Hallo!
Man sollte sich die Nutzung einer virtuellen Maschine nicht als so unendlich kompliziert vorstellen. Ich habe diverse Programme, die nur via Windows laufen. Ergo benötige ich entweder Ersatz für diese Programme oder aber, wenn das nicht möglich ist, Windows auf dem Mac. Hier kann man sich dann entscheiden, ob man dieses Windows komplett aufsetzen möchte, also mittels Bootcamp aufspielt und dann beim Start entscheidet, welches OS man nimmt. Die Alternative ist ein Virtualisierer wie VMWare oder Paralells etc. Hier wird eine virtuelle Maschine mit z.B. Windows 7 erstellt, in der dann die entsprechenden Programme laufen. Im sogenannten Unity-Modus sehe ich von Windows noch nicht einmal etwas. Das Programm läuft in einem eigenen Fenster, wie alle anderen Mac-programme auch. Lediglich die Schalter oben rechts sind von Windows, daran erkennt man das Programm der VM.
Das andere System ist also nahtlos einbezogen worden, so dass es zu keinem durcheinander kommt. Für Spiele ist ein solches Vorgehen meistens nicht möglich, da eine VM weniger Leistung bietet als ein reinrassiges System. Hier startet man den Rechner mit Windows und spielt dann seine Runde. Beim nächsten Start ist dann wieder Max 10.6 dran. Die Hardware eines Macs ist besser auf das eigene OS abgestimmt. Identische Spiele laufen unter Mac S schneller als unter Windows. Auf dem Notebook nuckelt mir Windows auch schneller den Akku leer als Mac OS. Aber wollen halt Programme Windows, dann muss man es eben so lösen.
CU Oliver