Beiträge von DUSA-2772

    Ich glaube den Integrationswillen (oder Nicht-Willen, wie man's nimmt) der Russlanddeutschen hier zu diskutieren führt dann doch etwas weit ;) Wer mag kann sich dazu ja in einem neuen Thread austoben...



    Ansonsten gibt es tendenziell Leute, die eher den Wechsel mögen und brauchen, für die wird die Brücken zu Freunden und Bekannten hier abreißen eher leicht fallen, andere mögen und brauchen eher eine gewisse Dauer und Kontinuität, für die stellt eine Auswanderung schon eine größere Hürde da. Denn auch wenn die Brücke nicht total abreißt - beziehungsmäßig sind das starke Veränderungen. Wer in die Fremde geht, kommt eben auch ein wenig fremd zurück ;) Wobei man hier auch wieder gute Freunde und lose Bekannte zu unterscheiden lernt: die guten Freunde bleiben es, egal was ist :)

    Die USA sind ja auch nicht die typischen Urlaubsorte oder die Großstädte wie man sie aus Kurztripps oder Filmen kennt. USA ist vielmehr sowas wie Eldret, PA oder Coudersport, PA. Einwohnerzahlen 1.000 und 2.000, respectively. Ohne Auto ist man aufgeschmissen, wer als Jugendlicher anderst als die zwei großen Gruppen (saufen am Wochenende am nächsten dead end vs. Kirche, Glauben und sunday school) tickt ist ein outsider. Entfernung zum nächst größeren Event wie ein Konzert sind 2-3 Autostunden, einfache Fahrt. Das nächste Kleinkaff ist schon 10-20km entfernt... Ich hab dort 10 Monate verbracht, in so wo hin wollte ich auf keinen Fall mehr. Trotzdem bekommt man viel von der Mentalität der Leute mit und sie ist trotz der örtlichen Umstände (bin eben auch zwei Großstädte in unmittelbarer Nähe gewohnt sowie mein 4.000/25.000 Einwohner-Kaff) nicht die schlechteste.


    Wie gesagt: ich lese gerade das Buch von Sprenger ("Der dressierte Bürger") und vieles ist in diesem unserem Lande echt zum Kotzen. Und da sind deutsche Pässe für irgendwelche Ausländern das allerwenigste Problem ;) Trotzdem hat das Land Vorteile, kann aber langsam jeden, v.a. junge Leute verstehen wenn sie sich umorientieren.

    Naja, auch in USA ist nicht alles Gold, was glänzt ;) Das "shot first, ask questions later" - Gesetz in Florida mutet schon etwas bizar an. Aber als Weißer hätt ich auch keine Bedenken dort hin auszuwandern, um es mal ganz platt zu sagen ;)


    Insgesamt dürfte klar sein, dass es das "perfekte" Land nicht gibt. Irgendwelche Haken wird es immer geben. Und als Fremder sehe ich die natürlich mit anderen Augen als die Einheimischen, genauso wie ich die hiesigen Mißstände nicht mehr richtig sehe, weil mir das Außenbild fehlt. Deshalb kann man auch schlecht sagen, welches das geeignetste Land zum Auswandern ist - dem einen passt die Kälte in Skandinavien nicht, dem anderen das asiatische Essen ("Miau!" :D), dem nächsten der intelligenzgeminderte Präsident und seine Berufenheitspolitik usw. Wer die Wahl hat, hat die Qual!

    Naja, denke, dass man da schon unterscheiden kann. Dass den Kriminellen rund um den Globus Menschenleben egal sind, dürfte klar sein.
    Unser Staat hält zwar seine Bürger für absolut doof und bevormundet sie in immer mehr Belangen [small](siehe in Sig verlinktes Buch)[/small], aber immerhin darf ich noch meine Meinung frei sagen und die Polizei und Gerichte sowie deren Kontrollorgane arbeiten auch noch nach menschenrechtlichen Standards, auf die wir uns im Großen und Ganzen verlassen können. Und in dem Punkt wäre ich mir da in so manchen Ländern nicht so sicher ;)

    Zitat

    schaut mal hier die top 20 weiblich (tjejer) an.... :top: :D

    Dir / euch ist schon klar, dass die da oben wetterbedingt mehr in dicker Jacke oder Mantel als mit hautengem Top rumlaufen? ;) :( :D



    Ansonsten würde ich gucken, wo ich mich wohl fühle: wie sind die Menschen, wir man halbwegs dort aufgenommen (hab schon von einigen gehört, dass man in der Schweiz wohl auf Jahre der Zugereiste ist), komm ich mit der Mentalität klar? Klima spielt sicherlich auch ne Rolle, ständig Regen und Schnee und Kälte brauch ich ganz sicher nicht.


