Beiträge von o2neuling

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    Original geschrieben von supersiggi
    o2neuling - klar, die meisten Bluescreens unter den NT Systemen werden von Treibern verursacht.
    [...]
    Es ist dennoch durchaus möglich, das System durch Applikationen instabil zu machen.


    Das ist völlig richtig, wenn man es so formuliert, jedoch rechtfertigt es nicht, mit einem äußerst tendenziösen und der Sache nicht dienlichen Unterton irgendwelche pauschalen Zusammenhänge herzustellen, die so gar nicht bestehen, sondern höchstens im jeweiligen konkreten Einzelfall. Das kann man auch vernünftig formulieren, so wie Du es beispielsweise getan hast, und dann gibt es auch kein unfreundliches Feedback. ;)


    PS: Sind wir off-topic? ;) Vielleicht schon ein bisschen. Zum eigentlichen Thema: Schreiben und Surfen sind kein Problem, jedoch sollte einkalkuliert werden, dass für Word, sofern Word gewünscht ist, eine neue Lizenz gekauft werden muss, denn die Word-für-Windows-Lizenz lässt sich nicht in eine Word-für-Macintosh-Lizenz umwandeln. Es gibt aber auch andere Textverarbeitungen. Bluetooth ist ebenfalls kein Problem, Spiele möglicherweise schon.


    o2neuling

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    Original geschrieben von Hotdogge
    Zugegeben der Rechner hat in der Zeit seine 30 Neustarts gehabt, durch Abstürze meist verursacht durch OpenSource-Software.


    Na da wüsste ich aber mal gerne, welche OpenSource-Software so böse war, etwas anzurichten, was gar nicht geht. ;)


    Kleiner Tipp: Moderne Betriebssysteme, zu denen unzweifelhaft Windows 2000 dazugehört, können gar nicht durch Anwendungssoftware zum Absturz gebracht werden, weil System und Anwendungen in getrennten Arbeitsspeicherbereichen ablaufen. Wenn eine Anwendungssoftware verrückt spielt und ihren Arbeitsspeicherbereich verlässt, wird sie vom System umgebracht und nicht umgekehrt, also ist Dein Spruch frei erfunden. ;)


    Auch sonst klingt das alles ziemlich {d,t}rollig, was uns hier dargeboten wurde, demzufolge würde ich weitere {OpenSource,Apple}-Bashings unseres Würstchens im Brot lieber mal ignorieren. Zum Glück wird nicht jede Hotdogge so heiß gegessen, wie sie gegrillt wurde. ;)


    o2neuling

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    Original geschrieben von mmg
    Die Kaution sollte ja auch eigentlich verzinst werden, oder was sagt da das BGB?


    Die Kaution muss von dem Tag an, an dem sie eingezahlt wurde, mindestens mit demselben Zinssatz wie eine Spareinlage mit dreimonatiger Kündigungsfrist angelegt werden, d.h. mindestens als klassisches Sparbuch. Wird sie von Anfang an komplett gezahlt, muss sie von Anfang an komplett verzinst werden. Wird sie in Raten gezahlt, muss der jeweils bereits eingezahlte Teil verzinst wurden. Am Ende muss der Vermieter die Zinsen komplett auszahlen. Wenn der Vermieter die Kaution lukrativer als mit einem Sparbuch anlegt, dann muss er auch die lukrativeren Zinsen auszahlen und darf keinesfalls die Differenz einbehalten!


    o2neuling

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich hab zwei Monatsmieten bezahlen müssen, liegt aber wohl an der Region hier.


    Klar, natürlich hängt es auch von den Marktgegebenheiten ab, das hatte ich jetzt gar nicht bedacht. ;) Aber in München, Frankfurt oder Düsseldorf wirst Du keinen Vermieter finden, der auch nur einen einzigen Cent weniger verlangt, als er verlangen darf. ;)

    Aus Sicht des Gesetzes ist das Dreifache einer Monatskaltmiete das absolute Maximum und aus Sicht des Vermieters ist es das absolute Minimum. Daraus ergibt sich, dass in der Praxis eigentlich immer genau das Dreifache einer Monatskaltmiete verlangt wird - mir ist aus dem Bekanntenkreis ehrlich gesagt keine einzige Ausnahme bekannt.


    Wissenswert: Die Kaution darf immer in drei gleich großen monatlichen Raten gezahlt werden, auch wenn dies nicht gesondert vereinbart wurde. Falls dies im Mietvertrag ausdrücklich ausgeschlossen worden sein sollte, gilt es nicht - der Mieter hat das Recht, in drei Raten zu zahlen und dieses Recht kann ihm der Vermieter auch durch eine ausdrücklich anders lautende Vereinbarung nicht nehmen.


    Dabei ist die erste Rate am Tag des Vertragsbeginns zu zahlen. Es spricht jedoch nichts dagegen, am Anfang gleich die ganze Kaution zu zahlen, weil es erstens eine Vertrauensbasis schafft und der Vermieter zweitens sowieso verpflichtet ist, alles ordnungsgemäß zu verzinsen und die Zinsen bei Vertragsende vollständig mit auszuzahlen.


    o2neuling

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Wie gesagt ich rauche gerne abends mal eine Tüte :)
    Habe damit auch keine Problem dies zu sagen...
    Meine Eltern wissen das von Anfang an,und haben damit keine Probleme.


    Da Du von den Eltern redest und wegen des Nicknamens: Liege ich richtig mit der Vermutung, dass Du 22 Jahre alt bist? Mit 22 Jahren sollte die Gefahr, dass man es ab und zu übertreibt, nicht allzu groß sein. Trotzdem ist es für die Lunge nicht gerade eine Wohltat.


