Beiträge von Weizen

    An Samstagen geht bei mir in der nächsten Zeit (= vor dem TT-Camp) sonst nur der 25.06. Dafür würde es bei mir freitags und sonntags eigentlich immer passen...

    Zitat

    Original geschrieben von Pathos
    Tiefenschärfe: Du kannst auch bei einer DSLR Bilder machen, die von vorne bis hinten knackscharf sind.


    Hab ich was anderes behauptet? :confused: Ich hab das nur als offensichtlichstes Beispiel für ein Gestaltungsmittel angeführt, dass man bei DSLRs besser nutzen kann als bei Kompakten. Dass heißt ja nicht, dass man es nutzen muss.


    Zitat

    Original geschrieben von Pathos
    Rauscharmut: [...] Trotzdem würde ich das weiß gott nicht mehr als praktisch rauschfrei bezeichnen, auch den DigicII der Canons nicht, und ich habe selbst unter anderem eine 1DSMk2 im Einsatz.


    Ich gebe zu, die Formulierung "praktisch rauschfrei" war übertrieben. Mir ging es um den direkten Vergleich zwischen DSLRs und Kompakten. Und eine EOS 350D bei ISO 800 liefert Bilder mit einem ähnlich geringen Rauschen wie viele Kompakte bei ISO 100.


    Zitat

    Original geschrieben von Pathos
    Canon 24-70 2.8
    Canon 70-200 4L


    Dass die Objektive besser sind, steht außer Frage. Die UVP der beiden liegt zusammengenommen ja auch nur bei gut 2000 €... Wenn dann noch ein Objektiv für den Weitwinkelbereich dazukommen soll, kommt man locker an 3000 € tatsächlichem Preis ran. Meiner Meinung nach ist das für einen DSLR-Einsteiger etwas arg happig. Dass die qualitativen Unterschiede für einen Profi relevant sind, steht außer Frage -- aber braucht das ein Einsteiger wirklich? Sind die Unterschiede so groß, dass sich gut 1000 € Aufpreis lohnen? (Ernst gemeinte Frage!)

    Wenn du schnell schöne Bilder haben willst, ist eine Kompaktkamera wahrscheinlich die bessere Wahl -- mit einer DSLR hast du einerseits deutlich mehr Möglichkeiten bei der kreativen Bildgestaltung, andererseits wollen die natürlich auch bewusst eingesetzt werden. Am Offensichtlichsten ist der Vorteil bei der gezielten Unschärfe, die bei den größeren tatsächlichen Brennweiten an einer DSLR erst richtig rauskommen. Vor Allem wenn du Portraits fotografieren willst, ist es eben evtl. deutlich schöner, wenn der Hintergrund unscharf bleibt.


    Kurz gesagt: Mit einer digitalen Kompakten im Automatikmodus sehen die Bilder immer irgendwie gut aus, mit einer DSLR können sie, wenn du dich mit den Fotos beschäftigst, noch ein ganzes Stück besser aussehen -- wenn du einfach drauflosknipst wirst du aber mit der Kompaktkamera häufig die besseren Ergebnisse erhalten.


    Mit Speicherkarten kenne ich mich nicht aus, aber schau halt in irgend einem Testbericht (wie den oben verlinkten) nach, wie viele Bilder die Kamera pro Sekunde bei welcher maximalen Dateigröße dauerhaft schafft (die ersten paar Bilder, wenn die Bilder noch in den Arbeitsspeicher der Kamera passen, gehen häufig schneller), rechne das in MB/s um und vergleiche das Ergebnis mit der maximalen Schreibgeschwindigkeit der Speicherkarte ;)

    Das Sigma ist auch ein Objektiv, das es auch für Canon-DSLRs gibt. An der EOS 350D entspricht es mit seinen 18-125mm einem 29-200mm-Objektiv an einer Kleinbild-SLR.


    Die EOS 350D gibt es ohne Objektiv (UVP: 899 €) und im Set mit dem EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 (UVP: 999 €). Die Information findest du übrigens durchaus auch auf der Canon-Homepage ;) In einem Fotogeschäft hier in der Nähe hab ich sie auch schon mit dem og. Sigma-Objektiv für 999 € gesehen, was ich für einen ganz guten Preis halte.


