Beiträge von DUSA-2772

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    Original geschrieben von jabrokoss
    am anfang habe ich in nem buch nachgelesen, dann habe ich viel bei freunden geholfen.
    mittlerweile gehe ich an so gut wie alles dran. das kommt mit der zeit, wenn man nicht ganz unbegabt ist - solche leute gibt es halt auch.
    ...
    was andere in handys stecken, stecke ich in werkzeug *g*

    :eek:
    Du erschütterst mein klischeehaftes Weltbild :D :p :D [small](Und obige Sätze allein aus dem Zusammenhang gerissen zitiert sind auch nicht von schlechten Eltern... :D)[/small]



    Um noch was zum Thema beizutragen:
    Ggf. gibt es auch Angebote in der örtlichen VHS.

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    Original geschrieben von lazybee
    ..., dann Aufenthalt in Boutiquen in München, wo ich alles mitnehme was mir ins Auge sticht und ich schon immer haben wollte... :D Ein typischer Kaufwahn halt... :D Jeden Tag sieht man was neues... :rolleyes:

    Frauenproblem, oder? :D




    Ich würde auch zu Vorständen nur noch im T-Shirt und in einer bequemen Outdoorhose gehen, statt mich in unbequeme Anzüge oder gar Halsstricke zu schmeißen. Das würde ich konsequent nur noch den Leuten überlassen, die im Glauben leben, sie sind so viel wert wie ihr Anzug - und unten drunter aber eigentlich arme Schweine in einer von der Frau gekauften weißen Schießer Feinripp... :p

    Um das Geld zu vermehren würde ich nicht arbeiten. Dazu fehlt mir die Ambition :D
    Hinzu kommt, dass ich am besten arbeite und die Leute, mit denen ich arbeite, dann am meisten etwas davon haben, wenn die Arbeit ins spielerische geht und in einer entspannten Haltung stattfindet. Da kann ich Zahlen- und/oder Zeitdruck so gut gebrauchen wie ein Kropf oder ne dritte Schulter ;)
    Was ich im Vergleich zu jetzt ändern würde wäre einmal die reine Wochenarbeitszeit und mich von den Vollpfosten in den Chef- und Verwaltungsetagen unabhängig machen. Wenn ich im weitesten Sinne Dienstleistung für andere erbringe, sollte man auch annähernd so handeln... :rolleyes: Wenn dann ein finanzieller Gewinn am Ende bei rum kommt ist natürlich fein (auf Dauer für Verlust arbeiten wär mir dann auch zu blöde), aber die Höhe wär mir relativ wurscht. Das Gefühl, etwas geschaffen zu haben lese ich wenn nicht am Kontostand ab, sondern ob die Leute mit denen ich arbeite etwas von mitnehmen können.

    @ Hightower: hab das mit der Immobilie mal ergänzt :)


    @ zufaul: dtrollige Antwort :rolleyes:
    Aber schön, dass Du alle zum Schreiben annimierst, selbst aber so wenig wie möglich von Dir preis gibst ;) Denn von läppischen 100.000 Einmalzahlung wird wohl niemand auf Dauer seinen Job hinschmeißen können, es sei denn, er könnte das im Grunde jetzt schon.... (oder kann tatsächlich schon das Ableben voraussehen oder plant, sich unter einer Brücke heimisch zu machen...)

    Das ist eine gute Frage um zu sehen, wer alles langfristig denken und rechnen kann ;) :cool:


    Ich würde zunächst mal so rechnen:

