Beiträge von Handydoctor

    Eine Oma steigt in Berlin im Kaufhaus in den Aufzug.
    Im ersten Stock steigt eine total aufgedonnerte Tussi ein und zieht eine Riesen Parfümwolke hinter sich her.
    Sie schaut herablassend auf die Oma und meint: "Chanel no 5 -- 50 ml 100 Euro !"


    Im zweiten Stock steigt eine noch mehr aufgedonnerte Tussi ein und zieht ebenfalls eine noch größere Parfümwolke hinter sich her und meint nochherablassender: "Cartier 50 ml -- 250 Euro!"


    Im vierten Stock will die Oma aussteigen, sie lässt einen fahren und sagt ganz cool beim Aussteigen:
    "Rosenkohl vom Aldi 200 g -- 99 cent !" :D

    Geht gleich los:
    Der nackte Kuss
    Die kahlköpfige Prostituierte Kelly verprügelt in höchster Wut ihren betrunkenen Zuhälter, bevor sie sich ihren Geldanteil nimmt und geht. Nach zwei Jahren des Umherreisens ist sie 1963 in die typisch amerikanische Kleinstadt Grantville gekommen und trifft sogleich auf den korrupten Polizeichef Griff, mit dem sie eine Nacht verbringt. Griff will sie schnell in das außerhalb liegende Bordell schicken, doch Kelly, inspiriert vom idyllischen Schein der Stadt, möchte ein neues Leben beginnen und nimmt einen Job als Pflegerin im orthopädischen Krankenhaus für behinderte Kinder an. Liebevoll und voller Zuwendung kümmert sie sich um diese.


    Im Krankenhaus lernt sie auch Griffs Freund Grant, den reichen, in der Gemeinde angesehenen Nachfahren der Stadtgründer, kennen und lieben. Doch vor der Hochzeit wird der Schein von Perfektion und vollkommenem Glück abrupt zerstört, als Kelly die bisher geheime, kranke Psyche von Grant entdeckt. Zufällig wird sie Zeugin, wie er ein Kind sexuell missbraucht. Voller Abscheu und Wut über Grant, der seine Abnormalität nicht anstößig findet, bringt Kelly ihn um. Sie wird des Mordes beschuldigt und muss ins Gefängnis, weil niemand der ehemaligen Prostituierten die Wahrheit glaubt.


    Abseits der glanzvollen Hollywood-Ästhetik waren emotionale Ausbrüche, soziale Außenseiter und amoralische Helden kennzeichnende Elemente in den Filmen des Regisseurs Samuel Fuller (1912 bis 1997). "Ein Film ist wie ein Schlachtfeld" (Fuller) - dies wird auch in seinem 17. Spielfilm deutlich, in dem erneut eine moralische Geschichte im Zentrum steht. "Der nackte Kuss" (1964) kritisiert mit kreativer Bildsprache und sarkastischem Humor die Korruption, Heuchelei und verlogene Moral der amerikanischen Gesellschaft der 50er und 60er Jahre. Fullers gnadenlose und konsequente Erzählweise konfrontiert das hochglanzpolierte Bild der Kleinstadtidylle mit einer allgemeingültigen sozialen Kritik, die er schon im Jahr zuvor in "Shock Corridor" zum Ausdruck brachte.


    Sendungsinformationen


    Regie: Samuel Fuller
    Darsteller:


    Kelly - Constance Towers
    Griff - Anthony Eisley
    Grant - Michael Dante
    - u.a.



    gestern
    heute
    morgen



    TV-Programm komplett


    Sendungsinformationen
    Samstag, 30.07.2011 22:30 - 00:00 Uhr


    VPS 30.07.2011 22:30


    Länge: 90 min


    Drama, USA, 1964


    Schwarz-Weiß