Da empfehl ich zunächst mal das Hambacher Schloß! Da kannst Du auch ein wenig deutsche Geschichte auffrischen und hast - bei schönem Wetter - einen herrlichen Ausblick. Liegt nahe Neustadt.
Ansonsten kenn ich noch das Hambacher Schloß bei Edenkoben - auch sehr schön, aber mit Hambacher Schloß nicht zu vergleichen...
Beiträge von oecher
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Alexander, Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.
Dass ein Krieg an sich schrecklich ist, ist mir und vielen anderen hier im Forum bewußt. Alleine die Opfer zu bedauern, das halte ich für eine nachvollziehbare Reaktion, aber es gibt auch andere Ebenen in diesem Krieg. Einige dieser Ebenen sind schon vor Monaten hier im Forum diskutiert worden; sie sind der Grund warum ich diesen Krieg für völlig falsch halte. Ich bin kein Pazifist, es gibt Situationen, in denen ich Krieg für sinnvoll halten kann - obwohl auch in diesen Kriegen Schreckliches geschieht.Natürlich versteht momentan keines der Opfer im Irak eine solche Diskussion, für falsch halte ich sie aber deshalb keineswegs.
Aus meiner Sicht ist Kriegszustimmung deshalb vorhanden, weil viele Menschen sich der Risiken dieses(!) Kriegs im Vorfeld nicht bewußt waren (und auch heute noch nicht sind). Daher halte ich diese und ähnliche Diskussionen für einen Beitrag, diesen Konflikt kritischer zu bewerten und damit ähnliche Fälle in Zukunft unwahrscheinlicher zu machen.Die Diskussion über uranhaltige Munition halte ich für ein Randthema, dennoch wird mit Sicherheit irgendwann einmal wieder zu beklagen sein, dass Leukämie-Fälle im Irak zunehmen und Soldaten gesundheitliche Probleme bekommen werden. Ich halte das deshalb durchaus für beachtenswert - auch wenn diese Waffen ohnehin darauf ausgerichtet sind, u.a. Menschen zu töten.
Krieg ist Bestandteil der Menschheitsgeschichte und wird es auch weiter sein, daher ist es m.E. sinnvoll - zumindest für die politische Führung auch unbedingt nötig - das gesamte Umfeld mit zu betrachten.
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Der Artikel 1 des Zwei-plus-Vier-Vertrags behandelt ausdrücklich die deutschen Staatsgrenzen:
Unter anderem heißt es:
Zitat(3) Das vereinte Deutschland hat keinerlei Gebietsansprüche gegen andere Staaten und wird solche auch nicht in Zukunft erheben.
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CNN zitiert kuwaitische Behörden, wonach in der Einkaufsstraße von Kuwait-City eine irakische Rakete eingeschlagen haben soll.
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Das hatte ich noch nie gehört, aber es scheint so tatsächlich so zu sein, obwohl ich den Eindruck habe, dass das bisher nicht offiziell bestätigt wurde.
Zitathttp://www.panzertaktik.de/taktik/panzerung.htm
Bei den modernsten M1A1 besteht die erste Innenschicht aus verdünntem Uran
Wenn tatsächlich die innerste Schicht aus Uran ist, dann würd ich da nicht mitfahren wollen. Wenn das in irgendwelchen Zwischenschichten ist, dann sollte die Strahlung durch den ummantelnden Stahl abgeschirmt werden. -
Ich hab jetzt auch noch mal gesucht und etwas über die verwendete Masse gefunden:
Zitathttp://www.wehrtechnik.net/wehrtechnik/uran_munition.html
So enthalten die 30mm Geschosse, die von der A-10 oder dem AH-64A Kampfhubschrauber verwendet werden, 271 Gramm der abgereicherten Uranlegierung. Der höchste Anteil entfällt auf die 120mm Panzergranaten, die vom amerikanischen Kampfpanzer M1 A2 und vom englischen Panzerfahrzeug Challenger 1 und 2 eingesetzt werden. Dieser Anteil beträgt je nach verwendeten Geschosstyp zwischen 1 und 5 kg.