    • Aktuelle Schulden :D
    • Geld für Grundstück + Villabau auf selbigem, alternativ: Hauskauf/Imobilienerwerb, oder alternativ: vorhandene Grundstücke von sämtlichen Grundschulden befreien - alles inkl. der Notarkosten [small](für 15min Schriftsatz mit persönlichen Daten von der Sekretärin versehen lassen und in weiteren 15min diesen mit atemraubender Geschwindigkeit vorlesen und unterschreiben lassen kassieren die mehr Kohle als jede Edelprostituierte...)[/small]
    • Beiträge zur privaten Altersvorsorge bis diese in die Auszahlung gehen
    • sämtliche anderen Versicherungsbeiträge bis zum 100. Lebensjahr inkl. Steigerungen (v.a. Krankenkasse!)
    • Fixkosten zum Lebensunterhalt (Strom, Wasser, Gas, Grundsteuer, Benzin, Internetzugang, Grundversorgung Lebensmittel, etc. - mit angenommener Inflation von 3%)
    • Sonderrücklage für die letzten 5-10 Lebensjahre (die sind ggf. nämlich hölle teuer! :eek: )
    • alle ca. 5 Jahre einen flotten Neuwagen, Wert ca. 50-90T :D
    • Summe X, um z.B. Eltern eine finanzielle Freude zu machen (z.B. Schulden vom Hausbau, Neuwagen, so in der Art)
    • Summe Y, um all den Schickschnack zu kaufen, den ich immer schon mal haben wollte, aber keine Kohle für hab (angefangen von einer neuen HiFi-Anlage bis zum einem der limitierten Drumkits von Neil Peart....)
    • monatliches Taschengeld zum Ausgeben
    • Geld für 2x Skiurlaub und 1x Sommerurlaub pro Jahr
    • Weiterhin, so vorhanden (bei mir tw. schon): "erweitertes" Geld zur finanziellen Versorgung der Freundin und für den Fall der Familiengründung auch der Kinder bis zum Abschluss deren Ausbildung. Da kommt dann ja auch nochmal einiges zusammen, auch wenn man die Kinder nach der Schule nur rudimentär unterstützen möchte...
    • Jungs, nicht vergessen: im Falle einer Scheidung die Ausbezahlung und Unterhalt von Frau und Kind(ern) mit einkalkulieren! :D (SCNR!)


    Das würd ich dann erstmal aufaddieren, dann abziehen was gleich von der Gesamtsumme ausgegeben wird. Danach kann ich überlegen, wie viele Zinsen jährlich von abfallen, die man mit in die Berechnung einbeziehen kann - zum Leben sollten da mindestens so viel anfallen, wie mein aktuelles Jahreseinkommen plus die aufgezählten "Sonderausgaben".



    Und dann würde ich auf 50% oder so meine Stelle reduzieren und v.a. die Dinge machen, die mir Spaß bringen (einige Teile meiner Arbeit machen mir tatsächlich richtig Spaß!). Evtl. würd ich mich auch selbstständig machen und gucken, was mit Dingen, die mir richtig Spaß bringen für Kohle reinkommt. Diese Einnahmen kann man dann ja als "Spielgeld" irgendwo verblasen oder unter Familienmitgliedern, ggf. sehr guten Freunden oder auch Hilfsorganisationen spendabel verteilen. Wenn ich Lust auf Spiränzchen hätte - z.B. bei der nächsten US-Tour von Rush der Band hinterherreisen :cool: - würd ich einfach unbezahlten Urlaub einlegen. Jedenfalls käme nur rumhocken für mich auch nicht in Frage!




    P.S.: Der Text von Vito ist eine schlechte Kurzfassung von der Anekdote von der Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll, 1963! ;)

    Die Innenstadt ist ganz nett, v.a. der Kurpark hat was (gleich daneber: Kurhaus, Staatstheater, Spielcasino). Wenn Du einen Abend in die Sauna willst, ich glaub die Kaiser Friedrich Therme war's, die imposant und sehenswert ist (war selbst noch nicht dort). Dann gibt es noch den Neroberg - auch da war ich schon ewig nicht mehr...


    Mal gucken, vielleicht fällt mir noch mehr ein, das war jetzt ganz spontan aus dem Ärmel geschüttelt :)

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ein wenig differenzieren muss man aber schon, Sencer. Denn ich kann das Risiko eines Verkehrsunfalls minimieren, wenn ich
    a) kein Auto fahre
    b) Straßen meide
    c) mich von allen zurückziehe.
    (fiktiv)

    "Fiktiv" ist der springende Punkt ;)
    Genauso fiktiv:

    Zitat

    Vor einem Terroranschlag kann ich mich nicht in der weise schützen, weil es mehr willkürlich auftritt. Die Bahn, die benutzt man schonmal. In den Urlaub werden auch die meisten von uns fliegen.

