Drei Anmerkungen:
1. Als Anfangsverdacht wird nicht nur die Überweisung an der Verein dienen, sondern auch die Server-logs. Man kann bestimmt nachvollziehen (zumindest für einen bestimmten Zeitraum), von welchen IP-Adressen aus auf die (illegalen) Server bzw. deren Inhalte zugegriffen werden. Und da wir uns ja langsam wieder zum Überwachungsstaat entwickeln, sind die Provider verpflichtet, die Zugangsdaten mit jeder aufgerufenen Seite / IP für 6 Monate zu speichern. Somit sollte sich auch nachträglich herausbekommen lassen, von welchem Telefonanschluss Filme runtergeladen wurden (Übertragungsmenge ist ja wohl auch protokolliert).
2. Soweit ich das verstanden habe, hat die c't sich da reingemogelt und ist so/deshalb an Schriftstücke gekommen - welche sie der Staatsanwaltschaft jetzt als Beweismittel zur Verfügung stellt. Und nicht umgekehrt, dass sie auf dunklen Kanälen Beweismaterial vom Staat bekommen haben.
3. Dass Tipps an Nachrichtensender herauslaufen ist wohl völlig normal. Das war schon bei zig Festnahmen so und es dürfte auch einem Herrn S. nicht gelingen, irgendwem nachzuweisen, dass die Staatsanwaltschaft hier "offiziell" Infos herausgegeben hat, die sie nicht herausgeben hätten dürfen. Da reicht ein kurzer Hinweis abends beim Bierchen "Ey, in der Hauptstraße soll es morgen beim Tschibo ein echtes Schnäppchen geben - solltest Du Dir angucken *winkwink*" und es ist nix, aber alles gesagt. Wo bleibt die Phantasie dieser Leute? 
Ob sich der Aufwand lohnt >40.000 Leute strafrechtlich wegen ein paar Filmchen zu verfolgen weiß ich allerdings auch nicht. Aber die Unterhaltungsindustrie möchte es ja auch nicht kapieren, dass das gemeine Volk für ein faires Angebot bereit ist, Geld zu bezahlen - denn in deren Businessplan steht nur "abzocken" und "verklagen" sowie "wir sind *keine* Lernende Organisation (P. Senge is wrong!)"...