Beiträge von oecher

    Zitat

    spiegel.de
    "Was für ein Blödsinn", belehrt er seinen Sohn, "die sollten das Geld lieber denen geben, die jetzt noch unter der Geschichte zu leiden haben."


    Dem Satz kann ich nicht zustimmen:
    1. Die noch lebenden Opfer wurden/werden ja entschädigt.
    2. Es ist ein Mahnmal, dass zukünftige Generationen an die gesamte Thematik dieser Zeit erinnern soll - das ist nicht durch Auszahlungen an Opfer zu machen.


    Deshalb: Ja, wir (nicht nur die Deutschen, sondern die Menschheit) brauchen so etwas.


    Zur Form/Art/Größe kann ich nicht so arg viel sagen, ich hab den Eindruck, dass das Mahnmal schon der Sache angemessen sein wird.


    Ein bisschen bescheidener hätte es vielleicht sein dürfen, aber m.E. muss es schon so groß sein, dass man es nicht ignorieren kann, weshalb ich auch den Standort für nicht verkehrt halte.
    Zum Preis: SpiegelOnline schreibt von 28 Mio. EUR. Das ist ganz schön Geld, keine Frage - etwa ne Handvoll Euro pro Opfer.


    Die Homepage spricht von 19.000 m², was m.W. etwa 2,5 Fußballplätzen entspricht.


    Ich finde es schade, dass es nur den Juden gewidmet wird - zweifellos die größte betroffene Gruppe -, anderen Minderheiten wird m.W. (nur) durch eine zusätzliche Gedenkstätte gedacht.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Woher kennst Du die genaue Unfallbeschreibung?


    Ich meine, das aus verschiedenen Medienberichten zu wissen. Ich hab jetzt danach gegoogelt und tatsächlich nichts gefunden, was meine Darstellung so bestätigt. Dort steht nur, dass sie auf der Überholspur gefahren sei, von dem Wagen des Zeugen find ich gar nichts. :rolleyes:


    Meine grundsätzliche Bewertung wird daruch aber nur unwesentlich verändert.


    [Edit:] Eben noch ein paar Details gefunden:

    Zitat

    Stuttgarter Zeitung
    Zwar hat ein Augenzeuge, der am 14. Juli gegen 6 Uhr selbst mit Tempo 200 unterwegs war, beobachtet, wie ein dunkler Mercedes sich mit rund 230 Stundenkilometern der jungen Mutter genähert hat. Um daraus jedoch den Schluss zu ziehen, dass der Fahrer der Nobelkarosse den Unfall ausgelöst hat, seien die noch ausstehenden Untersuchungen der Sachverständigen unabdingbar, räumte ein Polizeisprecher ein.

    Tut mir leid, aber ich kann Euch nicht folgen!


    Wenn auf der Autobahn ein Falschfahrer entgegen kommt, dann gehören auch zwei dazu, dass es zum Unfall kommt? - Natürlich nicht direkt vergleichbar, aber Eure Argumentation ist doch nicht haltbar. :confused:


    Die Frau hat m.W. ein anderes Fahrzeug überholt - aus diesem Fahrzeug stammen auch die Zeugenaussagen, bzw. die Benachrichtigung der Polizei, bzw. die versuchte Erste-Hilfe-Leistung.


    Ja, wahrscheinlich hat sie entweder eine ziemlich geringe Überholgeschwindigkeit gehabt und/oder eher (zu?) spät wieder nach rechts gewechselt.
    Ja, und vielleicht war sie abgelenkt, wahrscheinlich war sie nicht sonderlich geübt, und sie hat definitiv falsch reagiert. - Wenn sie nicht reagiert hätte, wäre (nach Aussage des Zeugen) der Mercedes ins Heck gefahren. Definitiv und zu 100 % wäre dann der Mercedes-Fahrer schuld. Dass es dazu nicht kam, entlastet den Mercedes-Fahrer nicht!


    Was ich mit dem Link ausdrücken wollte (das Video meinte ich eigentlich nicht und hab ich selbst gar nicht angesehen), dass die Aussage, wer ein leistungsstarkes Auto fährt, hätte es nicht nötig sich im Straßenverkehr zu beweisen, völliger Unfug ist.
    Vielleicht besorgt sich mal jemand die Unfallstatistik zu dem McLaren F1, ein nicht gerade billiges oder leistungsschwaches Auto: Die spricht für sich.

