Beiträge von DUSA-2772

    Was meinst Du mit "PI"? Steht das für Personal Inventory oder was :confused:


    Mit C.G. Jung hatte das zumindest nichts zu tun, der hat sich ein paar mehr Gedanken zum Persönlichkeitsmodell gemacht ;) Der hat u.a. zwei psychische Funktionen postuliert, die sich heute u.a. im Persönlichkeitsinventar MBTI / GPOP wieder finden und in etwas vereinfachter Form in dem - ich komm nicht drauf - afair das mit den 4 Farben. Egal.


    Jedenfalls ist das eine Dein Selbstbild und das andere das von Dir wahrgenommene / vermutete Fremdbild. Gibt also nochmal weiteren Aufschluss. Prognostisch für eine Berufseignung würde ich dem allerdings eine Validität von .02 maximal unterstellen - also komplett für die Tonne ;) :D Eigenschaften mögen zwar eine Person beschreiben, sagen aber erfahrungsgemäß nichts über die berufliche Leistung aus.

    Ok, denn schreib ich halt doch nochmal was.


    Ja, Kleider machen Leute ist mir bekannt, in der 7. Klasse afair gelesen, wie auch irgendwann den Hauptmann von Köpenick ;) Scott Adams - der wie ich dem Konzept zuneigt, dass wir eh aus dem Unterbewussten handeln und das dann hinterher rationalisieren ;) - geht sogar so weit, dass er mit dem nötigen ;) meint, es werden zumindest in den großen Unternehmen eh nur die Leute mit "very good hair" befördert - as long as they're tall, too.


    Und wer ist denn diese ominöse Coco C.? Eine Dame aus der Mode oder Kosmetikbranche? Sorry, eine oberflächlichere Brache mit aufgesetzteren emotions (die bei den Männern dann schnell in den klischeehaften Rumgetucke endet...) gibt es imho kein zweites Mal ;)


    Ich will ja nicht ausschließen, dass Form und Inhalt auch zusammen gehen. Nur wird imho diese Korrelation eben überschätzt. Und oben genannte Literatur beschreibt ja nicht nur die positiven Folgen für den einzelnen, wenn er rein von der Kleidung bzw. dem Äußeren beurteilt wird, sondern eben auch, wie einfach der gewöhnliche Mensch zu täuschen ist. Es ist eben bequemer, seinem Schnellurteil zu folgen, als sich näher mit etwas/jemand zu beschäftigen. Und wie es in einem Menschen wirklich aussieht, was und wie er denkt und fühlt erfährst Du eben nicht von seinen Klamotten.


    Um das nochmal abzugrenzen: ich sage damit nicht, dass es egal ist, wie ich jetzt zu einem Anlass wie einer Beerdigung geht! Auch ich bin der Meinung, dass man sich da nach den Konventionen richten sollte, zumindest innerhalb eines bestimmten Rahmens.


    Mir fällt spontan eine Person ein, die auch eher schlampig gekleidet rumläuft und der ich jetzt durchaus zutrauen würde, "underdressed" zu einer Beerdigung zu erscheinen. Nur wäre ich eben nicht verärgert darüber, sondern würde mich egal wie über sein Erscheinen freuen. Aber das bin eben ich, ich hab da ein anderes Verhältnis zum Äußeren. (Ich würde übrigens auf meiner Hochzeit auch keinen *mit* Krawatte - dem Symbol, was das Gefühlszentrum Bauch vom Ratiozentrum Kopf abschnürt - reinlassen :eek: ;))



    Zum Schluss hab ich dann auch noch zwei Zitate:


    "Aber wer braucht Tiefe, wo die Oberfläche so gleißend ist wie die Wüstensonne und Illusionen erzeugt wie die Fata Morgana einer Oase."
    (keine Ahnung von wem)


    So much mind on the matter, the spirit gets forgotten about
    Like a righteous inspiration overlooked in haste
    Like a teardrop in the ocean, a diamond in the waste
    Some world-views are spacious -- and some are merely spaced

    (Neil Peart - taken from 'Grand Design')

    Irgendwer hatte doch auf dem Camp anno 2004 dieses "Bullensperma" :D dabei. Oder war das auch ein Eigenimport aus dem Nachbarland?


    Ansonsten würd ich mal in ner Feinkostabteilung gucken, die sich auf so Leckerlis spezialisiert haben oder vielleicht hast Du auch in nem Schokoladenladen Glück (v.a. gibt's da noch ganz andere Schokocremes - leider auch teurer als Nutella & Co.). Und im Zweifelsfall: Eb*y :D Und irgendwo hier im Forum hatten wir auch schon nen Thread, wo so ein Onlineshop genannt war, der alles mögliche an Importlebensmitteln hatte...

    Ein Rabbi ist voller Verzweiflung und ruft seinen Gott an:
    "Gott, mein Sohn ist zum christlichen Glauben konvertiert, was soll ich nur tun?!?"
    Da antwortet Gott: "Tröste Dich, das ist mir mit meinem auch passiert!"
    Da hakt der Rabbi nach: "Ja, aber was soll ich jetzt bloß tun?"
    "Mach es wie ich: schreib ihm ein neues Testament!"