    PS: Ich bin auch 22 Jahre alt und mache es seit längerer Zeit nicht mehr. ;) Ganz einfach meiner Lunge zuliebe, weil es zu teuer ist und weil es die Konzentrationsfähigkeit im Beruf beeinträchtigt. Also kein Grund zur Panik, aber ein wenig Vorsicht ist immer sinnvoll.


    o2neuling

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Wenn man Zigaretten verbietet,müsste der Alk auch daran glauben!


    Ja und nein. Ja, weil Alkohol abhängig machen kann. Und nein, weil er dies meistens nicht tut. Im Übrigen wiederhole ich mich: Niemand beabsichtigt, Zigaretten als solche zu verbieten.

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Ich persönlich sehe täglich mehr Alkis,als Krebskranke Raucher.


    Sorry, da täuschst Du Dich. Schwer Alkoholkranken sieht man ihr Problem oft auf den ersten Blick an. Nikotinabhängigen sieht man oft gar nicht an, dass sie schwer krank sind. Sie sind es aber trotzdem.

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Alkohol wird in Deutschland dermassen verteidigt,ist schon Ekelhaft.


    Das mag sein, jedoch bezweifle ich den Sinn derartiger Vergleiche, weil sowohl Alkohol als auch Zigaretten einfach so stark verankert sind, dass man gar nicht daran vorbeikommt, sie zu dulden, dies gilt jedoch nicht für Zusatzstoffe.

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    Original geschrieben von Handyfreak83
    Ich stehe dazu abends lieber eine schöne Tüte zu rauchen,anstatt mich zu betrinken!
    Jedem das seine :)


    Gute Entscheidung. ;) Ist zwar ein rechtliches Problem, dafür aber von allen genannten Optionen die gesündeste bzw. eher die am wenigsten schädliche. Eine gewisse Krebsgefahr besteht natürlich wegen des Rauchs, aber auf jeden Fall weniger als bei einer Schachtel Zigaretten am Tag. Und es ist ein wirkliches Kunststück, davon abhängig zu werden, noch viel schwieriger als beim Alkohol.

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    aber dass temporär immer irgendwelche Gruppen den Kopf hinhalten müssen finde ich typisch für die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung, ständig neue Sündenböcke zu brauchen.


    Zustimmung. Ich finde das auch nicht angemessen und darum geht es der Ministerin ja auch gar nicht. Der Ministerin geht es, wie gesagt, nur um die Zusatzstoffe, der Tabak darf bleiben, weil es anders nicht geht.


    Alles andere ergibt sich vielleicht aus der Diskussion zum Thema, ist aber trotzdem off-topic. Schließlich handelt es sich ja um eine Initative der Verbraucherschutzministerin und nicht der Gesundheitsministerin, also stehen nicht die Krankenkassen, sondern wirklich der Schutz der Raucher vor möglicherweise unfair handelnden Unternehmen im Vordergrund.

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    Komisch nur, dass Alkohol als Droge Nr. 1 immer ausgespart wird ... :rolleyes: elfe


    Zwei Einwände:


    - Das Thema Alko-Pops wird sehr wohl des öfteren angesprochen, was auch vernünftig ist. Man kann die Leute nicht am Trinken hindern, aber man muss ihnen den Einstieg auch nicht unbedingt erleichtern.


    - Die meisten Raucher sind tatsächlich abhängig, es gibt nur sehr wenige Raucher, die nicht abhängig sind. Alkoholkonsum kann auch abhängig machen, jedoch sind die meisten Konsumenten es nicht und werden es auch nie.


    o2neuling

    Wo steht denn, dass beabsichtigt sei, Zigaretten als solche zu verbieten? Davon konnte ich nirgendwo etwas lesen. Es geht um Zusatzstoffe und nicht um den eigentlichen Tabak. Der Tabak ist schon schlimm genug, aber die Zusatzstoffe oder zumindest einige davon stehen im Verdacht, das Problem zu verschärfen.


    Es ist völlig richtig, dass das Verbot eines Gifts, von dem ca. ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung körperlich und seelisch abhängig ist, nicht in Frage kommt, aber spätestens, wenn diesem an sich schon ausreichend schädlichen Gift gezielt Stoffe hinzugefügt werden, um die Entstehung einer körperlichen oder seelischen Abhängigkeit zu fördern, hört der Spaß definitiv auf.


    Und was die Sache mit der Freigabe für Lebensmittel betrifft: Ja, viele dieser Stoffe sind für Lebensmittel freigegeben und rein rechtlich zählen Zigaretten auch zu den Lebensmitteln, aber wenn man diese Stoffe verbrennt, dann kommt da doch etwas deutlich anderes heraus als wenn man die Stoffe isst.


    In anderen Worten: Suchtstoffe lassen sich nicht so einfach verbieten, zumindest dann nicht, wenn es sich um solche handelt, die von den Menschen aus unverständlichen Gründen leider nicht geächtet sind, aber andererseits muss man es den Herstellern dieser Suchtstoffe auch nicht unbedingt erleichtern, ihre Kunden abhängig zu machen.


    Gerade bei den Zigaretten ist das so eine Sache. Ich finde es jedenfalls vernünftig, dass man die bald nur noch mit Chipkarten am Automaten ziehen können wird. Dadurch werden die bereits Abhängigen auch nicht wieder gesund, aber es dämmt die Produktion neuer Abhängiger ein wenig ein. Und wenn sie zusätzlich auch noch widerlich schmecken und Übelkeit und Hustenreiz produzieren, wie es eigentlich sein soll, dann bleiben der Gesellschaft vielleicht ein paar Abhängige mehr erspart.


    o2neuling