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Daran erkennt man eueren Materialismus, keinen interessiert die seelischen oder menschlichen Aspekte.
Ja dieses denken haben auch die hiessigen Manager. Drauf geschissen hauptsache für ein paar Euro billiger produziert.
"Menschliche Aspekte"? Die lassen sich doch gar nicht gescheit in Zahlen erfassen (also sogenannte "weiche Faktoren"), also sind sie irrelevant. Zu verdanken haben wir das der angesehendsten Wissenschaft unserer Zeit:


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Wir haben ein kleines Unternehmen, dass wie die meisten im Moment mehr shclecht als Recht läuft. Ist dann mal wieder mehr los, helfen wir Söhne auch mit - sofern wir gerade Ferien haben. Natürlich währe angenehmer noch zusätzlich jemand einzustellen. Wieder ein Arbeitsloser weniger, aber was machen wir dann mit ihm, wenns dann mal wieder nicht so gut läuft? Oder gar längere Zeit?
Arbeitsplätze zu schaffen ist meinen Augen ein höchst komplexes Thema, da man zunächst die Leute motivieren muss mehr den Mittelstand zu unterstützen, sodass dieser wieder Geld hat Leute einzustellen. . .
Genau das ist doch ein wichtiger Punkt: Gehen wir mal davon aus, dass es bei den 5-8 Mio. 1-3 Mio Arbeitssuchende gibt - also Leute, die Arbeit wollen. Arbeit wäre mit Sicherheit vorhanden, das zeigen schon die zigtausende Überstunden, die in unserem Land geleistet werden. Nur Arbeitsplätze gibt es für diese 1-3 Mio komischerweise nicht.
Natürlich ist die Sache ein komplexes Thema. Die einfachste Parole ist: "die Schweine machen es sich in der sozialen Hängematte bequem", Schuldiger gefunden, keine weiteren Fragen Euer Ehren, Fall abgeschlossen.
Der Teufel steckt wie oft im gesamten System: was sind denn die Gründe, das ihr keinen neuen AN einstellt? Mal abgesehen von den "viel zu hohen Lohnnebenkosten", die bei jeder Gelegenheit als Sau durch's Dorf getrieben werden? Warum geht es denn dem Mittelstand so schlecht? (Außer der Tatsache, dass ich die Sache lieber schwarz von ner Polentruppe machen lasse...) Das fänd ich mal spannende Fragen, aber da scheuen sich alle davor, das mal gescheit zu erörtern, allen voran die Politik und der Staat. Denn erstens lässt sich das nicht mit paar Schlagworten bei "streitbare Demokratie Vorspiel" Christiansen erklären oder auf der Titelseite der Blöd unterbringen und dann könnte noch bei rauskommen, dass der Staat mit Wurzel des Übels ist, z.B. weil nicht nur die Verwaltung der Arbeitslosen und -suchenden horrende Summen verschlingt, sondern auch die vorgeschriebene Verwaltung der Arbeitenden...
Aber das ist uns ja allen zu komplex, da bleiben wir lieber dabei: die Sozialschmarotzer haben über Jahre das System ausgenutzt und runtergewirtschaftet. (Zum Glück nutzen andere Gruppen keine Steuervergünstigungen und "Schlupflöcher" aus...)
Zum Schluss noch ein Kulturvorschlag, für alle die es sich noch leisten können: geht mal zu Georg Schramm in sein aktuelles Programm "Thomas Bernhard hätte geschossen". Schramm schlägt eine gelungene Lösung in Form des Vertreters der Stiftungsinitiative "Deutschland hlefen - aber wie? Leben jetzt!" vor, wie wir die Arbeitslosen wieder in die Gesellschaft integrieren, sie zum Konsum bringen und ihnen - v.a. den Langzeitarbeitslosen - die Menschenwürde für 30 Jahre wieder zurückgeben :top:
[small]OT: Zum guten Schluss möchte ich yox noch ein paar Leerzeichen schenken, die er bitte nach jedem Komma (das sind die Dinger hier: , ) und nach jedem Punkt einfügen möge. Danke! ;)[/small]