Beiträge von DUSA-2772

    Zitat

    Original geschrieben von bluebasic
    DUSA-2772 biologie student ? :D

    Ne, Diplom-Psychologe :D
    Da geht es in drei Pflichtveranstaltungen im Grundstudium nur um Wahrnehmung - und da ist dann alles dabei: Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Tasten. Und zwar angefangen vom physiologischen Aufbau der Sinnesorgane bis zu den lustigen Phänomenen, die auftauchen :) (Das coolste Experiment war das Aubert-Phänomen (zum Gleichgewicht) - bei einem Mädel in unserer Gruppe lief die Kurve aber sowas von schief, dass wir uns fragten, wie sie es überhaupt schafft, senkrecht zu stehen :D)


    P.S.: Wow - lang her, dass ich mal ein Posting um 4Uhr erstellt habe - war Biologenparty? ;)



    @SF: was willst Du uns damit mal wieder sagen :confused: Sometimes your postings are nothing but cryptive...

    Hey, Canada :cool:


    Ich würde mir an eurer Stelle einfach mal eine groooße Landkarte schnappen und überlegen, was ihr sehen wollt. Die Frage ist auch, wie viele km ihr in den drei Wochen zurücklegen wollt... Und ob Ankuftsflughafen gleich Abflughafen sein soll (grüß mir den Pearson Int. Airport, YYZ - Namensgeber eines der genialsten Instrumentals :cool: ;))...


    Von Toronto zu den Niragara Falls ist es nicht so weit - je nach Verkehr würde ich ca. 1,5Std. schätzen - also ein Tagesausflug. Wenn auch Montreal mit dabei sein soll, würde sich anbieten von Toronto aus erstmal ein Stück Richtung Norden durch Ontario zu kuven zum Georgian Bay und dann Richtung Ottawa und danach durch Quebec (State).


    Ich war bisher nur in Toronto und das ist auch schon gut 12 Jahre her :( Trotzdem eine nette Stadt mit viel anzugucken (auf dem CN Tower kann man oben durch Glasscheiben am Turm runtergucken - sofern man es in den verglasten Aufzügen die außen dran nach oben fahren bis oben schaft :D). Kanada ist ein großes Land - allein sich die Landschaften anzugucken ist schon überwältigend.


    Wenn ihr eh mit nem WoMo fahren wollt, würde ich fast gar nix planen, sondern einfach mal drauf los fahren und gucken, wohin die Straße führt :)


    Viel Spaß!!!


    Nachtrag: Hast Du die Seite bzgl. F1-Tickets schon gesehen?
    Wobei ich nur Tickets kaufen und den Rest der Reise selbst organisieren würde - Flüge und Miet-WoMo, ggf. Hotel in Toronto etc

    Zitat

    Original geschrieben von wer?
    Das Referat ist über die Glaubwürdigkeit von Tests.(Ich muss dann halt auch die Fragen analysieren und so...)Und da fand ich den über die Schizophrenie doch recht interessant!:)

    Naja - da hast Du Dir ja was vorgenommen...

    Zitat

    ... Es handelt sich um eine heterogene und bisher noch wenig verstandene Reihe von Störungen, die aus praktischen Gründen nach ihrer typischen Dauer in eine Gruppe anhlatender wahnhafter Störungen und eine größere Gruppe akuter vorübergehender psychotischer Störungen unterteilt wird. ... Die hier angegebenen Unterteilungen sind als vorläufig zu betrachten. ...
    (Quelle: IDC-10 Kapitel V, F20 Schizophrenie)

    Zu den 7 Fragen: soweit ich das sehe, fragen sie (lediglich) die wichtigesten Symptome ab (genauso geht der Test zur Depression vor, der im anderen Thread verlinkt ist).
    Wenn Du also etwas handfestes referieren möchtest, solltest Du meiner Meinung nach die Fragen des Tests den Kriterien gegenüberstellen, die im ICD-10 aufgelistet sind (zu finden hier). Der ICD beinhaltet Klinisch-diagnostische Leitlinien, anhand derer Diagnosen zu allen möglichen Sachen gestellt werden.


    Denn mal viel Glück! :)

    Mir fehlen immer noch ein paar Realnames:


    2ndHandyline
    Cheesy
    Der_Mond
    Gunn
    ID4
    lart
    nowa
    nowa’s Neffe (unter welchem Nick listen?)
    seb99


    Schickt mir doch bitte eine realname@onlinehome.de für das Namensschild. Falls jemand anderes die Namen von Leuten auf der Liste weiß, könnt ihr mir das natürlich auch so mailen, ich werde eh - zumindest bis Samstag morgen - erhaltene Namen von der Liste streichen.


