Beiträge von oecher

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    Original geschrieben von dr zuzelbach
    schon einmal überlegt, dass die Welt eben nicht so einfach gestrickt ist, wie es den Anschein erweckt ?
    [...]
    Die USA ist eben nicht der Heilsbringer, sondern der Totengräber dieser Welt !!!


    Schon mal überlegt, ob Dein Weltbild nicht vielleicht (auch?) ein bisschen einseitig ist?

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    Original geschrieben von XIII
    Ich glaub schon, daß der Krieg gegen die Taliban eine Verbesserung zumindest bringen wird.

    Warum wurde Afghanistan denn angegriffen? - Doch nicht, wegen Frauenrechten o.ä.! :rolleyes:


    Die Taliban haben unter moralischen Gesichtspunken keine Daseinsberechtigung gehabt, das wußte man aber auch schon vor dem 11. September (z.B. Zerstörung der Buddha-Statuen). Angriffsgrund war alleine die Unterstützung von Terrorismus durch die afghanische Regierung.
    Natürlich ist es wünschenswert, jetzt dem Land weitergehend zu helfen (u.a. um eine erneute Entwicklung in diese Richtung zu verhindern); aber wenn nach 2 Jahren insgesamt noch kein zufriedenstellendes Ergebnis festzustellen ist, dann kann das m.E. kein Grund sein, damit den Angriff an sich zu kritisieren - wie gesagt: Beim Angriff ging es darum nämlich nicht.

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    Original geschrieben von phoneman
    Ich denke aber sobald ernsthaft begründete Zweifel bestehen wird die Mobilfunkindustrie (Hersteller & Provider) sehr schnell einlenken bzw. nach Alternative suchen. Ansonsten wird auf sie eine Klagewelle ähnlich der Zigarettenindustrie auf sie zukommen.


    Na, Dein Wort in Gottes Gehörgang ... :rolleyes:

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    Original geschrieben von Olzge
    Allerdings frage ich mich ernsthaft, wie ein demokratischer US-Präsident die ganze Kacke, die Georgy Porgy in vier Jahren angerichtet hat, wieder hinbiegen soll. Eine Wahnsinnsaufgabe!


    Egal wer nächster Präsident wird - er wird die negativen Folgen nicht restlos beseitigen können.
    Die Folgen können die USA m.E. gar nicht alleine in den Griff kriegen; beispielsweise vermute ich stark, dass die Europäer im Irak die Aufgabe der Krisenbewältigung früher oder später übernehmen müssen.
    Selbst wenn das alles optimal laufen sollte (was mit Sicherheit nicht der Fall sein wird), werden die Folgen die Welt noch lange beeinflussen.
    Insbesondere betrifft dies das Völkerrecht (fürchte ich). Zudem entsteht vermutlich weiterer Terrorismus durch die gegenwärtige Politik, mit der sich die Weltpolitik dann herumschlagen muss. :(

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    Original geschrieben von Olzge
    Ich bin der Meinung, dass Europa beginnen sollte, sich viel vehementer vom transatlantischen Bündnis zu distanzieren und eine eigene Sicherheitspolitik zu entwickeln, die sich auf Neutralität, aktive Friedenspolitik und Wehrhaftigkeit (auch atomare Abschreckung) stützt.


    Ich vermute, dass genau das auch passieren wird. Das geht halt nicht ganz so auf die Schnelle und die USA haben ja auch schon ganz schön Druck gemacht, damit genau dies nicht passiert.
    Dennoch wird es m.E. in den jetzigen EU-Ländern eine engere Rüstungskooperation zu geben, um das militärische Potential zu steigern.
    Weitergehende Zusammenarbeit wird es zwischen D/F/B/L geben, zu denen (so meine Hoffnung) nach Berlusconi auch Italien hinzustößt, evtl. dann auch die NL, womit wir dann wieder die Gründungsstaaten der EWG hätten.
    Die Geschwindigkeit der Entwicklung wird m.E. maßgeblich davon abhängen, was in Washington für eine Politik gemacht wird.

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    Original geschrieben von Olzge
    Um dieses Ziel zu erreichen, sehe ich es als unabdingbar an, aus der NATO auszutreten oder diese ganz aufzulösen, da sie nach dem Ende des Kalten Krieges ihre Daseinsberechtigung verloren hat und momentan nur noch als eine Art US-Fremdenlegion dient.


    Das sehe ich anders.
    Deutschland und Frankreich (und auch Belgien und Luxemburg) haben verhindert, dass die NATO nur das ausführende Organ der USA darstellt. Aber in der Tat haben die USA die NATO m.E. schwer geschwächt, so dass man in der Tat fragen kann, ob sie noch eine Daseinsberechtigung hat.
    Ich bin dennoch der Ansicht, dass wir die NATO als Brücke über den Atlantik unbedingt benötigen - gerade auch wenn es schlecht läuft. Europa (oder auch speziell Deutschland) kann und darf es sich nicht leisten, so einfach Beziehungen in irgendeinen Teil der Welt (und die USA sind nun bei Leibe nicht der unwichtigste) zu kappen.


