Beiträge von DUSA-2772

    Sprich, es wird Zeit, dass ich mir so ein Teil besorge :D Mal gucken, ob mir meine Hausbank das Teil vorfinanziert (im wilden Russland gibbet die bestimmt auf dem Schwarzmarkt :D :rolleyes: ) und dann gegen Drohung den Kredit löscht ;) :D



    Ne, mal Ernst bei Seite: lieber bekommen die ein paar kW Strom und Wirtschaftsunterstützung, als dass die da unten rumzündeln.

    Imho liegt hier eine grundsätzlich verschiedene Auffassung zugrunde, was Wissenschaft ist. Und eine Seite scheint es nicht kapiert zu haben oder nicht kapieren zu wollen :rolleyes: ;)


    Wenn ich die Hypothese aufstelle, Lebewesen 1 hat sich zu Lebewesen 2 fortentwickelt, bzw. Lebewesen 2 ist aus Lebewesen 1 hervorgegangen, kann ich das mit wissenschaftlichen Methoden verifizieren oder falsifizieren. Und so baut sich Mosaikstein für Mosaikstein zusammen.


    Wenn ich hingegen die "Hypothese" aufstelle, ein "intelligenter Schöpfer" hat dafür gesorgt, dass aus Lebewesen 1 durch "intelligentes Design" Lebewesen 2 hervorgegangen ist, kann ich das egal mit welchen Methoden weder verifizieren noch falsifizieren. Die Existenz von Gott lässt sich nämlich weder bestätigen noch widerlegen. Deshalb heißt es auch nicht Wissenschaft, sondern Religion oder Glaube. Was Du hier, lieber AdministratorDR, sowie sämtliche Leute aus dem ID und sonstige Fanatiker eben nicht sauber trennen, sondern - so scheint es - absichtlich vermengen wollen.


    Von daher erübrigt sich auch völlig weitere Diskussion. Was wissenschaftliche Methoden sind und was nicht, darüber gibt es an den Universitäten in aller Welt einen grundlegenden Konsens. Zwar wird auch hier sicherlich diskutiert, aber religiöse Methoden bleiben außen vor und werden in die entsprechenden Glaubensgemeinschaften zurück verwiesen.
    Wobei das eben nicht heißt, dass die Wissenschaft die Existenz von einem Gott oder den Glauben an sich ablehnt. Auch wenn das die ID-Anhänger und sonstige Gleichgesinnte oft so hinstellen. :rolleyes:



    Das FSM ist genau deshalb eine Satire auf die ID-Anhänger, weil sie mit genau den selben Mitteln eine "Wissenschaftlichkeit" vorgauckelt, wo gar keine ist. Damit wird aktuell in Kansas die Diskussion ad absurdum geführt und in gewisser Weise eben auch vorgeführt.

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Ey, hier nich Interna ausplaudern! So jeht ditte nich! ;)

    Oops! :o


    Aber andererseits... welche/r Chef/in gehört nicht in die Klapse eingeliefert? ;)
    So gesehen isses Allgemeinwissen :D


    Denn ma viel Spaß den Trefflern und Gute Besserung an den Kollesch!
    Daniel
    [small]der wo froh ist, dass er in der nächsten Woche unterwegs ist und seinen Cheffe weder sieht noch hört noch riechen muss [/small]

    Tja, willkommen im Sozialismus :D


    Die Aufteilung in "Kasse" und "Privat" geht ja schon seit einigen Jahren so und dürfte in Zukunft noch größer werden. Die Privatzahler zahlen nun mal zunächst aus eigener Tasche vor (so sie denn zahlen... gibt immer mehr Ausstände) und bekommen es von ihrer KK zurückerstattet.


    Die Kassenpatienten zahlen alle in einen großen Topf ein. Und da ist nu mal pro Quartal nur eine bestimmte Summe an Geld drin. Dieses wird nach einem komplizierten Schlüssel zunächst auf verschiedene Gruppen verteilt (Krankenhäuser, niedergelasse Ärzte, etc.) und dann innerhalb der Gruppen nach weiteren komplizierten Schlüsseln. Wenn das Geld im Topf aufgebraucht wird, gibt es keine Behandlung mehr, so einfach ist das.


