... wen interessieren überhaupt die Beine... wenn sie auch schöne Augen hat?
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Beiträge von DUSA-2772
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Zumal: warum ängstlicher fühlen? Wenn etwas passiert, wird es höchstwahrscheinlich auch passieren. Selbst in London konnten die Täter nicht vorher gefasst werden - trotz der vielen Überwachungskameras (und nirgendwo gibt es mehr davon als in England).
Sicherheit ist ein subjektives Gefühl und das lass ich mir weder von Terroristen nehmen, noch von geifernden Medien und Politikern. Ich lasse mich auch nicht von dem Spitzenplatz der Kriminaldelikte Frankfurts beeindrucken - außer einigen Bereichen, wo ich eh nix zu suchen habe (und die erkennt jeder vernünftige Mensch) dürfte Frankfurt sicherer sein als so mancher Bahnhof bei Nacht in den vielen Käffern drum rum. Außerdem würde ich ja den Terroristen genau in die Hände spielen: wenn ich zu Hause bleibe und meine Freiheit und Demokratie hier nicht mehr nutze, haben sie ihr Ziel mehr oder weniger erreicht.
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Zitat
Original geschrieben von bLaCkFoX
IMHO kann das der gemeine Bürger nicht beurteilen, was inwiefern nötig bzw. übertrieben ist, da er nicht auf die selben Informationen zur aktuellen Sicherheitslage zugreifen kann - Aber das nur nebenbei.Trotzdem konnte mir noch niemand den Sinn erklären, warum es die Sicherheit meiner Nachbarn und überhaupt aller erhöht, wenn nicht nur meine sämtlichen Emails (und Forenbeiträge) "mitgeschnitten" und demnächst auch noch für 7 Jahre aufbewahrt werden. Zumal - würde ich wirklich was kriminelles im Schilde führen - auf altbekannte Tools wie PGP mit 4096bit-Schlüssel zurückgreifen würde und das ganze noch in bunten Landschaftsaufnahmen verstecken würde. Gut, vermutlich wird das eh nicht mehr lange legal sein...

Wie gesagt - ich will gar nicht abstreiten, dass es inzwischen eine realistische Bedrohung von ein paar Fundamentalisten gibt. Nur nützt es imho wenig jetzt hier einen Überwachungsstaat aufzuziehen um wenige potenzielle Täter mit einem Riesenaufwand dingfest zu machen und das auf Kosten der Bürgerrechte. Sinnvoller wäre es mal zu gucken, aus welchen Gründen diese Leute so einen Hass auf den Westen entwickeln / entwickelt haben - manchmal denke ich, wir sollten uns nicht über die paar Attentate wundern sondern vielmehr darüber, dass wir nicht wöchentlich irgendwo ne Bombe unter den Hintern geschoben bekommen... Aber das erfordert ja eine kritische Selbstrelexion des eingenen Handelns und womöglich eine Veränderung des eigenen Handelns - dann doch lieber mit den Knüppel pauschal auf alles draufschlagen
Und - so blöd es sich anhören mag - wer Star Trek: Deep Space 9 gesehen hat wird ahnen, dass mir mit draufschlagen auf Dauer gesehen nicht sehr weit kommen werden.P.S.: Wer eine Erklärung nicht von einer Rechtfertigung unterscheiden kann wird mein Posting vermutlich nicht so auffassen, wie ich es intendiert habe

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Ja, natürlich soll Hysterie gefördert werden, was denkt ihr denn? Je nervöser der gemeine Bürger gehalten wird, desto leichter lassen sich ihm weitere Überwachungsmaßnahmen (sei es Telefon, Internet, Video in der Öffentlichkeit, verdachtsunabhängige Personenkontrollen mit der Möglichkeit des 24-Stunden-Einbuchtens, usw. - ähhh, gilt eigentlich das Briefgeheimnis noch und wenn ja wie lange?) als für seine persönliche Sicherheit hochdienlich und notwendig verkaufen. Und der kleine Bürger atmet beruhigt auf in dem sicheren Gewissen: "die da oben tun was!".
Ich will damit ja gar nicht abstreiten, dass es einige ganz wenige Bekloppte auch in Deutschland gibt. Aber die werde ich nicht mit dem systemischen "Mehr desselben"-Fehler, den alle (!) begehen, einfangen und wenn meist erst, wenn es eh zu spät ist.
Inzwischen ist es bei solchen Sachen nützlich zu fragen: "wem bringt das was?" - das "wozu machen wir das?" ist nur noch rein philosophischer Natur.

