Zitat
Original geschrieben von Brainstorm
Der Wirkungsgrad bezeichnet nur den wert wieviel von der reinkommenden Energie als Nutzenergie am Ende zur verfügung steht.
Was Du meinst ist die Wirtschaftlichkeit.
Das sind zwei verschiedene Schue.
Sorry aber hast du meine Beiträge wirklich gelesen? Ich hab auch die Wirtschaftlichkeit angesprochen. Aber am Beispiel von den Solarzellen doch auch verdeutlicht, dass es durchaus auf den Wirkungsgrad ankommt, weil diese eben bei einem bestimmten Wirkungsgrad und einer bestimmten Lebensdauer während der ganzen Zeit kaum mehr Energie produzieren als zu ihrer Herstellung benötigt wird. Auch der Aufbau der Kraftwerke braucht Energie, genauso die Wartung. Genau genommen muss man auch den Mehrverbrauch an Kerosin einrechnen, wenn dazu deutsche Wissenschaftler ins Ausland zu diesen Kraftwerken geschickt werden müssen
Es braucht Energie, die Pipelines zu legen. Und so weiter uns so fort.
Wenn wir jetzt weiterhin davon ausgehen, dass diese Kraftwerke nicht ewig leben, dann müssen sie zwangsläufig einen gewissen Wirkungsgrad haben, um die Energie, die einmalig zu Auf- und Abbau sowie laufend zur Wartung produziert wird, wieder reinzukriegen. Andernfalls ist das nicht nur unwirtschaftlich sondern auch schlicht und einfach unsinnig, da die Kraftwerke unterm Strich keine oder kaum Energie erzeugen. Dass die Überlegungen nicht so abwegig sind zeigt das Beispiel mit den Solarzellen.
Angenommen, die Kraftwerke hätten einen Wirkungsgrad von 40%, bei der Umwandlung von Wasser in Wasserstoff könnten 50% der Energie genutzt werden und bei der Umwandlung von Wasserstoff in Elektrizität wieder 40% (die Zahlen sollen natürlich nur als Beispiel dienen). Dann bliebe unterm Strich noch ein Wirkungsgrad von 8%. Da müssten die Kraftwerke einige Jahre laufen, damit unterm Strich überhaupt ein Plus an Energie rauskäme. Und dann stellt sich eben wieder die Frage nach ihrer Lebensdauer.
Na ja, ich glaub ich hab oft genug versucht zu erklären, worauf ich hinauswill... 