Hallo!
Es sind in der Tat nicht immer nur die dummen Manager schuld, die nichts geleistet haben aber dafür fürstlich bezahlt wurden. In Deutschland ist es zurzeit üblich, genau in diesen Kategorien zu denken und alles andere rechts oder links auszublenden.
Genau genommen darf man aber nciht global den Mitarbeitern eine Mitschuld aussprechen, genauso wenig wie man global von einer Allein-Schuld des Managements sprechen sollte, vielmehr sind die Mitarbeiter-Vertreter hier die Mittäter.
Als seinerzeit es in Deutschland boomte und man gutes Geld verdiente, dahaben die Gewerkschaften die Arbeitszeiten nach unten geprügelt. Statt 42 Wochenstunden arbeitete man nur noch 40, dann 38,5 um schließlich bei 35 oder sogar noch weniger zu landen. Dieses allerdings bei kompletten Lohnausgleich, will heißen, der Lon für die 35 Wochenstunden entsprach dem der 42-Wochenstunde. Komischerweise meinen die lieben Arbeitnehmervertreter das das seinerzeit eine Einbahnstraße war. Boomt es nicht mehr und liegt das Geld nicht mehr auf der Strße einfach so rum muss sich was ändern. Der Weg hin zu einer höheren Wochenarbeitszeit ist aber extrem steinig. Man darf zwar darüber reden, aer dann bitte nur mit der Regelung, dass das Gehalt adäquat steigt. Da ist Dichtmachen der Firma oft einfacher. Oder man fährt zweigeisig und stellt alle neuen Angestellten/Arbeiter mit einer höheren Arbeitszeit ein, wenn es die Tarifverträge zulassen und eleminiert Altbestände.
Das ist Marktwirtschaft und die heißt hier in Deutschland sogar (und nicht umsonst) soziale Marktwirtschaft. Hier läuft es noch um Längen besser als woanders, wo das hire-and-fir-System viel ausgeprägter ist. Of es letztendlich so bleiben wird? Ich denke nicht - wir können uns diesen Luxus nämlich schlichtweg nicht mehr leisten.
Und noch etwas: Was ist der Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus? Im Kapitalismus beutet der Mensch den Menschen aus.....und im Kommunismus ist es genau umgekehrt. 
CU Oliver