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Stichwort System:
Leider besteht ja noch kein valides Diagnoseinstrument, welches "Denken in Systemen" gut misst. Den daran scheitern die meisten Leute und sehen eher nur die offensichtlichen Ursache - Wirkung - Zusammenhänge. Wenn jetzt z.B. mein ICE auf einer Teilstrecke nicht das volle Tempo fahren kann, weil der Zug vor ihm welcher dasselbe Gleis benutzt mit Lokschaden langsamer fährt als geplant, hat nicht nur der Zug davor Verspätung, auch mein ICE verspätet sich. Da die Zeit später nicht aufgeholt werden kann (z.B. weil andere Züge "vorgeschickt" werden, statt auch noch zu warten, womit sich die gesamte Verspätungszeit noch mehr potenzieren würde), ergibt sich daraus eine Art kaskadenförmiger Verspätungen bei diversen anderen Zügen, die mit meinem Zug eine Art Subsystem bilden. In Stadt 1 warten 1-2 Züge, in Stadt 2 auch wieder 1-2 Züge usw. Entsprechend ergibt sich ein gewisser Dominostein-Effekt und nicht nur ist plötzlich mein ICE und der Lokschadenzug vor ihm mit Verspätung, sondern gleich noch ein ganzes Bündel weiterer Züge.Aber naja. Ich fahre zum Glück immer nur eine Strecke wo der ICE durchfährt (zwar mit diversen Haltestellen), das ist relativ stressfrei. Auch sonst gucke ich, dass wenn ich mal wo andersthin mit dem Zug unterwegs bin, dass ich nicht oft umsteigen muss. So gesehen bin ich auch recht zufrieden mit der Bahn - außer, dass es natürlich schon ins Geld geht auf die Dauer. Aber es gab ja 5 Lidl-Tickets...

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Den hier fand ich auch nicht schlecht: It's just a lollipop!
Garantiert jugendfrei und ein Schelm, wer böses dabei denkt! 
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Den wahren Grund für die ständigen Verspätungen hab ich bisher noch nie in der Zeitung gelesen oder mal öffentlich gehört: jeden Tag schmeißen sich in Deutschland afair 1-4 Personen vor irgendnen Zug. Und bis die Strecke wieder befahrbar ist, dauert dann eben...
Mein Vater hatte neulich einen Zugführer bei sich... der hatte grad den 7. (in Worten: sieben!) überfahren. Und dann auch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert... es gibt wohl bestimmte Stellen, wo nicht nur die Gleise leicht zum Drauflatschen gut erreichbar sind, sondern auch gleich um die Ecke gewisse Einrichtungen, in denen die Leute über dem Durchschnitt zum Suizid neigen.
Das mit den Verspätungen nervt trotzdem. Einmal umsteigen müssen geht gerade noch, wer öfters umsteigen muss kann echtes Pech haben. Im Zweifelsfall ist der letzte Anschlusszug nachts dann auch weg - suppi. Und da die Leute ständig auch nur Kleinigkeiten an schlechten Erfahrungen machen, werden diese natürlich auch gerne rumerzählt. Zumal die Bahn ja auch - perfekt deutsch - damit wirbt, immer besser zu werden. Würden die sich hinstellen und sagen: "die angegebenen Abfahrts- und Ankunftszeiten sind lediglich Richtwerte" wären sie glaub besser dran. Aber mach das mal in Deutschland, wo zwar jeder schlampig arbeitet, aber von allen anderen Perfektion erwartet

Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh, wenn ich die Bahn nicht mehr groß brauche.
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Hotels dürfen auch für JEDEN einzelnen TV zahlen. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen.
Und dass die die Beiträge senken würden, selbst wenn jeder zahlt, ist ja wohl der Lacher des Monats! Ich versteh jetzt schon nicht, warum der Mist regelmäßig teurer wird, wo alle anderen einsparen! Sorry, dann werden eben nicht mehr 13 Orchester bezahlt und nicht bei zig Sendeanstalten 10 Radiosender! :mad: Mit "Grundversorgung" hat das schon lange nix mehr zu tun! :mad: Demnächst liefern sie noch eine Tageszeitung an alle Haushalte sowie ein Wochenmagazin / eine Wochenzeitung - der Bürger muss ja informiert werden und braucht was unabhängig finanziertes

Die Verwaltung von den Gebühren dürfte auch einiges kosten (denn die GEZ sitzt zwar in Köln, zuständig ist aber natürlich die regionale Sendeanstalt) und was die für ihre private Haustürgestaposchnüffler monatlich zahlen (und die bekommen afaik schon Provision, wenn sie nen "Schwarzseher" enttarnen) sowie die intelligenzgeminderte "schon GEZahlt?"-Werbung an Kohle im Monat raushauen möchte ich auch lieber nicht wissen.Ich bin ja durchaus für öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber bitte nicht uferlos wie inzwischen, sondern auf bundesweit 5 TV-Sender und von mir aus 20 Radiosender beschränkt. Mit minimalistischen Internetauftritten und ohne Streaming ins WWW, wofür sie bald auch noch kassieren werden. Was die da veranstalten ist größenwahnsinnig - und da die Politik ihre Leute dahin abschiebt (so ein Intendantenpöstchen ist sicherlich nicht unattraktiv) spielen sie natürlich mit, anstatt einfach mal die Gebühr zu halbieren.
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Allerdings liegen die zwei Etap-Hotels recht weit außerhalb - das eine in Marsdorf, das andere fast in Rath. Auf jeden Fall ein gutes Stück zu fahren, sprich, entweder nüchtern mit dem Auto oder fahruntüchtig mit dem Taxi... damit wird es auch für echte Sparbrötchen nicht so billig, wie es auf den ersten Blick ausschaut

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Für einige besonderst Preissensible werden auch die Kosten ne Rolle spielen, ob sie sich letztendlich anmelden oder nicht

Cool fänd ich nach wie vor das Anmeldeformular