    Noch was:
    wie gehen wir vor bei Personen, die ech schon mit ihrem richtigen Namen hier gemeldet sind (also Nick=Name)? Mein Vorschlag: ich setzte den Namen einfach in die Mitte rein - denn zweimal über und unter der Linie sieht ein bisserl blöd aus, oder?


    C U!
    Daniel alias DUSA


    EDIT:
    Listenabgleich und -update. Übrigens: Einige von euch haben auch immer noch nicht bezahlt! ;)

    bluebasic: Jepp, fast richtig :) Nur zerfallen in den Stäbchen und Zapfen keine Vitamine sondern ein lichtempfindlicher Stoff ("Sehpurpur").
    Und das Phänomen heißt in der Tat Nachbild - bei schwarz-weiß Bildern entsteht entsprechend ein weiß-schwarzes Nachbild, wenn wir (ein-)farbige Flächen fixieren, entstehen farbige Nachbilder (die aber nicht so lange anhalten) - es müsste dann die Gegenfarbe zu sehen sein (also bei blau entsteht ein gelbes Nachbild - wenn wir anschließend auf eine weiße Fläche gucken) :)


    Beispiel:



    Anleitung: zunächst das schwarze Kreuz in der Mitte fixieren. Wenn die roten Flächen verschwinden (Achtung: GIF mit 2 Frames!), sollte ein farbiges Nachbild in cyan (landläufig: grün) zu sehen sein.



    Die sich bewegende Spirale (wurde hier schon gepostet bzw. Link drauf gesetzt) erzeugt übrigens auch ein Nachbild. Hier hab ich die Spirale auch zum Runterladen. Empfehlung: 30-60s die Mitte fixieren und gleich danach den Handrücken angucken! Keine Angst, es werden keine Borg-Implantate aus der Haut rausspringen (auch wenn es so aussieht) :D

    Also von allen Störungen ist die Schizophrenie imho einer der komplizierteren. Ein Blick in den ICD zeigt: da gibt es zich Unterformen, die auch von anderen Störungen abgegrenzt sein wollen. Ok, vielleicht hab ich es auch nur nicht richtig kapiert, weil die klinische Psychologie nie so recht mein Ding war ;) Trotzdem bleib ich zunächst mal bei obiger Aussage...


    Soll Dein Referat generell zu der "Glaubwürdigkeit von Tests" gehen, oder jetzt speziell zu Schizophrenie? Und in welchem Rahmen überhaupt? Sehe gerade in Deinem Profil, dass Du noch Schüler bist - also wohl für die Schule. Wenn das wirklich speziell zum Thema Schizophrenie sein soll, kannst Du Deinem/r Lehrer/in einen schönen Gruß von mir sagen und ob sie wirlich meint sich in diesen medizinisch-psychologischen Themen auszukennen ;)


    Allgemein zu Tests:
    Wissenschaftlich entwickelte Tests (also nicht den Schmarn in den Zeitschriften von Brigitte bis Men's Health) gehen durch mehrere Entwicklungsphasen. Unterschieden wird zwischen verschiedenen Gütekriterien: Objektivität, Reliabilität und Validität (um mal die wichtigsten zu nennen). Reliabilität bedeutet Zuverlässigkeit - also mal unabhängig davon, was ich überhaupt messe, wie gut wird es gemessen und kann ich mich auf die Ergebnisse verlassen. (Wenn Du Bock hast, wirf an dieser Stelle ein, dass die Reliabilität oft mit "Cronbach's Alpha" für die "interne Konsistenz" angegeben wird :D) Bei der Validität wird im Prinzip geguckt, ob ich auch das messe, was ich messen will.


    Vorgehen ist in groben Zügen: Items aus einem Itemuniversum zum Thema auswählen, erste Zusammenstellung und auf erste Teststichprobe loslassen. Da wird erstmal geguckt, ob die Items Taug haben. Gute bleiben drin, schlechte fliegen raus. An der zweiten Teststichprobe werden dann die anderen Kriterien genauer bestimmt.


    Fazit: wenn ein Test gescheit entwickelt wurde und bei mehreren, groß genugen Stichproben überprüft wurde, sind die Aussagen relativ genau und "glaubwürdig". Für den klinischen Bereich gibt es verschiedene Test- und Interviewverfahren, mit denen sich Störungen wie Schizophrenie sehr gut diagnostizieren lassen. Wobei dass nicht heißt, dass man nicht trotzdem kritisch damit umgehen sollte.
    Auch in anderen Bereichen gibt es viele zuverlässige Tests - Du kannst ja mal bei der Testzentrale von Hogrefe vorbeisurfen :)


    Wobei diese kleine Abhandlung jetzt vermutlich für Schule etwas zu weit ausgeholt - grenze erst nochmal Deinen Arbeitsauftrag ein. Wir mussten an der Uni zwei Seminare zu Testtheorie besuchen - das lässt sich schwerlich in einem Referat unterbringen... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von haiko_fries
    Das heisst also, dass Dvd Brenner nur bedingt dazu geeignet sind, um Dvd-Filme zu kopieren. ...
    Eigentlich versteh ich das aber nicht, wieso es nicht geeignete Rohlinge gibt. Machen die Firmen das wegen Raubkopien etc, oder warum?