    Das 75-300 IS USM war das erste Canon-Objektiv mit Bildstabilisator. UVP sind 569 €, bei eBay gibts das aber auch schon für 495 € (bzw. als Hongkong-Import für 380 €, nur könnte es da vermutlich Probleme mit der Garantie geben...). Für ein Bildstabilisator-Objektiv ist es preislich in Ordnung, nur ist natürlich auch klar, dass du ohne IS ein deutlich hochwertigeres Objektiv zum selben Preis bzw. ein gleichwertiges Objektiv zu einem niedrigeren Preis bekommst. Das 75-300 USM (ohne IS) hat eine UVP von 329 €, das 75-300 (ohne IS, ohne USM) von 279 €. Für den Preis würde ich dann aber eher das Sigma 70-300mm F4,0-5,6 APO nehmen -- das hat ebenfalls weder Bildstabilisator noch Ultraschallmotor, soll aber angeblich eine etwas bessere Abbildungsqualität haben.


    Bei der E300 ist die Objektivauswahl geringer und das Rauschverhalten in den oberen ISO-Bereichen ist wohl auch nicht so überzeugend (siehe hier; die EOS 350D ist mit der 20D vergleichbar). Außerdem hat die E300 keine eigene Anzeige für Blende/Belichtung/etc., sondern zeigt alle Daten auf dem normalen Display an, das je nach Umgebungslicht nicht so gut ablesbar ist. Vorteil der Olympus ist natürlich die integrierte Sensorreinigung und die im Vergleich zur EOS 350D bessere Haptik.

    Vorteile Digitale Kompaktkamera:

    • Man kann damit auch Filme aufnehmen
    • Bessere Lichtstärke möglich (2,8 als Anfangsblende in Telestellung gibts bei einem auch nur annähernd vergleichbaren DSLR-Objektiv nicht)
    • Kein Objektivwechsel nötig --> es kann kein Staub auf den Sensor kommen
    • Man muss nicht durch den Sucher schauen, weil das Bild auch vor der Aufnahme auf dem Display zu sehen ist
    • Wenn man das Bild von vorne bis hinten scharf haben will ist man mit einer Digitalen Kompaktkamera auch besser bedient
    • Kleiner, leichter, billiger


    Vorteile DSLR:

    • Objektivwechsel möglich --> Wenn die Brennweite nicht mehr ausreicht, kann man vorne wie hinten noch durch ein weiteres Objektiv "anbauen", ist da also flexibler
    • Ebenso kannst du später noch auf ein besseres Objektiv umsteigen. Zur Qualität des FZ20-Objektives kann ich leider nichts sagen, unten sind aber ein paar Testberichte verlinkt ;)
    • 36mm equiv. Weitwinkelbrennweite bei der FZ20 sind nicht all zu berauschend -- schon das Kitobjektiv an der Canon EOS 350D hat z.B. 28,8mm equiv.
    • A propos berauschend: Der ganz große Vorteil von DSLRs ist, dass durch den größeren Sensor auch noch bei ISO 800 praktisch rauschfreie Aufnahmen möglich sind
    • Optischer Sucher
    • Man kann viel besser mit Tiefenschärfe arbeiten, weil das Bild eben nicht von vorne bis hinten scharf ist; die Tiefenschärfe orientiert sich nämich an der tatsächlichen und nicht an der KB-äquivalenten Brennweite
    • Ich kenne die FZ20 nicht, im Allgemeinen haben aber DSLRs eine deutlich kürzere Auslöseverzögerung


    Ist jetzt mal das, was mir spontan einfällt. Zum Abschluss noch ein paar Links; ich würde dir insbesondere die Beispielbilder zum Rauschverhalten unten auf den Seiten nahelegen (wobei das zugegebenermaßen dadurch relativiert wird, dass durch die größere Anfangsblende [kleinere Blendenzahl] und den serienmäßigen Bildstabilisator bei der FZ20 kürzere Belichtungszeiten möglich sind und man mit den unteren ISO-Bereichen tendenziell weiter kommt):


    DCRP-Test der Panasonic Lumix DMC-FZ20
    DCRP-Test der Canon EOS 350D
    dpreview-Test der Panasonic Lumix DMC-FZ20
    dpreview-Test der Canon EOS 350D
    Forum zu DSLRs


