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Original geschrieben von Aronia
IMHO sollte man es generell verbieten, Menschen anzustellen (außer vielleicht Studenten und Schüler, die nur einen Nebenberuf ausüben). Dann sind die Arbeitgeber gezwungen, Teilhaber in die Firma zu holen, wenn sie denn ihre Arbeit verteilen wollen. Diese Teilhaber werden dann auch anteilmäßig bezahlt und haben volles Mitbestimmungsrecht. Bestehende Betriebe werden an die Arbeitnehmer verteilt und die Aktionäre enteignet.
Interessanter Vorschlag - mit der Durchführung hab ich aber so meine Probleme: Als Teilhaber besitzt Du ja einen Teil der Firma, wie soll das denn funktionieren, wenn Du jemand einstellen willst? Soll derjenige sich in die Firma einkaufen? Jede Firma hat Infrastruktur, und die wird immer teurer, denk z.B. mal an Chipfertigung. Das machen meist AGs - da kommt das Geld her. Der normale Arbeitswillige kann überhaupt nicht das Geld dafür aufbringen, ich weiß nicht, wie man das lösen kann. :confused:
Oder: Was machst eine Firma, die Verlust macht - egal aus was für Gründen - soll dann jeder Arbeiter (Teilhaber) noch Geld bezahlen? Das wird nicht funktionieren.
Außerdem haben m.E. viele Menschen überhaupt keine Lust für eine Firma in dem Maße verantwortlich zu sein - gut, das ist der Punkt, zu dem Du sie zwingen willst -, die wollen ihren Job und ne Lohn- und wenn möglich eine Arbeitsplatzgarantie.
Abgesehen davon ist natürlich der Übergang mit Enteignung auch einigermaßen schwierig.
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Original geschrieben von Mundi[/I]
Ich finde Schüler sollten gar nicht mehr 325 € jobs in geschäften bekommen, oder besser auch gar nicht arbeiten, dann sind auch die noten in der schule meist besser, was auch dem pisa test zuträgt.
Na, also bei dem Zusammenhang bin ich mir nicht sicher, ob der so wirklich gültig ist.
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Original geschrieben von Mundi[/I]
Auch wenn es jetzt frauenfeindlich klingt, früher hat sich auch nicht jedes hausmütterchen beim arbeitsamt eingetragen.
Da ist etwas dran, allerdings darf man nicht außer acht lassen, dass heute tatsächlich mehr Frauen arbeiten wollen - teilweise auch müssen.
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Original geschrieben von Mundi[/I]
Was ist eigentlich los mit den arbeitgebern und den schulen?
warum ist da so eine lücke dazwischen?
Ich glaube, ein Problem ist, dass sich speziell größere Arbeitgeber sich die Auswahl dadurch vereinfachen wollen, dass sie die Bewerbungskriterien anheben. Ob allerdings ein Abiturient mit 2,0 einem Realschüler ebenfalls mit 2,0 immer vorzuziehen ist, da hab ich erhebliche Zweifel. Ich vermute, es wird nicht genau genug hingeschaut - was allerdings auch schwer ist, v.a. weil das 'sich verkaufen' bei Bewerbungsgesprächen sich nicht mit der Arbeitseinstellung decken muss. Daher einfach die These: Der mit dem besten Zeugnis wird schon der Beste sein. 
Zusätzlich sollte sicher das Schulwesen weiterentwickelt werden, Weiterbildung durch Firmen findet ja auch so schon statt - sicher auch noch ausbaufähig.