Shane54: Sei mir nicht böse, aber formuliere bitte Thesen, auf die ich reagieren kann - falls das eine rhetorische Frage sein soll, so tu ich mich zumindest um die Zeit damit schwer.
Zeus: Die Amerikaner haben neben der Terrorgeschichte oft mit einem Regimewechsel argumentiert, aber doch nicht, weil die Folgen der Sanktionen verheerend sind?! (Ich kann mich täuschen...
) Und die Inspektoren sind doch erst wieder seit wenigen Monaten im Irak!? Bei dem portugiesischen Außenminister kannst Du recht haben, aber bei den Amerikanern hab ich die Argumentation noch nicht gehört, obwohl da alles mögliche ins Feld geführt wird - auch Demokratisierung und bessere Lebensverhältnisse, aber da wird m.W. direkt Hussein beschuldigt und nicht die Folgen der Sanktionen.
Zu den Folgen gehört m.E. ganz wesentlich das, was ich ein bisschen in diesem Beitrag versucht hab, darzustellen. (Bedeutung internationalen Rechts, Ausbreitung amerikanischen Einflusses)
Der Irak könnte zerfallen (Kurden -> Kurdischer Staat oder Großtürkei?), evtl. ist mit inneren Unruhen zu rechnen.
Es geht es um die Stabilität der Region. Frage: Wie verhalten sich andere Regierungen in der Region, wie verhalten sie sich ihre Völker (Koalition gegen den Terror?). Was hat das für Auswirkungen auf die Entstehung/Verbreitung von fundamentalistischem Gedankengut, das zu Terrorismus führt - auch Palästina beachten. (Gibt's auch schon einige Beiträge in diesem Thread.)
Was ist die Folge des massiven amerikanischen Einflusses in der Region? Wird nacheinander jedes andere Land angegriffen? (Was Terrorunterstützung angeht ist der Irak so ziemlich das Harmloseste in der Region, BC-Waffen haben viele Länder der Region.)
Und wahrscheinlich geht die Liste noch weiter...
Einige der genannten Folgen können m.E. katastrophal sein und sind m.E. nicht so unwahrscheinlich.
Und ich schreib hier jetzt doch mal ausdrücklich: Das hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun. Speziell die möglichen terroristischen Folgen würden besonders die USA treffen.