Beiträge von DUSA-2772

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Und was sagen die Zahlen jetzt aus?

    Mann, sieh es doch ein: Du bist langweilig und führst ein Spießerleben vor dem Herrn :D Und zum "echten Kerl" taugste vermutlich auch nicht :D Jetzt sag nicht, dass Du das nicht immer schon mal von nem Test aus dem Internet bestätigt haben wolltest? :D



    Werd mir die Fragen auch mal in Kürze angucken gehen...

    Natürlich hab ich ne Meinung, jede Menge sogar! Welche willste denn, hätte hier z.B. ein "ei, mache'mer" im Angebot :D


    Un mer wedd ja aach nochema was schaffe un ins Kino döffe - isch bin entgegen landläufiger Meinunge nedd schdändisch online! :rolleyes: ;)

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    Original geschrieben von VFBler
    Also sucht es euch alles selber raus: Wer besser da steht sehn wir ja dann in 40 Jahren. ;)

    Um es mal vorsichtig zu formulieren, aber in meinen Augen hast Du ein sehr sonniges Gemüt was die Rentenkasse und das Thema hier betrifft. Wie Du zu Deinen Schlüssen kommst, wenn Du mal alle aktuellen Fakten zusammenzählst, weiß ich nicht. Derzeit ist das Rentenniveau bei ca. 60% Deines aktuellen Nettoverdienstes, aufgrund der demografischen Entwicklung (es fehlen auf Jahre die bzw. genügend Einzahler) wird es eher noch weiter absinken. Übrigens ist auch die Sache mit "Rentenalter auf 67 hochsetzen" eine vornehme Umschreibung, dass Du (noch) weniger Anspruch hast, wenn sie Dich mit spätestens 60 aus dem Job kehren als wäre das Rentenalter bei 65. Wer früher geht bekommt weniger und früher werden imho auch weiterhin alle gehen, besser gesagt gegangen.



    Wenn es so kommt, wie ich prognostiziere und die staatliche Rente dann für Dich nicht mal für Sozialhilfeniveau ausreicht - und sie deswegen per Steuer meine PAV anzapfen: was hälst Du davon, wenn ich 1mal die Woche dann zu Dir mich zum Essen einlade (3 Gänge Menü bitte!), um mir meinen vom Staat abgenommenen und an für die heute Uneinsichtigen ausgeteilten Anteil meiner PAV wieder zurück hole? ;)



    Ich weiß ja, dass die Banken auch nur Kohle machen wollen und sowieso die modernen Raubritter sind... (;)): geh doch bitte mal bei Deiner Bank oder Sparkasse oder VoBa vorbei und lass Dir Deine Finanzierungslücke im Alter ausrechnen.

    Natürlich besteht die Gefahr, dass in 20-30 Jahren jemand herkommt und sagt: "Oh, toll Herr DUSA, dass Sie mit paarundzwanzig so schlau und vorausschauend waren und monatlich Geld in eine private Altersvorsorge gesteckt haben, von der Sie nun, wo Sie 65 sind, leben wollen. Da wir, die Politik, niemand dazu zwingen wollten, haben x% ihrer Mitmenschen keine PAV abgeschlossen, die wir aber jetzt auf Sozialhilfeniveau mit durchbringen müssen. Deshalb besteuern wir die Auszahlungen aus Ihrer PAV, andere Einnahmequellen haben wir nicht (mehr) / fallen uns nicht (mehr) ein!"
    Und ich wette sogar damit, dass genau das passieren wird :mad: Damit bin ich sozusagen doppelt gearscht: ich habe jetzt weniger Geld zum Ausgeben (verzichte z.B. auf Rauchen und Saufen ;)) und hinterher in der Auszahlungsphase wird mir mein eigenes Geld sogar zu x% wieder abgenommen. Weil es eben genügend Leute gibt, die 100 Euro im Monat lieber in Kippen investieren statt in eine eigene PAV und hinterher dann gar nix haben :rolleyes:


    Abgesehen davon, dass genügend von denen klagen werden (und hinten runter fallen :D), mit ein wenig Glück hab ich dann immer noch mehr als wenn ich jetzt nix abschließe und dann später zu den Hand-Aufhaltern gehöre...

