Beiträge von DUSA-2772

    Damals, früher, als ich noch zur Schule ging, gab es noch gar keine Handys. Komischerweise waren in absolut dringenden Fällen auch wir über das Sekretariat der Schule dort telefonisch erreichbar. Das scheint meine Generation, die ja inzwischen zumindest anfängt die Schulen mit Kindern zu befüllen (oder auch nicht :D) inzwischen vergessen zu haben :rolleyes: Den Eltern würde ich jedenfalls mit diesem dämlichen "Argument" was husten. Auch wenn der Besitz eines Handys was anderes suggerieren mag: Schüler sind keine Jung-Manager, die jederzeit erreichbar sein müssen, sondern in der Schule sind sie, um dort was zu lernen.
    Und auch Schüler kommen wunderbar ohne Anrufe über die Schulstunden. Außer natürlich, man hält sich für besonderst wichtig, dass man sowas nicht nach der Schule regeln kann - und wichtig kommt ja bekanntermaßen von Wicht ;) Und natürlich ist es für viele eine Einschränkung, wenn sie bis 13:00 Uhr nicht schon 1-5 Euro an SMS verplempert haben können. Womöglich muss man sich mit seinen Freund/innen auch noch unterhalten in mehr als 160 Zeichen :eek: :D



    Auch damals, zu meiner Schulzeit, waren Walkmen gerade tierisch hipp. Da die Schulleitung inkl. Kollegium und Elternbeirat auf die verwegene Idee kam, wir, die Schüler sollten doch in den Pausen bitteschön sozial miteinander interagieren anstatt jeder seine eigene Musik einsam in verteilten Ecken stehend hören :eek: ;), wurden die Dinger auf dem Schulgelände per Hausordnung verboten. Obwohl die Walkmen systembedingt sehr groß waren, hatten natürlich trotzdem etliche Schüler ihren mit in der Schule. Der "Trick" war eben, den Walkman samt Kopfhörer auf dem Weg vom Schulbus zum Schulgelände in seiner Tasche verschwinden zu lassen, wo man ihn nach der Schule eben wieder rausholen konnte. Wer zu dämlich dazu war und noch den Kopfhörer um den Hals trug, war seinen eben für den Tag los. Und v.a. im Winter war es dank dicker Jacken möglich sich ein ruhiges versteckte(re)s Eckchen auf dem Schulhof zu suchen, um mal mit nem Kumpel in die neuste Marillion Single reinzuhören :p



    So gesehen blasen die für mich nur heiße Luft durch die Gegend, denn was in den 80igern mit den Walkmen sich regeln lies, lässt sich eben heute mit Handys regeln. Und das wird jede Schule pragmatisch geregelt bekommen, ganz ohne die CSU.


    Zumal es doch eh kurz gedacht ist (aber das ist ja wie gesagt die typisch kurze konservative Denke..): wenn ich die Pornos nicht mehr auf dem Schulhof tauschen darf, mach ich das eben nachmittags auf dem Fußballplatz oder sonstwo. Wir haben uns damals an lustigen Bildchen mit gar 16 Farben auf dem C64 erfreut, heute gibts eben schon mehr Farben auf einem Mobilgerät. Das heißt jetzt nicht, dass ich den ganzen Kram befürworte, den wohl so einige Jugendliche da treiben. Nur ist - Überrraschung die Herren von der CSU! - mit einem Verbot die Sache nicht aus der Welt geschaffen. Dazu braucht es dann doch ein wenig mehr, Stichwörter wären da verantwortlicher Umgang mit Medien und v.a. verantwortlicher Umgang mit seinen Mitmenschen. Aber dazu müsste man sich ja mit den Jugendlichen beschäftigen und das Thema auf einem komplexeren Niveau behandeln, als es die Blöd-Zeitung her gibt - also nichts, wo der Durchschnittspolitiker von heute noch mitkommt.

    Das Folgende halte ich im Grunde für keinen Witz, sondern für erschreckend realistisch... :eek:



    Vergleich japanischer und deutscher Arbeitsmethoden
    --- am Beispiel der "Zubereitung einer Kartoffel" ---



    So bereitet TOYOTA eine Kartoffel zu:

    • Man heizt einen neuen, hochwertigen Herd auf 200 Grad.
    • Man legt eine große Folien-Kartoffel hinein.
    • Man wendet sich in den folgenden 45 Minuten einer produktiven Aufgabe zu.
    • Dann wird überprüft, ob die Kartoffel gar ist.
    • Man nimmt die gekochte Kartoffel aus dem Herd und serviert sie.


