Tja, und für mich klingen die Briten, als hätten sie ein Stock im Hintern... 
Anyways...
Bei den Persönlichkeitsverfahren gibt es alle möglichen. Unterscheiden würde ich die folgendermaßen:
* Eigenschaftsbeschreibungen, die dann kategorisiert werden zu Dimensionen
Bekannt sind hier das Freiburger Persönlichkeitsinventar und ein Verfahren aus USA, wo mir der Name grad mal wieder nicht einfällt
Und das Buch, wo da einige beschrieben sind liegt im Büro... Was ich an diesen Tests bemängel ist, dass sie sozusagen Zettel an Dich kleben, Motto "Du bist soundso". Dadurch ist da eher wenig Änderung vorgesehen. Natürlich haben sie auch eine Aussage, schließlich wurden sie / die meisten testtheoretisch untersucht/evaluiert.
* Persönlichkeitsinventare
Hier ist v.a. der Myers-Briggs Type Indicator zu nennen und die amerikanisch-deutsche fast-parallel- Entwicklung Golden Profiler of Personality (einer der Kerle heißt Golden, daher der Name). Die haben einen völlig anderen Ansatz, der im Kern im Grunde auch nicht überprüfbar ist, denn er geht auf C.G. Jung zurück. Der postuliert, dass der psychische Apparat zwei Funktionen hat: 1. wahrnehmen 2. Bewertung des Wahrgenommenen. Myers & Myers-Briggs haben die zwei Funktionen noch um zwei Einstellungsskalen erweitert. Heraus kommen 16 Typen, die Präferenzen beschreiben - und innerhalb der Typen damit Veränderung erlauben, denn es wird nur eine Aussage über die Präferenz, also wo man sich am wohlsten mit fühlt gemacht. Auch der Test ist inzwischen gut evaluiert/validiert in verschiedensten Kulturen.
Was allen gemein ist: Persönlichkeit sagt keine Leistung voraus. Nur gibt es eben auf dem Sektor einen Haufen windige Leutchens, die Kohle verdienen wollen und auch vor gefakten Validitätsstudien nicht zurückschrecken. Und nichtsahnenden BWLern und Juristen in den Entscheiderpositionen in Unternehmen kann man halt auch viel verkaufen, die haben da logischerweise wenig Ahnung. Und wenn dann so ein Blender kommt - ist ruckzuck ein Persönlichkeitstest oder schlimmeres wie graphologische Gutachten zur Eignungsdiagnostik verkauft 
Entsprechend ist der Einsatz- und Verwendungszweck in der Personalentwicklung zu sehen, nicht in der Eignungsdiagnostik / Auswahlverfahren. Z.B. in Teamentwicklungen oder auch in Führungskräfteworkshops lässt sich da einiges machen und arbeiten.
Ok, genug der Theorie 
Wenn Du z.B. den MBTI machen willst, es gibt wohl einige "Schmalspurkopien" frei im WWW, ansonsten kann man den auch online oder bei entsprechenden Anbieterngegen Geld durchführen. Wobei normalerweise noch ein Gespräch dazu gehört.
Aptitude tests - waren das die Begabungstests? Da fiel mir das Bochumer Berufs-Dingensbums Test oder Inventar ein von Hosiep. Ist aber auch nicht frei zugänglich (wie eigentlich alle Verfahren - einmal sind die geschützt, weil sie nicht jeder dahergelaufene anwenden soll/darf, außerdem wollen zugelassene Personen damit ja auch ein paar Groschen verdienen ;)) soweit ich weiß. Wenigstens taugt das Bochumer ... Inventar dazu, eine Vorhersage zu machen, welche Berufsfelder geeignet sind.
Und dann gibts noch die Intelligenztests, wie z.B. der Intelligenz Struktur Test (IST) von Amthauer, Neuauflage von 2000 sowie den HAWIE (war das Hamburg-Wechsler I-test für Erwachsene?). Englischsprachige kenn ich da gar nicht :eek: Die basieren eben auf dem Jäger Intelligenzmodell, das von dem berühmten G-Faktor ausgeht. Das sprachfreie Verfahren von Raven hingegen basiert auf nem anderen Modell, aber 1. führt das hier zu weit und 2. bekomm ich das aus dem Kopf auch nicht mehr zusammen 
Und überhaupt reicht es langsam mit dem Braingepose, oder? 
P.S.: noch paar Buchtipps...
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