me too: Handys noch vor Lebensmitteln? 
Ganz ehrlich: Was bringt mir ein Handy, wenn es weder Basisstationen noch eine Steckdose fürs Ladegerät gibt? Zumindest einschalten würd ichs schon gern noch können. Auf einer Arche kann man mit technischen Geräten im Allgemeinen recht wenig anfangen (es sei denn man kann sie irgendwie über Solarzellen betreiben...). Auch mit Geld kann man wohl bald nicht mehr viel anfangen; nach einer Sintflut würde ich eher mit Tauschgeschäften rechnen. Auf die meisten materiellen Dinge müsste man also zwangsläufig verzichten, weil sie einfach nichts mehr wert bzw. ohne Elektrizität zu nichts zu gebrauchen sind.
Was mir wichtig wäre? Familie, Freunde, das ist ja eigentlich selbstverständlich. Ich geh mal davon aus, dass die Arche eine Schlafmöglichkeit bietet und eine vernünftige Kantine hat
Bücher wären auch nicht schlecht und was mir dann noch wichtig wäre, wäre Musik (also wohl doch ein technisches Gerät, nämlich ein solarbetriebener CD-/MP3-Player; die Radiosender würden wohl kaum noch senden) und irgendeine Möglichkeit mit anderen Menschen, die vielleicht auf einer anderen Arche sind, zu kommunizieren.
Telefonieren, SMS, E-Mail, ICQ -- das sind alles Dinge die es noch gar nicht so lange gibt (insbesondere die letzten drei) und an die man sich trotzdem schon so gewöhnt hat... Wenn ich jetzt also doch mal vom Bild der Arche abrücke und beispielsweise von einer Höhle mit Steckdose und Telefonanschluss / BTS in der Nähe reden ;), dann wäre das Handy und wenn möglich (d.h. ich das transportieren kann) der PC wohl doch wieder dabei.
Wenn ich mir vorstelle, wie wenig noch vor gar nicht so vielen Jahren telekommuniziert wurde... und heute ist es selbstverständlich, dass ich mich über ICQ kostenlos und in Echtzeit mit einer Freundin in Guatemala unterhalte. Na ja, ich komm vielleicht etwas vom Thema ab...
Soll heißen, es müssten nicht alle Freunde -- denn darauf läuft es im Endeffekt wieder hinaus -- auf der selben Arche sein aber es sollte eine Möglichkeit geben, irgendwas von ihnen zu hören. Ohne Internet, mein Gott, das könnt ich überleben, auch wenns schwerfällt
Aber von Menschen, die mir wichtig sind, vielleicht nie mehr etwas zu hören ist (auch ohne Sintflut) keine Angenehme Vorstellung, auch wenn das wohl jedem im Lauf der Jahre mehrmals passiert.
Hmmm... hat das was ich schreib jetzt noch was mit dem Thema zu tun? Es ist jedenfalls interessant die ganzen Gedanken weiterzuspinnen...