    Meine Mutter hatte ja die Ehre zig Jahre an einer Grundschule mit Ausländeranteil von 70% zu unterrichten :eek: :cool: Die ausländischen Kinder konnten größtenteils Deutsch oder haben es wenn sehr schnell gelernt. Einige konnten besser Deutsch als die deutschen Kinder! Wer sich partou weiter in der Muttersprache auf dem Schulhof unterhalten hat waren die Russlanddeutschen - die standen meist abseits in Gruppen und machten die wenigsten Anstalten mal auf die anderen Kinder zuzugehen. Für die ganzen Türken, Italiener, Griechen, Marokaner und was weiß ich alles gab es eh nur Deutsch als gemeinsame Sprache und die wurde auch gesprochen.


    Bei den Eltern sah es schon anderst aus: wenn sie noch nicht lange hier waren, sprachen sie natürlich nur gebrochenes Deutsch. Wo die Frauen eher nur zu Hause hockten, konnten die auch nach Jahren noch kein Deutsch, sprich, die wurden nicht mal zum Einkaufen rausgeschickt :rolleyes: Wobei das mehr die älteren Generationen betraf.

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    Original geschrieben von andi2511
    BTW: erst vor wenigen Tagen habe ich einen Artikel über das Thema gelesen, in dem der direkte Zusammenhang zwischen Einkommen/finanzieller Unterstützung und der Entscheidung für Kinder in Frage gestellt wurde und die massiven Investitionen bspw. in Frankreich vor diesem Hintergrund kritisch betrachtet wurden. Leider komme ich einfach nicht mehr drauf, wo ich diesen Artikel gelesen habe.


    Der Tenor war jedenfalls, daß es mehr am allgemeinen Klima in Bezug auf Kinder und Familie mangelt als an finanziellen Zuwendungen.

    Ich vermute, Du hast meinen Link zur Studie Emanzipation oder Kindergeld vom Berlin-Institut angeklickt :)


    Da kommt einmal raus, dass in Deutschland zwar sehr viel gefördert und viele Anreize gegeben werden, die Frauen, v.a. die gut ausgebildeten, trotzdem keine Kinder bekommen. Und dass in den Ländern mit niedriger Geburtenrate sich die Gesellschaft noch nicht an die neuen Gegebenheiten mit der Rolle der Frau arrangiert haben, sondern mental noch in den 50ern leben. Während Länder mit hoher Geburtenrate sich darauf eingestellt haben, dass die meisten Frauen eben arbeiten gehen wollen und zwar nicht erst wieder nach 2 Jahren nach der Geburt.


    Nimmt man noch das Buch vom Herrn Sprenger "Der dressierte Bürger" hinzu, wo gut nachzulesen ist, wie der Staat uns mit Anreizen, Steuermodellen usw. versucht in die Bahnen zu lenken, die er für die richtigen hält, statt uns wie mündige Bürger zu behandeln wird zumindest mir klar, warum die meisten Frauen dem Staat den Finger zeigen und an Kindern wenig bis kein Interesse haben. Da noch ne Schippe Beziehungsunfähigkeit (Paare trennen sich bei der kleinsten Erschütterung, etc.) oben drauf und noch ne weitere Schippe zweifelhafte Zukunftsaussichten auf dem Arbeitsmarkt oben drauf und wir sind bei der Geburtenrate die wir in Deutschland haben.



    Ach ja, noch paar Sätze zum Rentensystem: die Versicherungen sind afaik angehalten, sich selbst rück zu versichern - die Rückversicherung darf dann übernehmen, wenn meine Versicherungsgesellschaft pleite macht. Nur weil die gesetzliche im Gesetz verankert ist, bedeutet das gar nix - wenn da kein Geld mehr drin ist, kann auch nix ausgezahlt werden, wenn der Staat pleite ist, kann er höchstens mehr Geld aufnehmen (auf Pump) und sich tiefer in die Scheiße reinreiten - tolle Sicherheit. Und nach Auskunft eines Fachdozenten zum Thema Altersvorsorge (ich vermute mal, dass der da halbwegs wusste von was er sprach) wäre die gesetzliche Rentenkasse nach wie viel Tagen leer = pleite, wenn von heute auf morgen niemand mehr einzahlen würde?