    :D

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Wenn ich mir den Buchtipp so ansehe, kann ich damit 150 Jahre alte Thesen eines Trierer Bürgers assoziieren.


    Wenn der Mittelstand erstmal zusammengebrochen ist beginnt die Revolution.....

    Naja, ganz so schlimm isses nicht ;)


    Es wird hauptsächlich dargestellt, dass der Vermögenszuwachs des obersten 1% weltweit um ein vielfaches größer ist (relativ gesehen) als aller anderen Gruppen und wie das auch auf meine und Deine Kosten geht. Und es wird nicht zur Revolution aufgerufen, sondern Überlegungen angestellt, wie sich die globalen Probleme, die sich aus der Vermögensumverteilung ergeben, auch global gelöst werden können. Oder wie zumindest Ansätze aussehen könnten. Denn die obersten 1% sind - zumindest ein Teil von ihnen - ja auch nicht dumm, die wissen auch, dass es nicht ewig für sie so weitergehen wird. Und entsprechend gibt es die ersten, die eine größere Verantwortung übernehmen wie z.B. der sonst vielgescholtene Bill Gates, der sein halbes Vermögen in eine Stiftung investiert.


    Und es wird deutlich, warum die lokalen, also nationalen Versuche nur Flickwerk bleiben können (ergo die neuste dt. Erfindung der Reichensteuer), da die Wirtschaft inzwischen eh global agiert und sich um die Politik einen **** schert.

    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    BTT: Natürlich kann ich das Argument der ,3% der keinem weh tut in diesem Gehaltsgebieten, verstehen. Allerdings bleibt bei mir der Beigeschmack dass Leistung zusätzlich „bestraft“ wird.

    Frag doch erstmal Deinen Geschäftsführer, ob er überhaupt die 250.000 Euro im Jahr verdient, um die es hier als Grenze überhaupt geht. Und wenn er verheiratet ist, muss das gemeinsame Einkommen ja bei 500.000 Euro liegen, damit die 3% mehr überhaupt greifen.
    Erfahrungsgemäß heiraten wir Kerle in hohen und gut bezahlten Positionen sozial "nach unten", einmal, weil es weniger ähnlich gut bezahlte Frauen gibt und dann noch, weil die gut verdienenden Frauen sich weniger bieten lassen was so die Vorstellungen von Zusammenleben angeht. Dann doch lieber ein Mädel mit bis zu 50.000 Jahreseinkommen, die dann beim ersten Kind schön zu Hause bleibt ;) Und damit kann ich - einen gescheiten Ehevertrag und die Heiratsurkunde vorausgesetzt - dank Ehegattensplitting bis zu 249.000 bzw. dann bis zu 499.000 Euro ganz alleine verdienen.


    Und so viele Personen dürften das in Deutschland imho nicht sein, oder?

    Zitat

    Was der Vergleich mit dem Personalchef angeht kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn der Personalchef fälschlicherweise eine Person einstellt die dem Unternehmen mehr Geld kostet als Sie einbringt, dann würde ich nicht wirklich in der Haut der Person stecken die das zu verantworten hat.

    Ich weiß nicht, wie viele Personalchefs Du kennst. Ich kenne einige. Und ich habe von meiner Ausbildung her Ahnung von Personalauswahlverfahren. Glaub mir, in Deutschland wird zum größten Teil mit stümperhaften Verfahren das Personal ausgewählt - entweder selbst gestrickt, weil es darf ja nichts kosten oder von einer Unternehmensberatung zusammengestrickt, die das Verfahren nicht mal evaluiert hat. Und das sind ja nur die Einstellungsverfahren - sprich, Leute, die ich nach ihrer Probezeit wieder rauswerfen kann.


    Viel besser wird es noch bei Auswahl für höhere Positionen. Da gibt es seltenst extra Verfahren, sondern da wird oft der mit der besten Leistungsbeurteilung hingesetzt - und wie die zustande kommt, wissen eigentlich alle. Es mag ja Ausnahmen geben, aber wenn ich meinen Protegé befördert haben will, klappt das auch. Und wenn Du Dir anguckst, wie Führungskräfte bzgl. ihrer Führungstätigkeit in Deutschland abschneiden... zwar alle überzeugt von sich bis oben hin, aber unter dem feinen Anzug dann doch nur ne Schießer Feinripp... (sorry für die Polemik, aber wenn ich "durch Leistung aufsteigen" höre, find ich das ähnlich polemisch - da gilt eher, dass jeder bis zur persönlichen Unfähigkeit aufsteigt, oder sie hochgesetzt werden, um unten die Produktivität nicht aufzuhalten).


    Fazit: der Personalchef schläft nachts sehr sehr gut, egal welche Pfeife er eingestellt oder befördert hat. Im Spiel der organisatorischen Mikropolitik hat der andere Sorgen...

    Zitat

    Ich wünsche mir den Bau wieder, der Druck im Vertrieb ist definitiv höher.