    ROFL!!! :D
    Hm - Deinem Profil nach bist Du 19 und wohnst mit Hamburg auch nicht auf dem hintersten Land... Du willst mir/uns doch wohl nicht wirklich weiß machen, dass Du von dem Streit der Musik- und Filmindustrie gegen all die bösen Tauschbörsen im Internet, in denen hemmungslos MP3s und ganze Spielfilme "raubkopiert" werden noch überhaupt nie etwas gehört hast ;) :D
    (SCNR - also bitte nicht persönlich nehmen ;))


    Ansonsten: warum es noch keine Brenner gibt, die auch 2-Layer-DVDs beschreiben können kann ich auch nicht beantworten - es wird zum einen mit an der Filmindustrie liegen, zum anderen werden die Hersteller die technischen Probleme noch nicht gelöst haben (oder zumindest nicht zu akzeptablen Preisen).


    Mit den ganzen Tools, die man zum Rippen etc. braucht kenn ich mich dann allerings auch nicht mehr aus. Näheres findest Du aber vielleicht hier im Forum :)
    Ansonsten findet sich da auch was in einigen alten c'ts und Chips (evtl. auch dort online http://www.chip.de ) oder gar Chip-Sonderheften (z.B. erhältlich im gut sortierten Zeitschriftenhandel, i.e. Hauptbahnhof).

    Zitat

    Original geschrieben von xoduz
    DUSA: Danke, guter Ansatz, aber fuer 150 Woerter ein bisschen viel!

    Du wolltest es ja auch nicht abschreiben ;) Die Kunst ist ja jetzt die hier im Thread genannten Anregungen in eigene Gedanken zu formulieren. Eine weitere Kunst ist, daraus keinen ausufernden Roman zu schreiben (was vor allem für die "Labersäcke" ein leichtes wäre :D), sondern sich mit ca. (! - oder?) 150 Wörtern relativ kurz zu halten.


    :)

    Ok, here's my food for thought ;)


    Gewöhnlich gehen wir ja davon aus, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass völlig verschiedene Menschen miteinander klar kommen. Vor allem in Firmen ist das die "normale" Erwartungshaltung und alle sind dann überrascht, wenn da zwei oder mehrere sich nicht so gut verstehen und miteinander auskommen.
    Die Sache ist aber viel entspannter, wenn man es andersrum betrachtet: es ist eine große Leistung aller Beteiligten, wenn die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben funktioniert :eek:


    Wie kommt es zu dieser zunächst mal ungewöhlichen Sichtweise? Für uns selbst kommen uns (fast) alle unsere Handlungen "logisch" vor und wir können (fast) alles was wir tun mit guten Argumenten rechtfertigen (auch größtenteils mit situativen Variablen). Deshalb kommen wir für gewöhnlich auch ganz gut mit uns selbst aus.


    Wenn wir hingegen andere beobachten ist es ja oft so, dass wir sie für völlig bekloppt halten :D (bestes Beispiel: deutscher Straßenverkehr ;)) - was auch mit daran liegt, dass wir die Handlungen mehr der Person und weniger der Situation zuschreiben. Außerdem kommen uns viele Sachen an anderen auch völlig irrational vor (fragt doch mal eure Freundin, wenn ihr schon wieder mit nem neuen Handy ankommt ;)). Im Freundeskreis tolerieren wir diese "kleinen Macken" der anderen uns sehen galant darüber hinweg - andererseits sind es ja auch oft die Sachen, die einen sympathisch machen :)


    Anders hingegen aber im Berufsleben, wo wir uns die anderen um uns rum eben nicht aussuchen können. Wer mal in einer Firma mit mehr als einer Person gearbeitet hat weiß ja, wie über Kollegen und viel mehr noch den Cheffe geschimpft wird ;) Oder anderes Beispiel: geht mal bei der Bahn ne Fahrkarte kaufen oder noch besser umtauschen. Oder zu einer der netten Behörden auf der Stadt. Die Liste ließe sich endlos fortsetzten (wie wär's mit: "die Postings von ..." :D). Oft haben wir da zwar Glück, öfters aber laufen wir kopfschüttelnd raus und wundern uns, dass überhaupt noch irgendwas funktioniert.


    Und deshalb sagt Sartre ganz richtig: "Hell is other people!" :)