Beiträge von lanturlu

    Re: I-Mode mit Telco Eplus Privat plus



    Eigentlich sollten die Eplus i-mode Einstellungen schon im Gerät gespeichert sein, so daß das Profil (1?) nur aktivieren musst. Falls Du die Daten manuell einträgst: der Port für i-mode ist nicht 9201 sondern 5080.


    Am billigsten ist übrigens der Zugang über den internet-APN.
    APN: internet.eplus.de
    Benutzername: eplus
    Passwort: leer
    IP-Gateway: 193.168.128.127 (bin mir nicht ganz sicher)
    TCP-Port: 8080
    Portal: http://gewappnet.de


    Grüße,
    Lanturlu

    Vor 7 Jahren war ich mal auf einer Konferenz auf Korsika. Die Air France Verbindungen nach Berlin waren immer mit einem Flughafenwechsel in Paris verbunden, also von Charles de Gaulle im Norden nach Orly im Süden bzw. umgekehrt. Obwohl (oder gerade weil) ich schon mal in Paris war, war mir der Gedanke zweimal an der Stadt vorbei zu fahren, ohne etwas von ihr zu sehen, unerträglich und ich habe bei der Rückreise die Flüge so auseinandergezogen, daß ich ein paar Stunden Zeit für die Stadt hatte. Am Flughafen Orly waren sie kooperativ und haben mir anstelle eines Air France Busfahrscheins direkt zum anderen Flughafen, zwei Fahrscheine (Orly -> Gare Montparnasse und Gare Montparnasse -> Charles de Gaulle) gegeben. Im Bahnhof habe ich meine Sachen eingeschlossen und mein Blick fiel auf den Tour Montparnasse, ein hoher, dunkler Büroturm ca. von 1973. Da ich für einen Ausflug zum Eiffelturm an dem Tag keine Zeit hatte, dachte ich mir, mache ich mal keinen großen Umweg und schaue mir Paris von dem Aussichtspunkt aus an. ;)
    Der Tour Montparnasse ist etwas über 200m hoch und man kann auf dem Dach herumlaufen. Die Aussicht ist nicht ganz mit der vom Eiffelturm aus zu vergleichen, aber es gab keine Wartezeiten. Außerdem wird die sichtbare Skyline dort oben nicht von diesem häßlichen Tour Montparnasse verschandelt. (Das ist ganz analog zu der Haltung eines berühmten französischen Autors des 19. Jhds., der einer Gruppe angehörte, die den Eiffelturm vehement ablehnte und seinen Abriß forderte. Allerdings war dieser Autor sehr häufig oben auf dem Eiffelturm anzutreffen. Darauf angesprochen meinte er, das sei der einzige Platz in Paris, von dem aus man das Monstrum nicht sehe müsse. :D
    Heute ist diese Ablehnung des Eiffelturms kaum noch nachzuvollziehen. Er ist einfach sehr schön, insbesondere auch nachts, wenn er plötzlich durch Hunderte von Blitzlampen wie eine riesige Wunderkerze erstrahlt.
    Tagsüber wirkt er aus der Ferne manchmal doch wie eine 116-jährige Dame. ;) (Türme sind in der französischen Sprache weiblich. :confused: Dabei deuten doch alle (Trivial-)Psychologen Türme als Männlichkeitssymbole. "La Tour Eiffel" hat aber mit ihren breiten Hüften durchaus auch weibliche Züge. :D ))
    Einen Besuch des Tour Montparnasse würde ich aber nicht weiterempfehlen. Er lag für mich eben nur am Weg und ich habe an dem Tag doch fast alle wichtigen Gebäude wiedergesehen, wenn auch nur von oben aus der Ferne. Ein Besuch des Eiffelturms ist da viel interessanter, allerdings sollte man sich dafür genügend Zeit nehmen. Anstelle des Aufzugs kann man auch die Treppe nehmen. Das ist interessanter und preiswerter. Evtl. sind auch die Warteschlangen dabei etwas kürzer. Man kommt auf der Treppe allerdings nur bis zur zweiten der drei Plattformen. Wenn man nur ein oder zwei Tage in Paris ist, sollte man es sich schon überlegen, ob man wirklich die Zeit dafür aufwenden will. Meiner Meinung nach lohnt sich ein Besuch des Eiffelturms erst bei einem mind. 3-tägigen Aufenthalt. Es gibt so viele andere schöne Ecken.


