Was die praktische Prüfung angeht und Praxis allgemein:
die eignet man sich eh erst mit den Jahren (!!!) und mit den Tausenden (!!!) Kilometern an. Ebenso den Fahrstil und ebenso einfach auch was das Einschätzen der Verkehrsteilnehmer angeht sowie die eigenen Fähigkeiten.
Die Prüfung ist in erster Linie Nervensache und in zweiter Linie beweist man, daß man sich regelgerecht durch den Verkehr bewegen kann und das Fahrzeug in normalen Situationen beherrscht. Also parken, lenken, bremsen, rollen lassen, beschleunigen, schalten etc.pp.
Wenn ich mal so zurückdenke, daß der Fahrprüfer wünschte, daß man beim Überholen eines Radfahrers- bei Nutzen der Gegenfahrbahn- blinkt, dann muß ich ehrlich sagenn, daß ich das äusserst selten mache.
Das sind solche Dinge, die man relativ schnell wieder abgewöhnt. Ist auch imho nebensächlich. Kommt aber auf die Situation an.
Imho ist auch genau die mangelnde Fahrpraxis das allergrößte Problem der meisten Autofahrer. Besonders bei Frauen, die kein eigenes Auto besitzen und deren Männer sie nur fahren lassen wenn sie ein Bein gebrochen haben oder 10 Bier in der Hirse.
Oder Eltern, die ihre Kinder nie fahren lassen. War ja sooo teuer, das Auto !
Fahren lernt man erst wirklich wenn man den lappen schon hat und indem man fährt, fährt, fährt und nochmals fährt. Und zwar indem man "alle" Situationen mal erlebt hat. Also Langstrecke, nachts, Winter, Regen, Nebel etc.pp.
Diese Praxis besitzen aber viele nicht.
Oder sie haben Praxis und sich von Anfang an Fehlverhalten quasi angewöhnt. Das werden die meisten dann nicht mehr los. Blinkermuffel z.B..
Hab da noch was, was ich sehr oft beobachte und fehlender Kenntnis des eigenen Fahrzeugs zuschreibe:
Autos parken am Strassenrand, der Gegenverkehr bleibt trotz völlig ausreichenden Platzes inkl. Ausweichzone stehen und wartet bis der Gegenverkehr vorbei ist und hält dabei unnötig den Verkehr auf.
Diese Leuten parken meistens auch katastrophal ein.