    So bereitet DaimlerChrysler eine Kartoffel zu:

    • Man gründet ein Projektteam und definiert genauestens alle Einzelheiten des Projektes.
    • Das Team sucht 6 Monate nach einem zertifizierten Kartoffellieferanten, und findet keinen.
    • Dann wird ein Rübenlieferant gezwungen, Kartoffeln zu liefern.
    • Da er keine Kartoffeln im Programm hat, kauft er sie von einem unzertifizierten Kartoffelhändler und schlagt 25% auf den Kartoffelpreis auf.
    • Der Rübenlieferant wird beauftragt, den Herd auf 200 Grad vorzuheizen.
    • Man verlangt, dass der Lieferant zeigt, wie er den Knopf auf 200 Grad gedreht hat und erwartet, dass er Informationsmaterial des Herdherstellers beibringt, aus dem hervorgeht, dass der Herd richtig geeicht ist.
    • Man überprüft das Informationsmaterial und veranlasst dann den Lieferanten, die Temperatur mit Hilfe eines zertifizierten Temperaturfühlers zu überprüfen und weist den Lieferanten an, die Kartoffel in den Herd zu legen und die Zeituhr auf 45 Minuten zu stellen.
    • Man veranlasst den Lieferanten, den Herd zu öffnen, um zu zeigen, dass die Kartoffel richtig platziert wurde und erbittet eine Studie, die beweist, dass 45 Minuten die ideale Garzeit für eine Kartoffel dieser Größe ist.
      * nach 10 Minuten Prüfung, ob die Kartoffel gar ist
      * nach 11 Minuten Prüfung, ob die Kartoffel gar ist
      * nach 12 Minuten Prüfung, ob die Kartoffel gar ist
    • Man wird ungeduldig mit dem Lieferanten (Warum dauert es so lange eine einfache Kartoffel zu kochen?) und veranlasst einen aktualisierten Gar-Statusbericht alle 5 Min.
    • Nach 15 Minuten wird geprüft, ob die Kartoffel gar ist.
    • Nach 35 Minuten kommt man zu dem Schluss, dass die Kartoffel fast fertig ist.
    • Man gratuliert dem Lieferanten, dann informiert man den Lenkungsausschuss über das hervorragende Arbeitsergebnis, das erzielt wurde, obwohl man mit einem unkooperativen Lieferanten zusammenarbeiten musste.
    • Nach 40 Minuten Garzeit nimmt man die Kartoffel aus dem Herd, um eine Kosteneinsparung ohne Wert- und Qualitätsminderderung der Kartoffel im Vergleich zu der ursprünglich angesetzten Garzeit von 45 Minuten zu realisieren.
    • Man serviert die Kartoffel und wundert sich, wie zum Teufel die Japaner so eine gute, preiswerte Kartoffel kochen, die den Leuten offensichtlich besser schmeckt als die deutschen Kartoffeln.


    • Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Verbesserungsvorschlage des Managements:
      [list=1]
    • Man könnte Rüben in Kartoffelform verwenden um Kosten zu sparen.
    • Der fehlende Kartoffelgeschmack soll dann in einer Imageoffensive den Kunden als neues Qualitätsmerkmal dargestellt werden.
    • Es wird gefordert, bei 20% geringer Gartemperatur im Herd die Garzeit um 20% zu verkürzen.
    • Man prüft, ob es nach einer Verlagerung des Herdes nach Tschechien noch möglich ist, die Kartoffeln in Deutschland heiß zu servieren.[/list=1]


    :D

    Ihr habt das Eingangsposting gelesen? :eek: Eure Schmerzgrenze scheint ja auch sehr weit oben angesiedelt zu sein... :eek:² :D


    Der Ansatz der Konservativen in der Pädagogik war schon immer über Verbote und Strafen zu arbeiten. Mehr können die sich eben nicht vorstellen. Und glauben damit auch alles geregelt zu haben, denn "es ist ja verboten".
    Das andere Extrem sind dann die "Kuschelpädagogen" die immer noch ernsthaft glauben, es würde Kindern bzw. generell anderen Menschen große psychische Verletzungen zufügen, wenn man mal Regeln aufstellt, Erwartungen formuliert und Grenzen setzt.
    Zu beiden Gruppen also von mir ein: :rolleyes: und :flop:



    Wünschenswert wäre für alle Schulen mal eine ideologiefreie Diskussion. Aber die scheint mir seit ich die Schulpolitik mitverfolge (das ist seit 1987) bei keiner Partei möglich.

    Grandioser Gedanke, auf den einige Politiker doch schon kommen. Einerseits bei jeder Gelegenheit über die rauchenden Jugendlichen lamentieren, andererseits den Kippenautomat 20m neben dem Schultor in 0,50m Höhe legalisieren.


    Bin mal gespannt, wie lange sie brauchen, um das umzusetzen. Bis auf die öfters steigende Tabaksteuer werden die Raucher in diesem Land ja fast schon bevorzugt behandelt, zumindest im Vergleich zu anderen Ländern ;) Ob ihnen zuzumuten ist, selbst in einen Laden zu gehen, statt das Kind an den Automaten laufen zu lassen? ;)

    Ich kenne 7:00 Uhr als Startschuss für Höllenlärm. Wobei ich den Paragraphen dafür nu auch nicht kenne. Ob Anfahrtszeiten extra geregelt sind - schließlich wollen die um 7:00 Uhr anfangen zu arbeiten - weiß ich nicht, aber in unserer Republik ist gewöhnlicherweise ja alles in ner Verordnung geregelt, schließlich will der Staatsapparat ja beschäftigt sein...