    Bank? Versicherung? ;)
    Klar, der Vertrieb bekommt da immer mehr Druck. Der Unterschied ist: wenn sie Dich wegen Fehlentscheidungen doch mal feuern sollten, konntest Du mit Deinem Gehalt je nachdem nicht ganz so einfach ein Polster aufbauen wie die Herren in den Positionen über Dir (nicht unbedingt gleich Dein Chef, sondern weiter "oben"). Und da die nur "strategische" Arbeit leisten, die sich auch schwerer in Zahlen fassen lässt wie Deine Stückzahlen, müssen die schon mehr Scheiße bauen, um zum nächsten Unternehmen weitergegeben zu werden. Und mit dem persönlichen Vermögen haftet da - zumindest als Angestelter - niemand oder wird zur Kasse gebeten.



    Ansonsten bleibt für mich festzuhalten:
    Insgesamt wird weltweit der Mittelstand geplündert und die Kohle nach oben verteilt. Das lässt sich auch in Zahlen belegen, nur juckt das keinen groß, weil selbst die nationale Politik da mehr oder weniger machtlos ist. Wer 250.000 bzw. 500.000 verdient wird einen guten Steuerberater haben, damit die 3% nicht so doll schmerzen. Und die global Player wie aktuell in der Presse Siemens rechnen ihre Steuer auf Null oder nahe Null runter - sowas kann brasax wohl nicht, dazu ist er zu klein und muss sich zur Kasse bitten lassen...


    Noch ein Buchtipp:
    Sabet, Huschmand (2005): Globale Maßlosigkeit. Der (un)aufhaltsame Zusammenbruch des weltweiten Mittelstandes.
    Patmos.

    Nein, es ist keine Zumutung und die zwei Sachen schließen sich auch nicht unbedingt gegenseitig aus.
    Aber wenn die Leute bei ner Beerdigung keine anderen Sorgen und Probleme haben als sich über den von mir aus auch objektiv schlechten Kleidungsstil eines Trauergastes aufzuregen... Ich persönlich würde mich vielleicht kurz wundern, würde aber insgesamt die Anwesenheit begrüßen, denn - imho - darum geht es.


    Meine Beobachtung insgesamt in dieser auf Werbung, sorry, Marketing und Kommerz getrimmten Gesellschaft ist eben der eindeutige Trend zu "form over substance" - Inhalt(e) sind relativ egal oder zweit- bis viertranging, solange nur die Form und das Styling stimmt. Und als jemand, der den Dingen gerne unter die Oberfläche schaut bin da eben ein wenig von angepi...epst...

    Zitat

    Original geschrieben von lama666
    [Conway]
    Viel kann man dazu nicht sagen, denn die Ausstattung ist nirgendwo genau beschrieben. Falls es komplett Alivio wäre, dann ok, aber falls es sich dabei nur um das Schaltwerk handelt, dann ist es nicht so gut.


    Das Agattu von Kalkhoff ist recht homogen ausgestattet und kostet 500€: http://kalkhoff.de/bikes/bike_…t.asp?kat=allround&ID=71#


    An dem Rad ist die Alivio-Schaltung (Hebel + Umwerfer) mit glaub 24 Gängen, V-Brakes (frag mich jetzt nicht nach der Firma, falls es da Unterschiede gibt), eine einstellbare Federgabel von RST, Nabendynamo (auch hier keine Ahnung welche Firma) und noch eine gefederte Sattelstütze, wo sich das Gewicht einstellen lässt.


    Ich bin auch kein Fachmann auf dem Gebiet... von daher weiß ich nur, dass es für 500 Tacken ganz ordentlich ausgestattet scheint. Klar, statt der Alivio gibt es bessere Schaltungen von Shimano, nur finden die sich - soweit ich das beobachtet habe - wenn an teureren Rädern. Oder es sind dann Mountain Bikes, die keine Straßenzulassung haben wegen eingespartem Licht etc. nur soll es soweit ich verstanden habe ja ein Trekkingrad kompatibel zur StVO sein. Die Firma Conway selbst kenn ich allerdings auch nicht - aber da kenn ich mich auch Null aus, ich weiß nur, dass ich ein Giant habe, das für meine Bedürfnisse ausreicht ;)


    Von daher: weitere Kommentare sind willkommen! :)

    Zitat

    Original geschrieben von Vampyre
    ...


    Falls du spezifische Panasonic fragen hast kannst dich gern per pn melden.

    Och, das geht doch auch hier im Thread :)


    Ich hab mir mal den Test auf dpreview durchgelesen. Das mit dem Farbrauschen klingt ja eher wenig erbaulich... Zu dem größeren Display mit weniger Pixeln als der Vorgänger sag ich mal lieber nix :rolleyes: Und ich hatte sie schonmal im Laden in der Hand, dieser Joystick-Nippel ist imho nicht der weite Wurf der Bedienfreundlichkeit. Na, ich werd einfach mal weiter gucken (bin noch in der Orientierungsphase, nix dringendes), v.a. wie so die Canon PowerShot S3 IS im Vergleich abschneidet.