    Und was die Arbeit angeht muss es natürlich ein Land sein, wo nicht die Diktatur der Bürokratie herrscht so wie hier - aber was die wirtschaftlichen Bedingungen angeht sind wir ja sowieso in vielen Aspekten Schlusslicht :D

    Zitat

    Original geschrieben von Glamourbabe
    Hah, den Thread habe ich gebraucht :D .
    Wann wird hier eigentlich die TT-interne-Partnerschaftsbörse aufgemacht, wo sich doch hier so viele nette und total "unarschlochhafte" (nettes Neogolismus) Kerle tummeln und die hiesigen Mädels wohl auch eher auf die soften, sensbilen Typen zu stehen scheinen *SCNR* ;)

    Hi +a!
    Biste etwa wieder Single? :confused: :( ;)
    Würde vielleicht erklären, dass Du Dich seit Ewigkeiten mal wieder hier blicken lässt :D Ansonsten setzt Carsten da glaub auf die Selbstorganisation der Userinnen...


    Bis denne
    -a

    Also das "reinste" hochdeutsch wird ja wohl immer noch in Göttingen gesprochen :D


    Schon ab Braunschweig und weiter nördlich hört man ganz klar eine norddeutsche Aussprache raus, die ganz klar kein hochdeutsch ist.


    Und ansonsten dürfte es überall das selbe sein: es gibt kein astreines Hessisch, Balinerisch, Bayrisch, Schwäbisch, Pälzerisch, Platt usw. - denn jedes Kaff hat seine eigenen Nuancen und Abwandlungen. Marxheimer sprechen anderst als Diedenbergener (uns trennen Fußweg 2km) und wieder anderst als alteingesessene Frankfurter. Frankurter kennen kein "r", die Wetterauer (30km nach Norden von Ffm) rollen hingegen das "r". Die Franken sprechen anderst als die Niederbayern, überhaupt behaupten die Franken, sie wären keine Bayern (und geben hiermit zu nicht zu wissen, wie die Bundesländer strukturiert sind :D). Die Liste ließe sich endlos fortsetzen...


    Ansonsten hilft imho auch nur, längere Zeit mit den Leuten zu leben und etwas von Gesang und Musik zu verstehen - die Melodie der Aussprache macht schon viel aus. Und man bekommt auch durch die Sprache etwas von der Mentalität mit. Während die Süddeutschen einen mit einem freundlichen "Grüß Gott!" begrüßen, bekommt man im Norden nur ein knappes "Moin" an den Kopf geworfen.



    Threadersteller:
    Fremdsprachen perfekt aussprechen lernst Du imho nur, wenn Du längere Zeit auch dort lebst. Ich war mit 16 ca. 10 Monate in den USA und hatte in der Zeit nur ab und zu am Telefon deutschen Kontakt (und natürlich Briefe). Nach den 10 Monaten hat man nur noch an Kleinigkeiten gehört, dass ich kein Muttersprachler war, dafür aber sehr genau, dass ich die Aussprache der nördlichen Ostküste mir angeeignet hatte (wenige Wochen später hatte ich nen Austausschüler aus Georgia da, der sprach völlig anderst ;)). Und es kommt auch drauf an, von wo Du kommst und imho auch wann Du mit anfängst. Einige Gesellen sprechen nach Jahren USA noch immer ihr schwäbisches Englisch, die Franzasen werden nie irgendeine andere Sprache sprechen können ohne dass Du sie als Franzasen erkennst :D :p Die Austauschschüler damals aus Italien und Spanien sprachen auch nach den 10 Monaten noch sehr muttersprachlich eingefärbtes Englisch - was die Amis doch sehr wunderte, denn ich bekam ihre Aussprache offensichtlich um einiges besser hin.


    Unterstützen kannst Du die Sache durch viel Fernsehen und Filme in der Landessprache oder auch Hörbücher. Wobei nix über selbst reden geht - nur so lernst Du es (v.a. auch was den aktiven vs. passiven Wortschatz angeht).

    Zitat

    Original geschrieben von sway-67
    warum feiern eigentlcih nicht die ttler die in berlin wohnen,mal zusammen slivester oder so??



    wäre doch mal eine idee ;)

    Neenee - da würd der Andi vorher wieder ankündigen, dass er auch vorbeikommt und wenn er es dann - wie immer wegen noch 3 anderen parallelen Terminen - doch nicht schafft, hocken alle völlig depri den ganzen Abend in der Ecke. So will da keiner das neue Jahr begehen ;)


    Ob wir nochmal BTT kommen? :confused: