und Geisler, schon wieder reduziert wird.


    Auch CDU und CSU sind Volksparteien, deswegen sollte man es mit der Hoffnung auf allzu weit gehende Chancen nicht übertreiben. Da gibt es übrigens nicht nur alte Opas wie Blüm und Geisler sowie Prominente wie Seehofer, sondern eine ganze Strömung, die eine lange Tradition hat und ihre Ideen als christliche Soziallehre bezeichnet - so ist das halt bei Volksparteien, sie bestehen aus zahlreichen Strömungen, die sich, sobald es um ihre Belange geht, auch zu Wort melden werden.


    Gäbe es die nicht, könnten sich CDU und CSU mit allen damit verbundenen Konsequenzen gar nicht mehr als Volkspartei bezeichnen, was sie aber sehr wohl gerne tun, insofern sollte auch diese Strömung eigentlich willkommen sein. Mir ist schon klar, dass Du sie persönlich nicht so gerne siehst, das ist dann allerdings nichts mehr, was man von einer Volkspartei erwarten kann. Sei mir nicht böse, aber wenn Du in jemandem wie Seehofer, der keine Reformen verhindern, sondern lediglich so gerecht wie gerade eben möglich gestalten möchte, jemanden siehst, der Chancen reduziert, dann verstärkt das den Eindruck einer gewissen Einseitigkeit, die Dir zusteht, aber von keiner Volkspartei erwartet werden kann, auch nicht von CDU und CSU.


    Noch was, da Du auch die Bürgerrechtsfragen zitiert hattest: Auch die FDP wird nicht alles mit sich machen lassen, was sich manche wünschen. Vor ein paar Wochen hat die FDP mit ihrem Gewicht im Bundesrat die von CDU und CSU angedachte Blockade des Informationsfreiheitsgesetzes blockiert, indem die Enthaltung der entsprechenden Bundesländer erzwungen wurde, da kann ich nur hoffen, dass diese Art der Einflussnahme fortgesetzt wird. Wer außer der FDP und den Grünen interessiert sich denn heutzutage noch für Bürgerrechte? Die großen Volksparteien doch schon seit langem nicht mehr, da geht es immer nur um Terror, Wegsperren und brutalstmögliche Überwachung, man hat ja nichts zu verbergen.


    Von der Idee, man solle einer polischen Kraft die Mehrheit in einer Parlamentskammer geben, weil sie die Mehrheit in der anderen Kammer schon hat, halte ich übrigens eher wenig. Bundestag und Bundesrat sind nach wie vor zwei Kammern, im September wird nur eine der beiden gewählt. Sollte es tatsächlich so sein, dass die Kammern sich eher behindern als produktiv zusammenarbeiten, dann wäre es angemessener, an die Ursachen dieses Problems ranzugehen anstatt es zu kaschieren, indem man beide Kammern demselben Lager anvertraut. Das wäre keine Lösung, weil es schon in zwei Jahren wieder genauso wie jetzt, aber mit umgekehrten Vorzeichen aussehen kann.


    Wichtige Probleme wird es auch in zwei Jahren noch geben, die Arbeitslosenquote wird auch in zwei Jahren, anders als es vor kurzem versprochen wurde, nicht auf 4% gesunken sein, also wird es irgendwann eine dauerhafte Lösung geben müssen, daran führt auch keine temporäre Situation vorbei, in der sich die Mehrheiten zufällig mal decken. Das alles bedeutet übrigens nicht, dass man sich nicht trotzdem für das eine oder andere Lager entscheiden soll, nur die Begründung fand ich etwas merkwürdig.


    o2neuling