    Ich geh mal von aus, dass ihr da wenig Chancen habt, durch die Bauphase müsst ihr wie sonst überall auch durch. Glück hat nach unsinnigem Recht, wer zur Miete wohnt, der kann unter bestimmten Voraussetzungen erstmal die Miete wegen Lärm mindern - als könne der Vermieter was für den Lärm :rolleyes:


    Auch Auto stehen lassen würde ich tunlichst vermeiden. Erstensmal klingeln die Burschen Sturm und dann hat man wenn man Pech hat ne Beule drin. Und dann weis' mal nach, wer genau das jetzt gewesen ist. Im Zweifelsfall nämlich gar niemand und sie kommen Dir noch dumm. Klar, man kann zig Monate ein Gericht damit beschäftigen. Aber ob es mir das wert wäre...?

    Das Ding wurde in der c't getestet, ja. Afair: dolles Minus für die Verarbeitung des Joystick. Halbherziges Plus für die Freaks, die das unbedingt aus Nostalgiegründen haben müssen.


    Eine andere Alternative wäre ein C64 Emulator für den PC und ein echter Competition Pro für den USB-Port. Mein Bruder hat sich da letztens einen zugelegt, weil er den Emulator entdeckt hat. Und dann wurd erstmal paar Stunden vor dem PC gedaddelt :D Halt ich zumindest für die bessere Alternative (auch ohne beide getestet zu haben ;)), weil man flexibler ist und beliebig Spiele nachladen kann.

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    EDIT:
    DUSA
    Das mit den 3 Nachmietern ist ne urbane Legende.
    http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/r1302.htm

    Wie gesagt, ich bin kein Rechtsverdreher ;) Ich hoffe nur, mein Onkel, der nicht nur Anwalt sonder auch als Vermieter selbst und Vertreter von Mietern auftritt, weiß das auch, denn anno 1999 hatte er mir das so erklärt... :D



    Meine Meinung ist nur: das Mietrecht ist völlig verkorkst. Auf der einen Seite können die Vermieter mit solchen Klauseln ihre Mieter terrorisieren, auf der anderen Seite sind die Vermieter aber auch mit diversen Paragraphen absolut gearscht, weil "Eigentum ja verpflichtet"... :rolleyes:

    Ich hab hier zwar Fotos seit meiner 3. Klasse in ca. 9 Fotoalben geklebt, aber mehr Kreativität hab ich da nie walten lassen...
    Wenn ihr 40-50 Seiten füllen sollt, macht das ca. 60-120 Fotos. Die könnten zu nem bestimmten Thema sein oder einen Zeitraum dokumentieren, etc. Drum rum könntest Du entsprechend Texte schreiben. Da ich jetzt künstlerisch was das Zeichnen angeht nicht sehr begabt bin hab ich entsprechend keine großen Ideen, wie man sozusagen den Seitenhintergrund "schön" gestalten könnte, aber hey, Du hockst ja im Kunst LK! ;) :D

    Da ich kein Rechtsverdreher bin, kann ich nur folgende Tipps geben:


    Guck halt, dass Du drei potenzielle Nachmieter findest, die Dir schriftlich geben, dass sie die Wohnung zu den entsprechenden Konditionen (entweder Deine jetzige Miete oder was die Vermieterin zur Neuauschreibung möchte) beziehen würden. Zur friedlichen Kooperation bei Nachfragen wirst Du sie nicht zwingen können, wobei die Frage mit der Gartennutzung ja jetzt eh geklärt ist, auch für zukünftige Interessenten :D
    Wie auch immer: wenn sie Dir auch den dritten Nachmieter ablehnt (wie gesagt, diese müssen ihr Interesse schriftlich bestätigen und auch in der Lage sein, die Miete zu bezahlen, etc.), bist Du im Grunde raus. Zumindest war das zu meiner Zeit so. Dann heißt es "Sie haben 3 Leute abgelehnt, jetzt müssen Sie selbst suchen, ich bin raus - samt Zahlungen".



    Noch ein Tipp: wenn die jetzt anfangen rumzuzicken, hilft höfliche Kommunikation weiter. Also z.B. bei sowas wie der Treppe wäre eine kluge Antwort - wie immer im Ich-Stil: "Ich finde es schade, dass Sie mich nicht so mal aufgefordert haben, die Treppe zu putzen. Ich hätte das selbstverständlich gemacht. Mir jetzt im Nachhinein daraus Vorwürfe zu machen, empfinde ich als unfair."
    Und so latente Drohungen bzgl. ungültigen Passagen aus dem Mietvertrag würd ich unterlassen. Zumindest erstmal die Kooperationsschiene fahren, wenn alles nichts hilft, sowas sagen wie "Ich bin sehr daran interessiert, meinen Auszug und die Suche nach einem Nachmieter friedlich zu gestalten. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Sie mir hier Steine in den Weg legen / halte Ihr Verhalten (genau benennen) für eher kontraproduktiv. Wenn wir keinen gemeinsamen Weg finden, sehe ich mich gezwungen, mich über meine rechlichen Möglichkeiten z.B. beim Mieterschutzbund näher zu informieren - was ich sehr bedauern würde. Wie schlagen Sie vor, dass wir weiter vorgehen?!"


    Qapla!