Um nochmal was als jemand der ein paar Seminare mit Testtheorie gequält wurde dazu zu sagen:
Natürlich ist die Definition sehr vage gehalten, was sofort seltsam aufstößt. Habe ich ja oben auch schon bemängelt.
Allerdings sind solche Fragebögen nicht immer so konzipiert, dass der Laie, i.e. User wie ihr und ihr ;), direkt erahnen, um was es geht bzw. zu was der Fragebogen "taugen" soll. Auch hinter diesem Fragebogen, mag er noch so seltsam erscheinen, steht eine volle Absicht.
Ich kenne ja das Forschungsprojekt nicht, aber wenn würde ich eher bemängeln, dass die subjektive Definition nicht genauer abgefragt wird. Natürlich macht es einen Unterschied, was ich da jetzt im Kopf habe, so wie es hier einige auch geschrieben haben. Deshalb fände ich es spannend, diese Definition genauer zu erfragen.
Noch ein Satz zu der Stichelei mit den 80% guten Noten:
Imho sind in allen Studienfächern die Noten auch irgendwie politisch. Ich möchte ja jetzt hier keine Fächer explizit erwähnen, aber ich kenne da einige, wo absichtlich nur 3er und 4er verteilt werden, bei hohen Durchfallquoten, rein damit das Fach als "schwierig" gilt.
Und wenn ich mir angucke, was in anderen Fächern an Diplomarbeit abgeliefert wird, kann ich auch nur müde lächeln. Zumindest wäre da meine Definition von wissenschaftlichem Arbeiten eine ganz andere... Zumal auch dort dann Leute mit Fragebögen hantieren oder später im Beruf mit Tests verschiedenster Art arbeiten, obwohl ihnen sämtliche Grundlagen der Testtheorie und die Statistikkenntnisse fehlen
Immerhin gehen diese Studis mit dem Gefühl von der Uni, im Vergleich zu den Psychologen was "richtiges" studiert zu haben und sowieso mehr Ahnung als diese Gefühlsduseleiquatscher zu haben... 