Beiträge von anticro

    Also: Im Bootsektor der als "aktiv" markierten Partition (bei mir hda1) ist was drin (also kein Datenmüll sondern Code) und es zeigt auf NTLDR. Wie SuSE nun darauf kam, daß GRUB kein WinXP starten kann, ist mir jetzt schleierhaft...

    stendate: Ich nehme jetzt mal das fdisk als Beispiel:
    fdisk /mbr "leert" den Bootsektor nicht, damit überschreibt man einen existierenden Bootcode mit der M$-Version. Dieser startet dann beim Booten ein Programm von der als "aktiv" markierten Partition. Was wird aber nun gestartet, ein Programmcode aus einer Datei oder ein Programmcode aus dem Bootsektor der Partition (ist ein anderer Bootsektor als der MBR!)?


    Der von dir zitierte Text aus dem GRUB-Manual sagt lediglich aus, daß Windows-Systeme ihren Startcode immer auf 0x80,0 erwarten, nicht aber was der M$-MBR-Code als nächstes lädt. Und das war meine Frage.

    GRUB ist kein Bootloader wie Lilo, er orientiert sich nicht mit MAP-Files, sondern lädt einen Filesystem-Code und ist in der Lage von FAT, JFS, Ext2, xfs u.a. zu lesen und dort das Image eines Kernels aufgrund seines Dateinamens zu lokalisieren. Deshalb reicht es, GRUB's Konfigutrationsdatei zu ändern, eine Neuinstallation wie bei LILO ist nicht nötig.


    ... Daher muss er NTFS beherrschen, wenn man WinXP/Win2000 booten will und auf hda1 ein NTFS-System hat. Und um dieses Problem zu umgehen, habe ich auf meinem PC eben diese Partition als FAT32, da GRUB zum Zeitpunkt des Erscheinens der SuSE 8.2 kein NTFS konnte. Und nun weis ich nicht ob er's mittlerweile kann...


    Edit: Ich halte es nach etwas Überlegung aber auch für möglich, daß GRUB einfach den Bootseltor von hda1 lädt und laufen lässt. Hier müsste man mal nach mehr detaillierten Infos über das Programm googeln und wissen, ob M$ einen Bootloader nur in den MBR oder auch gleichzeitig in den Bootsektor einer Partition installiert... Jedoch behauptete SuSE damals, GRUB könne kein Windows starten, wenn dessen Startpartition mit NTFS formatiert wäre (So hab ich's zumindest verstanden.).

    Ich habe gerade mal nach GRUB gegoogelt, um herauszufinden ob er mittlerweile (ich habe SuSE 8.2 pro) auch NTFS unterstützt. Ich konnte aber leider nichts finden. Also lasse ich meine Gedanken zum Bootprozess erstmal stecken, notfalls kann man ja das System auch mit LILO booten.


    Ich werde bei meinem nächsten Linux mal ganz genau grübeln (und googeln ;)), ob ich mir vielleicht ein Debian hole (und erstmal parallel zu SuSE betreibe). Mir steht's nämlich auch bis zum Hals, da unter SuSE viele Programme erst nach einem langen Hin- und Her zum Laufen zu bekommen sind.

    Dann wird es wohl eine Recovery-Version sein. Das OS läuft dann nur mit der Hardware, die im PC war. Mit Chipsatztreiber hat das weniger zu tun, sondern du kannst es eher sehen wie den SIM-Lock eines Prepaid-Handys.


    Oder mach was dir dein Bruder gesagt hat.

    Endlich ist Ende im Gelände! Leider nimmt mir das auch nicht die vielen Stunden ab, die ich bisher total genervt von diesen Möchtegernhelden fast ausgerastet wäre (weil jeder Idiot was drauf hielt). Bin selbst zwar Metalfan, aber BO ist niemals Musik gewesen und ich hab'se hassen gelernt!