    Behaltet die langfristige Entwicklung im Auge! Eine Konfrontation zwischen Europa und den USA ist alles andere als wünschenswert.

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    Original geschrieben von Olzge
    Übrigens: Was glaubt Ihr, was die häufigste Antwort auf die Frage wäre, welches Land der Welt momentan den Weltfrieden am meisten gefährdet? Ich würde wetten, USA. Dies ist allerdings ganz und gar meine subjektive Meinung.


    Entsprechende Umfragen gab es ja weltweit vor ein paar Monaten. Die Ergebnisse waren fast überall so, wie Du sie erwartest.

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    Original geschrieben von CK-187
    bei (ich glaube) giga.de hat mal jemand behauptet die regierungen der usa waren bis dato schlimmer als das dritte reich
    wenn wir die zahlen der toten zusammenzählen die aufs jeweilige konto gegangen sind trifft das auch zu


    Solche Aussagen halte ich für mehr als bedenklich.

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    Original geschrieben von CK-187
    btw: ich bin immernoch der meinung das die usa im WK II nur das beschleunigt haben was die russen damals auch geschafft hätten


    Für Europa mag das ja vielleicht noch zutreffen, aber was ist mit dem asiatischen Raum?

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    Original geschrieben von XIII
    Ein Problem hinsichtlich Bush ist auch, daß seine Rhetorik sehr religiös-missionarisch geprägt ist. ("Kampf Gut gegen Böse") Das erinnert an den Kalten Krieg (UdSSR = "Reich des Bösen" -Reagen). Problematisch ist dabei, daß dies vor allem die muslimische Welt beunruhigt. Die haben schlicht und einfach angst vor einem Religionskrieg.


    Das ist m.E. leider nicht nur ein Rhetorik-Problem. Leider ist das Weltbild, das von der gegenwärtigen Regierung vertreten wird, m.E. nicht besonders differenziert.

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    Original geschrieben von XIII
    autares: Wahrscheinlich würde er einen recht beträchtlichen Anteil am Verdienst dieser Lobby erhalten. Außerdem würde ein freies Nord-Korea einen neuen Markt bedeuten, der dann "erobert" werden könnte von der Konsumindustrie. Dazu würde er dies als außenpolitischen Erfolg feiern, der seine Chancen, wiedergewählt zu werden ziemlich verbessern könnte. Dann wäre er eine weitere Legislaturperiode lang Präsident und würde bestimmt noch viel viel mehr Geld an "Wahlkampfspenden" erhalten. Nicht zuletzt könnte er sich weitere 4 jahre von den Marines im Wissen Haus den Kaffee bringen lassen. ;)


    Nord-Korea legt aber 2 böse böse (für nen Ami.) Wörter nahe: Vietnam-Trauma. Das is doch schon mal in die Hose gegaqngen da. Das wird wohl selbst Bush nicht wagen.


    Für den Fall der Fälle ist Nordkorea ausreichend gerüstet und kann mit tausenden Artilleriegeschützen die 10 Mio. Stadt Seoul angreifen, und auch Japan wird sicherlich die eine oder andere Rakete abbekommen (dass Nordkorea so weit kommt, haben sie ja bereits demonstriert). Die Schäden sind also schon ohne A-Bombe so erheblich, dass selbst Bush das nicht wegen einer Wahl in Kauf nehmen wird - hoffe ich wenigstens.

    autares
    Nordkorea wird nicht zur Debatte stehen. Viel zu riskant in meinen Augen (und wie Du selbst sagt, wenig lukrativ)


    Zum Art. 1 GG hab ich noch was gefunden, was zeigt, dass das durchaus kontrovers diskutiert wird:
    Uni Rostock
    (Seite 2f, "III Menschenwürde - ein Grundrecht oder nur ein Prinzip?")
    So richtig schlau werd ich daraus aber nicht. :rolleyes:

    Ich nehm an, der ADAC wird das Auto nur öffnen können.
    Wenn der Ersatzschlüssel weit und breit nicht ist, wird vermutlich nur der Abschleppdienst es in die Werkstatt bringen können, um neue Schlösser einzubauen - oder ich überseh was ... :rolleyes:


    [Edit:] Eine neue Wegfahrsperre wäre dann evtl. auch noch fällig. - Ich würd mich bemühen, die Daten dazu zu bekommen, dann kannst Du Ersatzschlüssel bestellen, was wesentlich billiger sein dürfte.