"Statistics are interessting. What they cover up is crucial."
Zitat
Original geschrieben von andi2511
Die landläufige Meinung über manche Studiengänge resultiert allerdings auch aus reiner Unwissenheit. Was man in einem Fach wie Psychologie lernen könnte was man sich nicht auch im Selbststudium beibringen könnte oder jenseits von "Laberei" liegt, lässt sich eben deutlich schwerer vermitteln.
Meist hilft da ein Blick in die Studien- bzw. Prüfungsordnung 
Und da erkennen wir für die Dipl.-Psych.s:
Grundstudium: Deskriptive Statistik, Inferenzstatistik, Methodenlehre, Skalierungen, Testtheorie Teil 1 (klassische Testtheorie), Biologie (Grundlagen der Genetik), Physiologie (Nervensystem, Stoffwechsel) [bisher sehr psychologisch, oder? :D], Differenzielle Psychologie, Sozialpsychologie, Entwicklungspsychologie, Allgemeine Psychologie (Wahrnehmung = alle Sinnesorgane von der Physiologie bis zu Wahrnehmungsphänomenen, Lernen, Motivation, Denken).
Hauptstudium: Sozialpsychologie, Klinische Psychologie, Verhaltensmedizin, Psychopathologie, Pädagogische Psychologie, Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie, Diagnostik, Verkehrspsychologie, Markt- und Werbepsychologie, Testtheorie Teil 2, Multivariate Datenanalysen und noch ein Nebenfach nach Wahl.
Wer meint, in dem Studium mit Zahlen und Mathe nix mehr am Hut haben zu müssen, fliegt meist schon im Grundstudium
Und nach meiner Erfahrung können außer den Mathematikern natürlich nur noch ein paar Soziologen mit der Menge und Tiefe an Statistik- und Datenanalyseverfahren mit den Psychos mithalten :p
Ansonsten iss die Frage in der Tat Käse... gejammert wird überall und jeder natürlich am lautesten...