    Weiterhin bekommen einige Fachärzte pro Quartal nur noch einen Pauschalbetrag pro Kassenpatient, egal wie oft der in der Türe steht und egal was bei ihm gemacht werden muss - bzw. es gibt nur noch ganz wenige Stufen mit unterschiedlichen Beträgen. Warum sollte der Arzt also Interesse haben, jemand mehr als einmal da stehen zu haben? Hinzu kommt noch, dass jede Ziffer nur begrenzt oft abgerechnet werden darf, sonst gibts Strafgebühr.


    Und dann ist es so, dass einige niedergelassene Ärzte inzwischen weniger Kasseneinnahmen bei gleicher Anzahl Patienten haben als noch vor x Jahren. Würdet ihr gleiche Arbeit leisten für weniger Geld? ;) Zig Ärzte sind inzwischen in die Insolvenz gegangen....
    Entsprechend kann ein Arzt nur noch überleben, wenn er genügend Privatpatienten mit drinne hat - und wenn er Privatleistungen anbietet. Das schlägt sich natürlich auch in der Zeitverteilung nieder: für die Privatleistungen werden spezielle Sprechstunden eingerichtet, da ist die Praxis für alle anderen dann zu.


    Hinzu kommt noch eine immer größer werdende Terrorisierung der Ärzte mit immer neuen Verordnungen und Regelungen. Neuste Masche: es muss für jeden Raum ein Putzplan mit speziellen Putzmitteln her. Klar, bisher sind die Patienten wegen den mangelhaften hygienischen Bedingungen ja auch wie die Fliegen tot von der Wand gefallen... :rolleyes: Von der Schickane mit Änderungen der Abrechnungsmodalitäten alle 3 Monate mal ganz zu schweigen...



    Natürlich gibt es auch immer noch ein paar Ärzte, denen es finanziell gut geht und die dann einen Z8 in der Garage stehen haben - kommt eben auf die Fachrichtung an und was sie "nebenher" verdienen ;)



    Ach ja: mehr Ärzte wird es bestimmt nicht geben, denn 1. muss der Topf dann ja auf noch mehr Köpfe verteilt werden, 2. gibt es eine Zulassungsbeschränkung und 3. verteilen sich nicht die gleiche Anzahl an Patienten dann auf mehr Ärzte (mit weniger Patienten für jeden einzelnen), sondern andersrum wird ein Schuh draus: jeder neue Arzt zieht neue Patienten nach sich und trägt somit zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen bei.



    Mein Tipp: wenn ihr Bock auf einen Abend lamentieren habt, unterhaltet euch mal mit eurem Arzt (möglichst Facharzt, nicht der Hausarzt) und fragt ihn über das Gesundheitssystem aus :D A never ending story...



    Und in den Krankenhäusern sehen die Katastrophen nochmal ganz anderst aus...

    Zitat

    Original geschrieben von Sencer
    Das würde ich nun nicht auf eine Stufe mit naturwissenschaftlichen Theorien setzen, da die empirische Untermauerung der Theorien doch m.E. (als zugegebenerweise Laie im Bereich Freud) unterschiedlich stark ist, um nicht zu sagen auf einer qualitativ ganz anderen Ebene stattfindet.

    Da hast Du sicherlich Recht! Von der Wissenschaftlichkeit her gibt es da völlig andere Voraussetzungen. Worauf ich hinaus wollte war lediglich, dass diese Theorie ähnlich radikal in deren Denken einschlug wie die anderen beiden, weil sie ihr Weltbild ziemlich umkrempelte.

    Mir war nochmal wichtig zu betonen, dass die Sache im Biounterricht eingeführt werden soll und dass es keinen Reliunterricht gibt. Ich meine herausgelesen zu haben, dass das zumindest einigen hier nicht so ganz klar ist/war ;)


    Entscheidend daran ist für mich, dass es für die religiösen Typen *die* Chance ist, überhaupt einen Fuß in die staatlichen Schulen zu bekommen.