Beiträge von DUSA-2772

    Zitat

    Original geschrieben von SL45Freak
    .... Wenn jemand berühmtes sowas passiert, hat das nunmal öffentliches Interesse - find ich auch OK.

    "Berühmtes" :eek:³ :confused:


    Albert Einstein ist berühmt.


    Dieser kleine von RTL rangezüchtete Möchtegern-Star-Klon-Knülch ist vielleicht bekannt - aber für "berühmt" lassen wir doch bitte mal die Kirche im Dorf! Danke.

    Zunächst mal: wenn einer der Mods schon den Titel editieren soll, dann zunächst mal den Katastroph entfernen ;) Dazu gabs schon genügend Threads... ;)



    Aber BTT.
    Musik-DVDs machen für mich irgendwie hauptsächlich Sinn, um auch zuzugucken. Zum "nebenher Laufen lassen" tut's auch eine CD.


    Meine absolute Lieblings-Musik-DVD ist natürlich "Rush in Rio", das Abschlusskonzert der Tour 2002 :)
    Der Sound ist vielleicht nicht excellent aber trotzdem sehr gut (Soundcheck davor war nicht mehr). Hier gigantische Band, weil es nur drei Leute sind - die egal was sie spielen auf der Bühne kaum miteinander kommunizieren, was für mich das eigentlich faszinierende ist. Außerdem isses ne Doppel-DVD, auf der 2. Disc gibt es noch 3 Songs, wo man aus 3 Kameras eine fortlaufend wählen kann (u.a. auch vom Schlagzeugsolo, nach dem man keine Fragen mehr hat) und eine Doku zur Brasilientour, die sowohl witzig als auch rührend ist.


    Dann gibts von Rush noch "A Show of Hands", Konzertmitschnitt von 1988 - etwas hektisch geschnitten, excellenter Sound und die beste Liveaufnahme von La Villa Strangiato :cool: Leider keine Specials, weil nur ein Rip der Laserdisc.


    Von Nightwish gibt es einmal "From Wishes to Eternity", ein Livekonzert von 2000. Tarja Turunen singt live noch besser als im Studio. Dann gibt es noch mehr eine Doku-DVD von der Band, "End of Innocence", wo aber als Special ein Livemitschnitt von 8 Songs drauf ist, der den Kauf allein schon rechtfertigt.


    Von The Corrs hab ich hier auch noch 2 DVDs rumstehen ("Unplugged" und "Live at the Royal Albert Hall") - die sind nu definitiv was fürs Auge und lassen sich auch ohne Ton genießen :D


    Queensryche - "Live Evolution": nicht alles sehenswert drauf, aber allein Geoff Tate und Pamela Moore im Duett singen zu hören fetzt.


    Hab ich fast vergessen: richtig cool ist die mal die Queensryche - "Operation Livecrime" - DVD von 1991 (2001 auf DVD erschienen) - Lightshow von Howard Ungerleider und Pamela Moore singt auch hier wieder live bei Suite Sister Mary.


    Dream Theater: "Metropolis 2000: Scenes from New York" - hier gibt es v.a. immer wieder die Video-Ausschnitte mitzuverfolgen, die live auf den Leinwänden mitliefen (extra inhaltlich zu dem Konzeptalbum gedreht).


    Weniger Musik-DVD als ein Instruktions-Video für Schlagzeuger: Neil Peart - A Work in Progress. Herr Peart erklärt in depth wie er die ganzen Drumpatterns zu dem 1996 erschienen Album "Test for Echo" kreiert hat, spielt einzelne Sektionen nach, erzählt was über Techniken, Tempi halten, krumme Takte spielen, wie er sein Kit aufgebaut hat und was er nach >20 Jahren spielen noch von Freddy Grubber beigebracht bekommen hat. Dazwischen sieht man ihn dann, wie er die einzelnen Stücke vom Album zur Musik spielt. Die DVD läuft 3:40h, ist aber in Deutschland nicht ganz so einfach zu bekommen :-/

    Naja, ist halt eines dieser Lifestyle-"Medikamente". Da die Wirkzusammenhänge recht eindeutig sind, wird die tägliche Pille da schon ganz gut eingreifen. Iss halt nur ne Kostenfrage (550Euro im Jahr plus Preissteigerung über die Jahre natürlich) ;)


    Übrigens hatten wir dazu schonmal einen Thread (da hatte ich auch noch 2 Seiten verlinkt, vorletzter Beitrag) :)

