Ohne hier jetzt die komplette Theorie des sozialen Vergleichs auspacken zu wollen... 
... ist zumindest für mich Star Trek ein recht gutes Beispiel dafür, wie es in einer Welt ohne Geld aussähe. Natürlich würden wir, die zum Arbeiten gezwungen sind, um finanziell über Wasser zu bleiben, erstmal ein paar Jährchen auf der berühmten faulen Haut liegen. Irgendwann wird sich aber (fast) jeder dazu entschließen, etwas SINN-volles zu machen, was dann auch der Gesellschaft wieder in irgendeiner Form zu Gute kommt. Und es würde nach wie vor Leute geben, die mit wenig nicht zufrieden sind, sondern nach "höherem" streben (z.B. ein Raumschiff zu kommandieren :D). Vielleicht ist der Neid weg oder stark reduziert, aber nach wie vor würden wir uns mit anderen vergleichen. Zumal wir nur im (sozialen) Vergleich auch etwas über uns selbst lernen 
Eine der Hauptursachen sehe ich heutzutage darin, dass nur die allerwenigsten den Luxus haben, sich in ihrer Arbeit selbst zu verwirklichen, oder, etwas einfacher ausgedrückt, sich in der Tätigkeit die sie derzeit ausüben, wieder zu finden. Viele würden lieber etwas ganz anderes machen / arbeiten, nur gibt es in dem Bereich entweder keine Stelle oder kein bzw. wenig(er) Geld.
Wenn jemand durch eigene Anstrengung es schafft, das zu machen, was er gerne möchte und dabei viel Geld zu verdienen (oder auch nur viel Geld verdienen), gebührt dem Anerkennung (die man hier wie diskutiert nur seltenst bekommt). Öfters dürfen wir aber mit angucken, wie es Leute hauptsächlich über Vitamin B, Klüngel, Reingeboren-sein, networking oder dämliche Castingshows zu nem Sack voll Kohle bringen. Und da wird man natürlich schnell neidisch, wenn man da keine Chancen hat oder nicht mit dabei ist...