    Wo ich an dem Tag unbedingt hinwollte, war die "Pont Alexandre III". Das ist eine sehr aufwendig gestaltete Brücke, die zur Weltausstellung im Jahre 1900 gebaut wurde. (Falls der Name der Brücke jemanden nichts sagen sollte: Google-Bildersuche: >1400 Treffer Diese Ansichten hat man schon auf zig (Werbe-)Plaketen gesehen. Ich hatte leider keine Freundin dabei, die ich auf der Brücke hätte küssen können. :rolleyes::(:D )
    Wenn man vom Triumphbogen über die Champs Elysées in Richtung Obelisk geht, bietet es sich an, zwischen Grand und Petit Palais rechts in die Avenue W. Churchill abzubiegen und die paar Meter bis zur Brücke zu gehen. Dabei hat man einen Blick direkt auf den Invalidendom. Zum Place de la Concorde mit dem Obelisken gelangt man dann auch am Seine-Ufer entlang.
    Vom Place de la Concorde könnte man dann via Madeleine oder besser dem Place Vendome in Richtung der alten Oper gehen. In dem Bereich gibt es viele edle Geschäfte. (Ich hätte gern mal "la fontaine au chocolat", den Laden mit den Schokoladen von Michel Cluizel besucht. Als ich das letzte Mal da war, war gerade wegen Sommerferien geschlossen. :rolleyes: )
    Hinter der Oper findet man dann auch die "Galeries Lafayettes", die mit ihrem alten Glasdach nicht mit der kleinen Filiale in Berlin zu vergleichen sind. Auf dem Kaufhaus befindet sich übrigens ein kleiner kostenloser Aussichtspunkt. Dasselbe gilt auch für das Kaufhaus "Samaritaine" direkt an der Pont Neuf.
    Für den Weg zur Pont Neuf würde sich am zweiten Tag ein Spaziergang vom Jardin Du Luxembourg (evtl. vorher Blick vom Place Emile Rostard durch die Rue Soufflot zum Pantheon) durch die Rue Bonaparte an den Kirchen Saint Sulpice und Saint Germain vorbei zur Seine hinunter empfehlen. Dann landet man direkt an der hübschen Fußgängerbrücke "Pont des Arts", von der aus man einen guten Blick auf den Louvre und die Pont Neuf hat.


    Ansonsten gibt es natürlich Hunderte interessanter Ecken in Paris. Bekannt sind natürlich Notre Dame und das Centre Pompidou, mit seinen belebten Plätzen daneben. Plätze zum Durchatmen findet man u.a. im Garten des Palais Royal, dem Place des Voges und etwas abgelegen im Parc de Monceau.
    (Was man zu zweit alles in Paris unternehmen kann, hat ein Paar aus Ungarn hier in Fotos dokumentiert (nur mit DSL aufrufen).


    Ohje, ich wollte eigentlich keinen Reiseführer schreiben. Ich merke aber, daß es bald wieder Zeit ist, die Stadt zu besuchen.
    Ich wünsche Euch viel Spaß. :top:

    Hast Du Dir die jad-Dateien mal mit einem Editor angesehen? Dort steht im allgemeinen die Adresse der jar-Datei drin. Diese könntest Du dann auf deinen PC laden und mit dem erwähnten OTA-Tool installieren.

    verkauft!









    Verkaufe ein Nokia 6630 in einwandfreiem Zustand aus Eplus-Vertragsverlängerung.
    Es ist der übliche Lieferumfang dabei (also 64 MB Speicherkarte (RS-MMC DV), Stereo-Headset, USB-Datenkabel, CD mit Treibersoftware usw.)
    Die Rechnung ist vom April 2005.
    Auf dem Display befindet sich noch die Original-Schutzfolie.
    Auf Wunsch kann ich das Handy für WAP/Internet und MMS konfigurieren. (Also z.B. i-mode, Sparvariante über Debitel-Proxy oder MMS über meinen eigenen Server (siehe Signatur)).
    Edit:
    Preisvorstellung: 265€ zzgl. Versand (verhandelbar)


    Bitte keine Tauschangebote.
    Grüße,
    Lanturlu

    Zitat

    Original geschrieben von McTristan
    Ich hab dazu eine Email bekommen mit Einladung für den 1. Juni und Star Wars - Episode III im Zoopalast.