    Fazit: Wenns preislich drin ist, würde ich zu einer DSLR raten. Nicht all zu teuer (wenn natürlich auch deutlich über der FZ20) aber nach dem, was ich bisher gelesen habe, ganz brauchbar ist z.B. die Kombination aus Canon EOS 350D + Sigma 18-125 F3,5-5,6 DC + Canon EF 75-300mm 1:4-5.6 IS USM (wenn du eines mit Bildstabilisator haben willst). Damit hast du eine KB-äquivalente Brennweite von etwa 29-480mm, also sogar einen 16,5fach-Zoom bei einer Anfangsblende von maximal 5,6 (bei einem 18-200er-Zoom gibts das nicht, das Sigma hat da in Telestellung 6,3) :)

    Der BL-5C hat 850 mAh, der BL-6C hat 1070 mAh. Damit könntest du ganz grob damit rechnen, dass der BL-6C ein 1,25 mal so lange hält, also in deinem Fall 9-10 Tage. So groß ist der Unterschied also auch nicht ;) [Leider, sonst würde er bei mir vielleicht zumindest drei Tage halten :rolleyes:]

    Mein 6600 (mit der mitgelieferten Speicherkarte) schafft mit dem originalen BL-5C zwei Tage bei normaler Nutzung (1-2 SMS und 5-20 Minuten Telefonieren am Tag, gelegentlicher SMS-Empfang Blick in den Kalender) und zweieinhalb Tage bei geringer Nutzung. Nachts wird das Gerät immer ausgeschaltet, der Alarm ist aber meistens aktiviert (keine Ahnung, ob das auch den Akkuverbrauch erhöht).


    Mit dem BL-6C komme ich auf zweieinhalb Tage bei normaler und drei Tage bei geringer Nutzung. Faktisch muss ich das Gerät also nach wie vor jede zweite Nacht ans Landekabel hängen -- hab jetzt aber immerhin einen Zweitakku, falls ich das Laden mal wieder vergesse ;)


    Ich hab den BL-6C übrigens von eBay, der Anbieter war derselbe wie hier. Am Gerät musste ich nichts abfräsen oder so um den Akku reinzukriegen sondern muss nur, wenn ich den BL-6C einlegen will, kräftig auf alle vier Ecken des Backcovers Druck ausüben, damit es richtig einrastet.

    Hallo,


    ich bin momentan auf der Suche nach einem Hoster für eine Internetseite. Gebraucht werden eigentlich höchstens 50 MB Webspace, 1 GB Traffic, 100 E-Mail-Adressen, 1 Domain, aber eben auch PHP. Und ich habe die Vorgabe, dass es ein großer Hoster sein soll -- einfach, damit man so weit wie möglich ausschließen kann, dass der Anbieter von jetzt auf nachher pleite geht / keine Lust mehr hat etc.


    Bei Strato und 1&1 gibts PHP aber nur zusammen mit 3 Domains und für einen entsprechenden Preis (5,99€ bzw. 9,99€ im Monat). HostEurope bietet mit dem WebPack M das Angebot, das von den größeren Anbietern eigentlich am Besten auf die Anforderungen passen würde (200 MB Webspace, 60 GB Traffic, 200 E-Mail-Adressen, PHP und mit einer .de-Domain 3,49€ im Monat).


    Jetzt war ich aber selbst bis Mitte 2003 mit meinen privaten Homepages bei HostEurope und habe da nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Der Upload via FTP war in den Abenstunden regelmäßig sehr langsam und alle paar Wochen waren mal wieder für kurze Zeit die Seiten nicht erreichbar.


    Jetzt hab ich auch hier bei TT einige positive Meinungen zu HostEurope gelesen, habe aber trotzdem noch die konkrete Frage: Ist jemand momentan bei HostEurope und kann mir sagen, wie es mit der Erreichbarkeit in den letzten zwei Jahren aussah? Sind die Probleme, die es damals gab, inzwischen vollständig vorbei? Gibt es Gründe, bei den oben genannten Vorgaben (insbesondere eben: großes Unternehmen) nicht zu HostEurope zu gehen?


    Danke für eure Antworten!


    Hannes