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Original geschrieben von Benz-Driver
Wenn ich das starke Gefühl habe - und das täuscht selten - , dass das Auto hinter "meiner" Tür ist, warum sollte ich dann dem Rat folgen und umwählen? Denn wenn mein Gefühl dann doch Recht hat, würde ich mich fürchterlich ärgern!
[Tipp: Erst denken/fühlen, dann wählen!]
Zitat von http://www.wiwi.uni-bielefeld.…gemein/ziegen/ziegen.html :
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Ziegen bzw. Auto werden nicht ordentlich, einem Zufallsprozeß entsprechend, auf die 3 Türen verteilt; dies könnte dazu führen, daß - angenommen das Auto befindet sich tendenziell in der ganz linken Tür - ein Kandidat, der sich aus Überzeugung oder Aberglaube vor die linke Tür stellt, die oben empfohlene Strategie befolgend, keine Chance hat, das Auto zu gewinnen. Dies liegt aber nicht an der Unterlegenheit der Entscheidungsregel, sondern an der mangelhaften Durchführung des Experiments.
Der Moderator benutzt sein Wissen und macht suggestive Gesten und Bemerkungen zum Kandidaten - in guter oder schlechter Absicht. Auch dies wird dazu führen, daß die vorgeschlagene Verhaltensregel nicht mehr die optimale ist.
Wenn man durch Beobachten der Sendung weiß, dass der Moderator mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% zur falschen Tür rät (als Beispiel), verfälscht dies natürlich das Ergebnis. Insofern gilt der Einwand schon -- gehört nun aber zu den Startbedingungen, dass der Moderator nichts anderes tut als eine Tür zu öffnen, vor der du nicht stehst und hinter der nicht das Auto ist, so ist die Chance beim Wechseln zu gewinnen eben 2/3. Beim Rechnen gehen wir natürlich von "idealen" Startbedingungen aus, d.h. die Wahrscheinlichkeit, hinter welcher Tür das Auto ist, ist genau 1/3 und der Kandidat wird nicht vom Moderator oder von seinem Gefühl beeinflusst.
Zitat
Zwei Kandidaten A und B wählen: A wählt 1, B wählt 2, Spielleiter öffnet 3. Wieso sollte wechseln (für beide) jetzt günstiger sein?
Die Ausgangsbedingungen sind hier verändert. Falls beide die falschen Türen gewählt haben sollten, kann der Moderator jetzt gar keine Tür öffen (unter den genannten Bedingungen, dass er keine Tür öffnen darf, vor der jemand steht und ebenso nicht die, hinter der das Auto ist). Einwand abgewiesen 
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Nach dem Öffnen der Tür kann sich ein Kandidat nicht entscheiden, traut auch Frau Savant nicht recht. Deshalb wirft er die Münze, um zu entscheiden welche Tür er wählen soll. Der Wurf entscheidet also zwischen den Varianten wechseln und nicht wechseln. Der Kandidat gewinnt mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%. Deshalb sind beide Varianten gleichwahrscheinlich.
Es ist jetzt bei beiden Türen gleich wahrscheinlich, dass er sie wählt... nicht aber, dass auch der Gewinn dahinter ist. Der Punkt ist, dass du hier nur einen Teil der Wahrheit betrachtest und nicht siehst, dass auch die erste Wahl und das erste Öffnen der Tür von Bedeutung ist. Daher wird auch dieser Einwand nicht angenommen.
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Der Kandidat wählt die Tür 1. Nun gibt es vier Fälle:
Fall i ii iii iv
Auto hinter Nr. 1 1 2 3
M öffnet Nr. 2 3 3 2
Richtige Strategie NW NW W W
Nur sind die Fälle iii und iv jeweils so wahrscheinlich, wie i und ii zusammen 
Aber das hat wohl echt keinen Zweck...