    Coole Aktion. Sie haben sich auch das richtige Kino dafür ausgesucht. Bereits Episode II lief im Zoopalast (Saal 1) in Digitalprojektion (DLP).
    (Wobei es mir lieber wäre, er würde wie die alten Episoden IV-VI im Royal-Palast auf der 10x30m Leinwand in 70mm laufen. Da bin etwas nostalgisch. "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" war der erste Film, den ich im meinem Leben in einem Kino gesehen habe. Auf der Riesenleinwand im Royal waren insbesondere die Verfolgungsszenen im Wald mit dieser Kreuzung aus Hexenbesen und Motorrad sehr beeindruckend.
    Für den Royal-Palast hat sich leider kein Betreiber mehr gefunden. :( )
    Na ja, ich bin aber sicher, daß es für Star Wars III bald einen eigenen ellenlangen Thread geben wird, falls er nicht schon längst existiert. ;)

    Re: o2 WAP Flat FAQ


    So, jetzt nehme ich mir endlich die Zeit, diese O2 WAP-Flat FAQ etwas zu erweitern. Es ist zu begrüßen, daß Hadraniel sich entschlossen hat, eine solche zu formulieren. Die Schwierigkeit liegt in diesem Fall darin, daß es nicht um die Beschreibung eines technischen Geräts und seiner Bedienung geht, sondern um eine Tarifoption eines bestimmten Anbieters und inwieweit diese genutzt werden kann. Die rechtlichen Aspekte sind dabei zu einem großen Teil nicht abschließend geklärt. Diese FAQ spiegelt eine Art Übereinkunft in diesem Forum wieder, was eine legitime Nutzung der WAP-Flat ist und von O2 bisher geduldet wird. Letzterer Aspekt kann sich natürlich ändern.


    zu den Details:


    Frage:
    Wie kann ich feststellen, ob ich mit meinem Browser (Opera, Netfront, Doris, dem festeingebauten WAP-Browser usw.) wirklich die Flatrate nutze?


    Variante1: Rufe eine Seite auf, die Dir deine IP-Adresse anzeigt. Wenn dann die Adresse 82.113.100.4 erscheint, laufen die Daten über den Proxy/Gateway und alles ist in Ordnung.
    Auf http://gewappnet.de/pda.html befindet sich unter "Netz" der Punkt "IP-Adresse", der derzeit zu der Seite http://www.100japaner.com/showip.php3 führt. In diesem Moment scheint diese Seite aber nicht erreichbar zu sein. Ein gute Alternative wäre die ebenfalls auf das wesentliche reduzierte Seite http://meineipadresse.de/html/micro.php .
    Außerdem gibt es noch viele anderen Seiten, die diese einfache Funktion anbieten, wie z.B. http://www.showip.com.
    (Die IP, mit der sich der Proxy bei den Webservern meldet, kann sich natürlich auch mal ändern. Dies würde dann aber vermutlich bald hier im Forum erwähnt werden.)


    Variante2: Rufe im Handy die WAP-Einstellungen bzw. die Proxy-Einstellungen im Browser auf. Ändere die Gateway/Proxy-Adresse 195.182.114.52 auf eine beliebige Phantasie-Adresse um. Alle Programme, die dann noch eine Verbindung ins Netz bekommen, ignorieren die Proxy-Einstellungen und bauen eine kostenpflichtige Direktverbindung auf.
    (Diese Verfahren ist etwas weniger zuverlässig als Variante1, da (Netz-)Störungen im falschen Moment das Ergebnis beeinflussen könnten.)



    Frage:
    Kann ich mit einem JAVA-Programm wie dem Webviewer, Emailviewer oder Nubix Sirius eine Verbindung über die WAP-Flatrate aufbauen?


