ZitatOriginal geschrieben von Printus
Meistens sind aber Arbeitgeber in der stärkeren Position.
Es steht ja jedem frei ebenfalls Arbeitgeber zu werden. Davon abgesehen würde ich behaupten, dass Deutschland ein sehr Arbeitnehmerfreundliches Land ist. Man denke nur an Dinge (die ich auch gar nicht in Abrede stellen möchte) wie Lohnfortzahlung, Kündigungsschutz, Betriebsrat, etc pp.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Bei gefragten Spezialisten mag es anders sein, das Fußvolk der einfachen Arbeiter und Angestellten mit weitverbreiteten Qualifikationen ist meist austauschbar und damit in der schwachen Rolle.
Und? Was ist daran verwerflich? Warum sollte man Ansprüche an Dritte (in diesem Fall Arbeitgeber) stellen dürfen wenn man selbst nicht in der Lage ist oder war seine Qualifikationen entsprechend zu erlangen.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Letztlich ist das Heer an Bewerbern gewöhnlich größer als das Angebot an adäquaten Arbeitsplätzen.
Herrlich. Vielleicht ist das bei Jobs, auf welche Du dich bewirbst so. Aber die Regel ist das garantiert nicht. Und schon überhaupt nicht wenn Du vor das Wort Bewerber noch das Wörtchen "geeignet" stellst.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Der angebliche Fachkräftemangel resultiert eher daher, dass man gut ausgebildetes und erfahrenes Personal schwerlich zu Dumpingpreisen bekommt und nicht erwarten kann, dass sich Leute in Zeitarbeit oder in befristeten Verträgen anstrengen als sei es eine Stelle für's Leben...
Lächerlich. Du meinst also es gibt Heerscharen von bspw. qualifizierten Datenbankentwicklern, Ingenieuren oder Konstrukteuren die nur keine Lust haben für >=60.000 Euro p.a. zu arbeiten? Bzw. Du erachtest die Löhne für zu niedrig?
Und bevor Du nun ausholst. Es geht um gesuchte Fachkräfte. Nicht von Sozialpädagogen oder Küchenhelfern.
Vermutlich kannst Du es Dir nicht vorstellen, weil hinter Dir noch nie Arbeitgeber her gerannt sind, aber es gibt tatsächlich Positionen die seit Jahren nicht besetzt werden können. Traurig aber wahr.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Soziales Denken kann ich bei den allerwenigsten AG's erkennen. Die denken nicht darüber nach, dass "eine Stelle haben oder nicht haben" eine existentielle Frage für Menschen ist, sondern suchen halt den Nächsten, der Vollgas geben soll und wenn sie ihn haben ist es ihnen egal, was es für den Menschen dahinter bedeutet.
Da sind sie wieder. Printus' Pauschalisierungen. Wie viele Arbeitgeber, also Geschäftsführer, Inhaber oder Vorstände kennst Du denn näher um in der Lage zu sein, deren soziales Denken zu bewerten?
Ganz davon abgesehen, wieso sollte ein AG sozialer denken, als ein AN? Weil Du dir das so wünscht? Schonmal dran gedacht, wie viele "asoziale" (das sind deine Worte, nicht meine) Arbeitnehmer es gibt, die blau machen und damit den Arbeitgeber und somit all ihre Kollegen schädigen? Oder Pausen überziehen. Oder nur mit halber Kraft arbeiten, aber dennoch den vollen Lohn bekommen. Oder Oder Oder.
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Arbeitgeber "denken" gewinnorientiert und wenn Humanität eine Rolle spielt dann nur weil das der Motivation förderlich sein soll und das Geschäftsergebnis stabilisieren soll.
Ach, und bei Arbeitnehmern ist das anders?
AG und AN sind beides Menschen, mit den selben Bedürfnissen und Trieben. Beide versuchen das Beste für sich herauszuholen. Der AG agiert allerdings i.d.R. rationaler, weil er nicht nur die Verantwortung für einen AN hat, sondern für mehrere. Der AN denkt i.d.R. an sich. Nicht an die Kollegen und nicht an den Chef.
Ist nicht verweflich, sondern verständlich. Und wenn wir schon von sozial sprechen. Wie sozial bist Du denn? Wievielen Menschen gibst Du denn Arbeit und somit die Gelegenheit ihr täglich Brot zu verdienen?
ZitatOriginal geschrieben von Printus
Im besten Fall zieht man an einem Strang und schafft eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Wohl wahr. Warum versuchst Du dann den AG als schlechteren Menschen darzustellen?
Edit:
ZitatOriginal geschrieben von Printus
ElChefe: ein ganz, ganz armes Posting
Komisch. Das selbe dachte ich von Deinen, welches mich erst zu meinem getrieben hat.