    Vor einem Terroranschlag kann ich mich persönlich schützen, indem ich a) keine Bahn mehr fahren (wozu?), Urlaub auf dem Fahrrad in einer Rundreise durch die deutschen Wälder mache (Sport hält fit!) und ich - Du ahnst es ;) - mich von allem zurückziehe.


    Für die tägliche Praxis sind vermutlich mehr Leute auf ihr Auto im Stadtverkehr, auf Landstraßen und Autobahnen angewiesen als Personen in Regional- und Fernzügen. Statistisch bleibt das Auto das höhere Risiko zu sterben, das lässt sich nu mal nicht wegdiskutieren.

    Zitat

    Wahrscheinlich, so vermute ich, möchte man sich der Gefahr eines Verkehrsunfalls garnicht erst bewußt sein. Denn dann würde keiner mehr in den Wagen steigen.

    So ist es. Der Mensch ist nu mal ein sehr irrationales Wesen, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Zig Menschen entwickeln eine Angst vor'm Fliegen (auch ohne Terrorismus), fahren aber täglich 20km mit ihrem Auto - zum Teil auch noch notorisch ohne Sicherheitsgurt. Zur Abwechslung verfallen inzwischen einige in Terrorgefahrhysterie und -panik trotz Autofahren und verkennen hier die Statistik. Dem zugrunde liegt wohl auch die banale, aber bei jedem Menschen vorhandene Täuschung der eigenen Unverwundbarkeit. Denn am Steuer hab ich es ja in der eigenen Hand! Ich bin in Kontrolle! Ja, ist man ja auch - bis zu dem Punkt, wo ich die Kontrolle in einer besonderen Situation verliere - und wie schon geschrieben gehen in Deutschland einige Tausend Menschen jedes Jahr bei drauf, Kontrolle hin oder her. Den gefestigsten Glauben, den die Deutschen haben ist doch, man könne ein Auto bei 100 oder gar 180km/h noch kontrollieren ;) Diese Leute haben vermutlich noch nie ein Fahrsicherheitstraining mitgemacht oder wenn dort nur wenig gelernt...


    Ich wohne in der Nähe von Frankfurt am Main. Durch die vielen schönen Skyskraper möchte man meinen ist das hier wie gemacht als Anschlagsziel, von den ganzen Bänkern, welche die 3. Welt dank dem dominierendem Wirtschaftssystem verarmt halten mal ganz zu schweigen. Wenn Du noch einen Blick in die angesprochene Kriminalitätsstatistik wirfst, magst Du lieber einen großen Bogen um diesen Moloch machen ;) Trotzdem lebe ich hier ganz gut in meiner eigenen Illusion der Unverwundbarkeit und kenne die "Schwächen" der Statistik (der Flughafen mit dort anfallenden Verstößen gegen diverse Einreisegesetze zählen mit in die Kriminalitätsstatistik der Stadt) - die Wahrscheinlichkeit, dass mir auf dem Weg über die A66 etwas zustößt ist zigmal höher, als dass mich ein Terroranschlag oder eine kriminelle Handlung in der Stadt trifft (zumal ich gewisse Straßen meide, weil ich gewöhnlich keine "Handgranate und Stoff beim Jugo holen gehe" :D).



    Mein Fazit: weil Ängste zum großen Teil irrational sind, lässt sich mit ihnen wunderbar spielen, auch mit dem Ziel, Leute zu manipulieren. Das wussten Staats- und Religionsführer schon immer für eigene Zwecke auszunutzen - die einen mehr, die anderen weniger. Und nur weil wir eine Demokratie haben bedeutet das nicht, dass das bei uns nicht auch vorkommt.