    Auch wenn ich das Insel-Kauderwelsch sonst nicht wirklich gerne höre: die Rolle MUSS mit einem Briten besetzt werden.
    Des Amis Kaugummislang passt da einfach nicht. Allein das Zuhören vom "very british English" hat schon den Effekt, dass man mit geschlossenen Augen eine Person vor sich sieht, die nur mit zusammengekniffenen A*schbacken stocksteif durchs Leben rennen kann ;)

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Aber Herr Kolleesch: F90.x und 314.x , das hättest selbst du wissen können... ;)

    So weit hinten hab ich nie geblättert :D In meinem Feld reicht dieses Diagnostikum (wobei die Teilnehmer an Tischen oder im Kreis sitzen):



    ;) :D


    Und gibt es eigentlich etwas, woran Herr Neuberger mal ein gutes Haar gelassen hätte? Ich kenne jedenfalls kein Konzept, dass er nicht schon in der Luft zerrissen hätte ;) Mir ist der Mann hochsympathisch, zumal er bestechend oft recht hat.


    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    ..., aber Erwachsene nehmen die Problematik ja auch selbst wahr und versagen einfach oftmals an dem gesellschaftlichen Leistungsdruck. Dass in der persönlichen Situation dann das Gefühl des Versagens auftaucht anstatt eine Gesellschaft eventuell zu hinterfragen kann ich wie gesagt aus meinem nächsten Umfeld berichten.

    Naja, das lässt sich für so ziemlich alles sagen in dem Bereich. Die Ausgangsfrage ist immer, was ist "normal" und dann entsprechend eine Abweichung von dieser Norm, was letztendlich als diagnostisches Kriterium mit aufgenommen wird. Und das unterliegt immer gewissen gesellschaftlichen Strömungen.


    Es ist z.B. kein Wunder, dass "Workoholismus" oder "Arbeitssucht" noch nicht in den Katalogen mit aufgenommen ist (im Vergleich mit z.B. "Spielsucht"). Es wird auch nie mit aufgenommen, eher konvertiert der Papst zum Islam. Begründung: 1. würde man im Kaptialismus niemand eine psychische Störung anheften und behandeln wollen, der 80 und mehr Stunden die Woche unter völliger Selbstaufgabe seiner Firma oder anonymen Shareholdern Geld in die Kasse spült. 2. Die Herren Professoren, die das Privileg haben am ICD bzw. DSM mitzuarbeiten, sind selbst allzuoft Workoholics - sonst würden sie da nämlich gar nicht mitarbeiten. Und wer sagt schon freiwillig zu sich selbst "Hey, ich hab ne Störung und müsste mal an meinem Lebenssil was ändern - auf Kosten des Ruhms, in den Entwicklungsausgaben des ICD/DSM namentlich erwähnt zu werden"? Ebent. ;)


    Insgesamt hat die Gesellschaft schon immer so reagiert, Abweichler auszusortieren, anstatt sich von diesen Leuten auch ein Stück weit hinterfragen zu lassen. Wie heißt es so schön? "Wenn Du in den Abgrund starrst, starrt der Abgrund in Dich zurück."

    Was wollte ich als Personalchef mit einem veralteten Zeugnis? Außerdem: zumindest aus Hessen kenne ich es so, dass auf den 4 Seiten Abizeugnis die Noten beider Abijahrgänge, sprich 12 und 13 komplett aufgelistet sind. Von daher wäre das dann redundant und ein definitives Ausschlusskriterium ;)



    Kurzbewerbungen: Geh mal von aus, dass die nicht in so eine Mappe rein muss. Das Anschreiben liegt ja normalerweise auf der Mappe - und dann hast Du ja nur noch 1 oder 2 Seiten ;) Steck die Sache aber bitte in einen B4-Umschlag in eine Klarsichtfolie (an der Seite offen) - das Papier 2mal knicken sieht ziemlich bescheiden aus ;)

    Die meisten Firmen setzen noch vor ihren eigenen Bewerbertest einen kleinen Eingangstest. Abgefragt werden Textverständnis und schlussfolgerndes Denken. Wer den Test besteht, kann sich bewerben.


