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Original geschrieben von elknipso
Interessanter Link den Du da lieferst, bisher hatte ich anders lautende Informationen sowohl gelesen, als auch von Mitarbeitern beider genannten Unternehmen gehört.
Zum einen ist der Link aber von 2010, denn früher war das definitiv nicht so, was auch in dem Artikel steht. Und zum einen sagt der Tarifvertrag auch wenig über die "realen Löhne" aus, wenn man bedenkt, dass man immer noch über ausgelagerte Arbeitskräfte in Zeitarbeitsfirmen "tricksen" konnte, was nach dem was man auch aktuell so liest immer noch fleißig getan wurde.
Früher war es aber bei beiden Unternehmen nicht so. Darauf will ich ja hinaus.
Auch der Missbrauch von Zeitarbeitern ist im Handel ja üblich gewesen. Worauf ich hinaus will ist auch nicht, dass Schlecker bei irgendetwas außergewöhnlich gut dagestanden hat. Sondern, dass die selektive Wahrnehmung vieler Schlecker=böse, der Rest des Handels=gut schlichtweg Unfug ist.
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Original geschrieben von thax
Ist ja auch richtig so mit dem Mindestlohn. Wenn kleinere Ketten diesen Lohn nicht zahlen können, haben die am Markt nichts zu suchen.
Ich habe nämlich keine Lust durch meine Steuern, diesen Schmarotzern die nur Dumpinglöhne zahlen, Ihre Gewinne zu Subventionieren.
Ein hoher Mindetslohn ist wichtig und richtig!
Und den angemessenen Mindestlohn bestimmt der, der am meisten zahlen kann oder wie? Dann kann ich für dich nur hoffen, dass Du bei einem Marktführer arbeitest.
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Original geschrieben von elknipso
Lidl bezahlt seine Mitarbeiter deutlich (!) besser als Schlecker.
Aber das stimmt doch einfach nicht. Schlecker hat 2010 einen Flächentarifvertrag mit Verdi abgeschlossen für 12,60€/h für gelernte MA und 9€ für ungelernte.
http://www.stern.de/wirtschaft…hndumping-ab-1570821.html
Im gleichen Zeitraum fordert auf einmal Lidl auch einen Mindestlohn für gelernte MA und setz in 40Cent höher an:
http://www.taz.de/!48513/
Und das ist dein Verständnis von deutlich besser?
Dem einem Unternehmen glaubst Du dem Wandel von Saulus zum Paulus und dem anderen nicht? Sieht man mal wie gut man durch gute Pressearbeit die öffentliche Meinung steuern kann. Interessant ist v.a., dass Lidl es nicht dabei belässt seinen eigenen MA mehr zu zahlen, sondern gleich einen Mindestlohn fordert, wohl wissend, dass einige kleinere Ketten den nicht zahlen können. 
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Nur das Samsung eben nicht mit dem Rücken zu Wand steht...
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Original geschrieben von Merlin
Ähm, bei Android hast du doch genau das gleiche. Google macht ein Update, das geht an den Gerätehersteller. Der macht dann irgendwelche Anpassungen wegen eigener Oberfläche (Sense, TouchWiz, etc.) und dann geht´s an den Netzbetreiber, also T-Mobile, Vodafone, O2, Eplus. Diese prüfen dann, machen wiederum eigene Anpassungen (Einstellungen, zusätzliche Software) und dann geht´s zurück zum Hersteller und *dann* wird das Update vielleicht freigegeben, falls es nicht zugunsten des Neuverkaufs eines Nachfolgemodells zurückgehalten oder eingestampft wird ;).
Ja stimmt, nur
1. geht es wesentlich schneller
2. kommen für manche Produktcodes bei Nokia gar keine Software Updates. Die Eplus Produktcodes wurden schon bei 3 Updates einfach ausgelassen...
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Original geschrieben von Legostein
Moin,
ein "Branding" habe ich auch nicht auf meinem E6. Das Gerät kommt aber aus E-Plus Beständen und für den Product Code 059J9N9 gibt es kein Anna-Update. Meine Lieblings-Kalender-App "coming next" kann ich damit vergessen, weil die 21er einen bug hat, der "coming next" lahm legt. Seit der 22er läuft die app wieder.
Also mal schauen, wann Belle für meinen Product Code verfügbar ist. Ich bin da nicht sooo optimistisch.
Ja, hab den gleichen Produktcode. Ich frage mich nur was für ein Sinn sich hinter dieser Update Politik verbirgt. Ist IMO einer der großen Nachteile von Symbian und in Anbetracht von Android etc wirklich ein Relikt als alten Zeiten. Aber gut...
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Ist nur lustig, da ich kein Branding auf meinem E6 habe es aber trotzdem nichts neuere als die 21er Version von Anna gibt... Hoffe das wird mit Belle nicht so sein.
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Kommt Belle dann eigentlich für alle Produktcodes oder kann es sein, dass man wieder 12 Monate warten darf?
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Original geschrieben von Jimmythebob
Ich meine den Erfolg des Unternehmens Schlecker, nicht den der Privatperson Anton. Natürlich ist dieser nach wie vor sehr reich, wenn man erstmal einen gewissen Betrag erwirtschaftet hat muss man sich ja schon selten dämlich anstellen, um diesen wieder zu verlieren.
Und das Unternehmen Schlecker war eben langfristig nicht erfolgreich, sonst wären sie jetzt nicht insolvent. Ob es nun an der Behandlung der Mitarbeiter lag oder daran, dass sie die Zeichen der Zeit zu spät erkannt haben, darüber kann man sich streiten. Fakt ist aber, dass deren Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert hat, die Kunden haben ihr Geld eben lieber woanders ausgegeben.
happiestalive: deine Einstellung ist wirklich zutiefst asozial.
Ja gut, welche Firma ist dann für dich erfolgreich? Wenn Nokia oder RIM in 5 Jahren Pleite sein sollten, dann kann man doch auch nicht davon sprechen, dass diese Firmen nie erfolgreich waren. Wenn man jede Firma nur an ihrem Untergang misst, dann wird es nie erfolgreiche Firmen geben. Und der Reichtum des AS ist untrennbar von diesem Konzern.
Zu Einstellung: das ist wohl eher ein Weltbild als eine Einstellung. Dafür muss man auch gar kein großer Zyniker sein.
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Original geschrieben von Jimmythebob
Welchen Erfolg? Schlecker hat sich nicht durchgesetzt.
Auch erfolgreiche Unternehmen können irgendwann Pleite gehen, schließlich wird nichts auf ewig existieren.
Und eins muss man den AS lassen: in den 70igern so ein Imperium hochzuziehen, ausgehend von einem Metzgereibetrieb, ist schon eine unternehmerische Leistung.