    Dies hängt vom Handy ab. Siemens-Geräte haben einen extra Menüpunkt, wo man einstellen kann, über welche Verbindung JAVA-Programme heruntergeladen werden und ihrerseits online gehen können. Hier läßt sich auch ein HTTP-Proxy eintragen. Damit war es lange Zeit möglich, die WAP-Flat zu nutzen. Seit der Verschärfung der Zugangsbedingungen im Dezember 2004 ist dies leider nicht mehr möglich. Seitdem funktioniert es praktisch nur noch mit Handys, bei denen der Datentransfer der JAVA-Applikationen über das WSP/WTP-Protokoll und einen WAP-Gateway abgewickelt wird.
    Das sind vor allem ältere Nokia-Modelle der Serien 40 (7210, 6610, 6100, 3100 usw.) und Serie 60 (7650, 3650, 3660, N-Gage sowie verwandte Modelle wie Siemens SX1 und vermultlich Sendo X).
    Bei allen neueren Nokia-Modellen (ab 6220, 6230 bzw. 6600) steht diese Möglichkeit nicht mehr zur Verfügung.
    Sony Ericsson: Bei T610, T630 und Z600 liegt eine merkwürdige Implementierung des JAVA-Internetzugangs vor. Hier war eine Flatratenutzung noch nie möglich. Ab dem K700 wurde dies verbessert. Jetzt ist die Lage ähnlich wie bei Siemens, aber die Sperre von O2 wird auch hier greifen.
    Sharp: Es geht mit dem GX10i, GX15, GX20, GX25, GX30, GX30i sowie dem TM100 und vermutlich auch dem TM200.
    Motorola: Bisher keinerlei Erfolgsmeldungen bekannt. Beim V600 soll die Lage ähnlich der beim T610 sein.
    Samsung: unklar. Beim D500 besteht die Möglichkeit einen HTTP-Proxy anzugeben. Damit wäre die Situation ähnlich wie bei Siemens.


    Um herauszufinden, ob ein JAVA-Programme wirklich über den Proxy/Gateway und damit über die Flatrate verbindet, kann man im allgemeinen leider nicht die oben erwähnte Variante 1 verwenden, da man dann z.B. beim Webviewer die Adresse des Reqwireless-Servers in Kanada erhalten würde und nicht die des O2-Proxys dazwischen. Man muss in diesem Fall also auf Variante 2 ausweichen.




    Auch ich möchte unterstreichen, daß man möglichst den APN "internet" vermeiden und den APN "wap.viaginterkom.de" verwenden sollte. In diesem Fall ist die Situation einfach deutlich klarer. Es gab in den letzten Monaten immer wieder Berichte über Abrechnungsprobleme mit dem internet-APN. Viele davon waren auf Nichtbeachtung der in diesem Thread erwähnten Regeln zurückzuführen, aber einige anscheinend doch auf Probleme direkt bei O2.
    Bei UMTS hat man wie bereits erwähnt, leider nicht mehr die Wahl zwischen den beiden APNs.

    Zitat

    Original geschrieben von Godfath3r
    Aber warum schreibst du, dass die Netzbetreiber sich u.U. die Preissenkung hätten sparen können? Bezahlst du gerne 1,29 EUR für eine MMS? :confused: Weck bloß keine schlafenden Hunde! ;)


    Nein, ich zahle auch gern möglichst wenig für eine MMS, mit dem eigenen Server ist das auch kein Problem. ;)
    Ich meinte, daß die Netzbetreiber aus ihrer Sicht heraus evtl. auf die Preissenkung (in diesem Ausmaß) hätten verzichten können, wenn sie MMS etwas engagierter eingeführt hätten. Wie ich aber dazugeschrieben habe, ist das eben blanke Spekulation.
    Die alten Preise waren zum Teil auch wirklich abschreckend. Trotzdem muss man sehen, daß es mittlerweile in vielen Fällen günstiger sein kann, Bilder per MMS an Emailadressen zu senden, als mit dem eingebauten Emailclient. Wenn in den D-Netz Einstiegstarifen teilweise 19 Cent pro 10 kb berechnet werden, dann kostet der Versand eines 50kb-Bildes per Email bereits 95 Cent.
    Berücksichtigt man außerdem, daß für die 39 Cent, die eine MMS jetzt kostet, theoretisch bis zu 600kb Daten (300kb beim Sender, 300kb beim Empfänger) übertragen werden können, dann sieht man, daß man schon eine extrem gute Datenoption haben muss, um einen ähnlichen Preis pro kb zu erreichen. Unabhängige MMS-Dienste, bei denen der Verbraucher das übertragenen Datenvolumen selbst bezahlen muss, haben unter diesen Bedingungen einen sehr schlechten Stand. Und das finde ich persönlich sehr traurig.