Außerdem habe ich auf der selben Seite gefunden:Zitathttp://www.wehrtechnik.net/wehrtechnik/uran_munition.html
Bei den ersten Luftschlägen gegen das serbische Militär im Jahre 1994/95 wurden von A-10 Erdkampfflugzeugen nur 10.800 uranhaltige 30mm Geschosse gegen Panzer- und Kampffahrzeugziele verschossen. Dies entspricht dem Munitionsgewicht von 3 Tonnen. Rund 31.000 Schuss 30mm Munition sind während der Luftangriffe auf serbische Stellungen von A-10 Flugzeugen und britischen HARRIERN verschossen worden. Dies entspricht immerhin einem Gesamtgewicht von 8,4 Tonnen abgereicherter Uranmunition.Man kann also wohl schon von einer Entsorgung sprechen...
Zu den "Bunker-Buster":
Zitathttp://www.msr.uni-bremen.de/werner/rw/wissensw.html
In Afghanistan kamen jedoch Lenkbomben zum Einsatz, die bis zu anderthalb Tonnen abgereichertes Uran enthalten, etwa der "Bunker-Buster" GBU-28 der Firma Raytheon.."[Edit:]
Hier hab ich eine Übersicht von "bekannten und vermuteten Waffensystemen mit abgereichertem Uran" gefunden.
Wenn ich das richtig versteh, fängt das mit Panzerfäusten an, geht über verschiedene Bomben bis zu Cruise missiles - Granaten sind auch aufgeführt. So etwas scheint es also für alle Waffentypen zu geben. -
Dazu gibt's noch etwas Interessantes:
ZitatCharta der Vereinten Nationen, Artikel 107
Maßnahmen, welche die hierfür verantwortlichen Regierungen als Folge des Zweiten Weltkriegs in bezug auf einen Staat ergreifen oder genehmigen, der während dieses Krieges Feind eines Unterzeichnerstaats dieser Charta war, werden durch diese Charta weder außer Kraft gesetzt noch untersagt.
Dieser Artikel steht weiterhin in der Charta und sollte m.W. den Besatzungsmächten weitreichende Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Nachkriegsdeutschland ermöglichen. Dass dieser Artikel trotzdem de facto nicht mehr gültig ist, liegt an dem Zwei-plus-Vier-Vertrag, der zwar auch kein echter Friedensvertrag ist, aber in dem es heißt:ZitatVertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland - Zwei-plus-Vier-Vertrag
Die Bundesrepublik Deutschland, die Deutsche Demokratische Republik, die Französische Republik, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die Vereinigten Staaten von Amerika -
IN DEM BEWUSSTSEIN, daß ihre Völker seit 1945 miteinander in Frieden leben,
[...] -
m.W. wird Uran als panzerbrechende Munition eingesetzt. Wenn ich richtig informiert bin, handelt es sich dabei aber nur um einen Urankern, der Mantel ist aus etwas anderem (Stahl?). Daher weiß ich nicht, ob es zulässig ist, von einer "Entsorgung" zu reden, oder ob die Mengen dazu zu gering sind. Uran ist aber - weil Abfallprodukt - wesentlich billiger als die Alternative Wolfram, die u.a. von Deutschland verwendet wird.
m.W. behaupten die USA, dass die Sekundärwirkung von Uran größer sei, wobei sich das nicht auf die Radioaktivität bezieht. Weitergehende Ahnung hab ich nicht, aber deutsche Militärs scheinen der Meinung zu sein, Wolfram sei auch unter ausschließlich militärischen Gesichtspunkten eher besser geeignet. -
Nachdem jetzt auch ich verunsichert wurde:
ZitatBotschaft der USA: Institutionen im politischen System
Geblieben ist nur die Beschränkung der Amtsperiode auf vier Jahre und der von George Washington ins Leben gerufene Leitsatz, kein Bürger des Landes solle länger als höchstens acht Jahre an der Spitze des Staates stehen.
Vier Jahre sind heute halt eine vergleichsweise lange Zeit, in der sehr viel kaputt gemacht werden kann. Außerdem ist der amerikanische Reflex, im Zweifel die Staatsführung zu unterstützen, ein Problem beim Verhindern von - auch schwerwiegenden - politischen Fehlern, aber m.E. auch in ihrer Aufarbeitung. Das muss aber m.E. unbedingt geschehen, sonst werden die USA auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen... -
Ich steuer mal einen Artikel von AP bei, in dem beschrieben wird, wie die "Koalition der Willigen" schon wieder schwindet und der innenpolitische Druck zunimmt. - Es ist nur leider zu spät

http://de.news.yahoo.com/030328/12/3dbx2.html[Edit: falsche URL]