    Zitat

    Original geschrieben von Tiefflieger
    Die 400-600PS Boliden von Mercedes, Porsche und Ferrari sind eigentlich keine Sportwagen mehr, weil sie über 1.5 Tonnen haben. [...]
    Nur haben solche Fahrer es nicht nötig sich im Strassenverkehr zu beweisen.


    Zitat

    [URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,262810,00.html]spiegel.de[/url]
    Laut Zeugenaussagen war er in seinem Mercedes CL 600 mit mehr als 200 Stundenkilometern beinahe auf den Pkw der jungen Frau aufgefahren. Beim Ausweichen nach rechts kam sie von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen zwei Bäume.

    :rolleyes:

    Zitat

    sueddeutsche.de
    Es gibt kein Rezept für einen Filmerfolg, also wäre es den Studios am liebsten, wenn der Film selbst bei der Vermarktung keine Rolle spielt.


    Interessanter Artikel, wie ich finde, über aktuelle Vermarktungsproblemme Hollywoods - übrigens nicht mit der Thematik Filesharing o.ä.


    Zu den Großverdienern in Hollywood, die im obigen Artikel erwähnt werden, findet man bei news.yahoo.com den Rest.

    Zitat

    Original geschrieben von Genion
    Ob es wirklich eine Erpressung gegeben hat weiß doch keiner.
    Da steht Aussage gegen Aussage.


    Das, was ich von Schill zu dem Thema gehört habe, macht den Erpressungsvorwurf recht plausibel, find ich.

    Zitat

    Original geschrieben von Genion
    Was die Vergangenheit der Schill Partei betrifft,kleine und neue Parteien haben wieso das Problem das sie entweder von der Presse gemieden werden oder nur dann dort erscheinen wenn es sich eventuell um ein Skandal handelt.


    Was sind kleine Parteien? Die Grünen haben sich m.E. nicht unbedingt durch Skandale etabliert.
    Andere kleine Parteien fallen oft dadurch auf, dass sie ziemlich wenig an Inhalten anzubieten haben.


    Was ich meine: Den Bürger ansprechen ist eine wichtige Eigenschaft eines Politikers, ausreichen tut sie aber keinesfalls!

    Zitat

    Original geschrieben von Genion
    Schill hat es geschafft in kurzer Zeit eine Partei zu gründen die nicht nur Menschen in Hamburg anspricht sondern auch viele Bürger außerhalb dieser Stadt.


    Ja, da hast Du wohl Recht.
    Das Problem ist, dass Politiker sich oft nicht trauen, Probleme beim Namen zu nennen und anzupacken. Benennen kann Schill, anpacken vielleicht in manchen Bereichen auch, aber für wirklich sinnvoll halte ich diese Ansätze eher selten.

    Zitat

    Original geschrieben von Genion
    Ob nun alle angeblichen Skandale wirklich welche waren möge jeder für sich selbst entscheiden.


    So viele Skandale aus seiner politischen Zeit hab ich nicht in Erinnerung; mir reichen seine teilweise absurden Urteile als Amtsrichter und dazu sein wahrhaft peinlicher Auftritt vor dem Bundestag, um mir ein Urteil über ihn bilden zu können.

    Zitat

    Original geschrieben von Zeus
    "30 Meter Bremsweg aus 100 km/h sind machbar"
    http://www.conti-online.com/ge…z/pr_2000_12_11_1_de.html


    Das sind vielleicht Witzbolde:

    Zitat

    Die damit einher gehende Verzögerung von 1,31 g (ein Bremsweg von 38,5 Metern entspricht 1,02 g; g steht für die Erdbeschleunigung von 9,81 m/s²) ist heute jedoch nur unter Verzicht auf heute übliche Alltagseigenschaften - beispielsweise hinsichtlich des Verschleißverhaltens der Reifen - realisierbar.


    Ein Formel 1 Wagen verzögert mit etwa 3 g - ganz entscheindend wegen des anderen Verschleißverhaltens der Reifen :rolleyes:


    BTT: Die Frage ist doch, ob die Geschwindigkeit vor dem Bremsen 120 km/h war, oder ob das die Aufprallgeschwindigkeit war.