    In Verbindung mit einer WAP-Flatrate oder einem Datenpaket mit nicht ausgelastetem Freivolumen, ist der Versand über einen unabhängigen MMS-Server dagegen immer noch sehr attraktiv.
    Grüße,
    Lanturlu

    Zitat

    Original geschrieben von Godfath3r
    Btw: Sehr schön finde ich auch die Funktion, dass ein MMS-per-eMailempfänger auf die MMS antworten kann und ich die direkt aufs Handy bekomme (o2) :top:


    Die Funktion gibt es bei O2? Seit wann ungefähr?
    Ich kannte das bisher nur von Vodafone. Andererseits ist dieses Erlauben einer einmaligen Antwort auf eine MMS nichts halbes und nichts ganzes. Wie will man einem Empfänger einer Email vermitteln, daß er auf diese zwar antworten darf, aber es nicht sicher ist, ob die Antwort auch in voller Länge ankommt. Die ankommende Mail enthält Fotos und/oder Videos, aber wenn er welche zurückschickt, kommen sie nicht an. Und wenn ihm 10 Minuten nach dem Antworten einfällt, daß er etwas vergessen hat und schickt eine zweite Email, erhält er vermutlich eine unklare Fehlermeldung von einem Mail-Dämon oder die Mail verschwindet einfach so.


    Im Bereich MMS agieren die Netzbetreiber häufig zu halbherzig. Sie brauchen zu lange, um ihre Netze vernünftig zusammenzuschalten. Die MMS-Verbindung Eplus-Vodafone gab es erst mit Monaten Verspätung. MMS an ausländische Rufnummern sind praktisch nur in Ausnahmefällen möglich. Und wenn man ein Handy verwendet, das der Netzbetreiber nicht selbst im Angebot hat, kann auf Probleme stoßen, wie man an diesem Beispiel sehen kann.
    Hätten sie sich intensiver um MMS gekümmert und dabei vor allem stärker zusammengearbeitet, hätten sie vielleicht auf die deutliche Preissenkung im August 2004 verzichten können. Das ist allerdings blanke Spekulation. :rolleyes:
    Immerhin haben sie einiges getan, um MMS-taugliche Handys auf dem Markt zu etablieren. Handys, die keine MMS empfangen können, werden schon seit 2 Jahren kaum noch angeboten.
    Warum man bei Eplus allerdings lange Zeit erst über die Hotline den MMS-Dienst freischalten lassen musste, wird mir vermutlich ewig ein Rätsel bleiben. Die Umsetzung bei i-mode ist eine weitere Katastrophe. Im System muss extra festgelegt werden, ob der Kunde ein i-mode oder ein normales MMS-Handy verwendet. Die Karte mal eben in ein anderes Handy stecken ist dann nicht drin.




    So, jetzt habe ich erstmal lange ein paar der Probleme angesprochen. Trotzdem trifft das Kern noch nicht ganz. Ich verstehe immer noch nicht, warum MMS anscheinend so wahnsinnig unbeliebt sind. Hierbei müssen psychologische Gründe eine zentrale Rolle spielen.
    Ist es allein Überforderung? Oder (deutsches) Mißtrauen nach dem Motto: "Die Anbieter drängen uns Handys mit Kamera auf und denken wir verschicken jetzt viele wahnsinnig teure Nachrichten. Aber den Gefallen tun wir ihnen nicht! ;) " :rolleyes:
    Ich weiss nicht, inwiefern soetwas eine Rolle spielen kann. Im Vergleich zu den anderen Mobilfunkdiensten (Sprach- und Datenverbindungen, SMS) sind MMS eben sogar relativ günstig. Ich glaube sogar, daß sie in Deutschland teilweise billiger als in Österreich sind. :eek:



    Auch wenn die MMS kostenlos versandt werden können (wie eben testweise über meinen Server (Link)), machen davon nur wenige Gebrauch. Natürlich ist das eher eine Nischenlösung, aber es zeigt trotzdem, welchen Stellenwert MMS bei TT haben.
    Grüße,
    Lanturlu