    Welche der multiple choice Antworten würdest Du zu dem von Deiner auserwählten Firma ankreuzen? (Mehrere Antworten sind richtig, es müssen alle richtigen angekreuzt werden!)
    [ ] Bewerber müssen mit ihrer Bewerbung abwarten, bis sie das Zeugnis des ersten Halbjahres der Abschlussklasse (meist 13. Klasse) bekommen.
    [ ] Weibliche Bewerberinnen können sich jederzeit bewerben.
    [ ] Männliche Bewerber mit einer Ausmusterungsbescheinigung bzw. Wehrdienstbefreiungsbescheinigung können so verfahren wie weibliche Bewerberinnen.
    [ ] Männliche Bewerber die ihren Wehr- oder Zivildienst ableisten müssen, können sich direkt nach dem Abitur bewerben.
    [ ] Männliche Bewerber, die ihren Wehr- oder Zivildienst ableisten können sich frühstens ca. 6 Monate vor Ablauf des Dienstes bewerben. Da die Bewerbung nach Abschluss des Abiturs liegt, muss selbstverständlich auch das Hochschulreifezeugnis beiliegen.
    [ ] Wenn das Abiturzeugnis beiliegt, ist es sinnvoll auch noch das Zeugnis der 13./I mitzuschicken.


    ;)


    SCNR!

    Ist ADS inzwischen eigentlich im DSM drinne? Im ICD-10 bestimmt nicht... Naja, vermutlich sind se da grad am einarbeiten für die nächste Version. Wie gesagt, ist nicht meine Baustelle, ich vertreib mir meine Arbeit mit den anderen Verrückten ;)


    Und dass der Hausarzt einen gleich zum Psychologen weiterschickt ist zwar wünschenswert, passiert aber leider noch viel zu selten. Abgesehen davon braucht man inzwischen ja auch kein Überweisungsschein mehr und kann zu niedergelassenen Psychotherapeuten direkt hingehen. Adressen gibt es z.B. bei der KV oder bei den Krankenkassen. Also nix wie hin, wenn der Leidensdruck schon so hoch ist und wir uns auf TT für Dich die Köppe zerbrechen ;)



    OT Merlin: was machst Du eigentlich beruflich - so ein (mindestens) bisserl Ahnung hast Du ja offensichtlich auch :)

    Frische Luft und Bewegung haben noch keinem geschadet. Also A*sch hoch und nicht nur träge zu Hause vor der Flimmerkiste gesessen! Letzteres dürfte sich jetzt nicht gerade positiv auf die physiologischen Sachen in Deinem Hirnkästchen auswirken... (wie war das mit der Serotonin-Hypothese?) Was das Gedächtnis angeht: das will trainiert werden, und zwar täglich. Die ganzen Nummernspeicher, PDAs, Notebooks usw. tragen nicht gerade zu einer besseren Gedächtnisleistung bei :-/


    Allerdings kann es gut sein, dass es (auch) für Dich mit Sauerstoffzufuhr und Bewegung ("Still pumped from using the mouse...") nicht getan ist. Weiteres kann nur ein Experte klären - wozu die Mediziner (leider) nicht (immer) gehören... Vorab zwei Links, wo Du selbst nachlesen und auch ein kleines "Screening" ankreuzen kannst:
    http://www.kompetenznetz-depression.de/
    Weitere Seite inkl. Fragebogen



    Edit:
    Das ist zwar absolut nicht mein Fachgebiet, aber soviel ich mitbekommen habe, geht es bei ADS - wie der Name schon sagt - um Aufmerksamkeitsdefizite. Also Zappeligkeit, Konzentrationsschwächen, einem zu viel an Antrieb usw. mit (zu) viel Agitation.
    Bei der Depression ist es eher das Gegenteil: träge, Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit usw. (vgl. Links). Allerdings gibt es auch eine "agitierte Depression", die nicht ganz so leicht zu diagnostizieren ist.


    Wenn ich lese dass Du nachmittags sehr viel schläfst: wie gut schläfst Du denn nachts? Einmal stundenmäßig und v.a.: schläfst Du durch, hast Du sehr viele Traumphasen (REM-Phasen) und wachst Du morgens erholt oder eher erschöpft auf? Evtl. empfiehlt es sich, weniger (!) zu schlafen. Also nachmittags mal den Wecker auf 30min stellen.


    Ansonsten kann ich mich nur wiederholen und den anderen anschließen: ab zu jemand, der sich damit richtig auskennt (und nicht nur ein paar Stichpunkte aus seinen Diplom-Lernunterlagen aufschnappt ;)).