Hi Suga!
Nachdem ich hier einen Sherpa-Suchtrupp zusammen hatte, um meine Unterlagen aus dem Diplom zu finden
bin ich doch tatsächlich fündig geworden :eek: Abschnitt Verhaltensmedizin - Migräne (4 handgeschmierte Seiten Stichworte)... Ich hab zwar nimmer groß Ahnung von (hatte ich die jemals?), aber vielleicht ist ja was für Dich dabei.
Neben Medikamenten gibt es schon noch einige Sachen, die Du beachten und auch machen kannst.
Unter "Vorbeugung" hab ich hier was von Vermeiden exzessiver Essgewohnheiten (Tyramin, Nikotin, Alkohol Zitrusfrüchte), Regelmäßigkeiten im Tagesablauf (schlafen, essen) und Vermeidung von zu viel psychischer und physischer Belastung (so denn als Auslöser im Kopfschmerztagebuch identifiziert) stehen. So ein bisserl weißt Du ja offensichtlich schon, in welchen Situationen die Migräne bei Dir kommt. Also z.B. auch, ob es mit Stress (Serotonin) zusammenhängt. (Eine gescheite Diagnostik ist schon auch wichtig - also nicht nur, dass Du es hast, sondern auch das ganze Drum-rum.)
In den verschiedenen Phasen der Migräne kann man wohl auch diverse Sachen einsetzen, z.B. Entspannungsverfahren wie Biofeedback oder Progressive Muskelrelaxation. Die Reflexhypothese besagt ja, dass es erst eine Prodomalphase mit Vasokonstriktion = Durchblutungsminderung gibt, auf die der Migräneanfall mit Vasodilatation folgt. Entsprechend kannst Du lernen, die Verengung bzw. Erweiterung der Blutgefäße zu beeinflussen. Damit verhinderst Du effektiv schon das Zusammenziehen der Gefäße und auch das plötzliche Erweitern.
Weiterhin gibt es kognitive Verfahren, z.B. die Konkordanztherapie (von Gerber, Miltner et al).
Falls Stress mit ein Auslöser ist, wär es hilfreich sich mit Ursachen und besserem Umgang mit Stress auseinander zu setzen.
Wo es da jetzt Therapien für gibt, weiß ich leider auch nicht. Jedenfalls gibt es da schon sehr gute Ergebnisse - ich fürchte allerdings, dass sich davon noch nicht bei jedem Arzt was rumgesprochen hat
Falls Dein Neurologe nix weiß (oder es gar als "Blödsinn" abstempelt), kannste ja auch mal bei Deiner Krankenkasse nachfragen.
Oder unser anderer Psychoonkel, der sich in dem Metier besser auskennt, schaut hier nochmal vorbei 
Denn mal daumendrück für ein schmerzfreies Wochenende! 
P.S.: Wenn das jetzt ein wenig zusammenhangslos ist bitte ich das zu verzeihen - mir fallen gleich die Augen zu
Ggf. einfach nochmal genauer nachfragen, morgen kann ich hoffentlich wieder besser denken als gerade...